Gehalt Arzt was verdient man in Deutschland – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in Deutschland

Ein Übersicht zum Gehalt in Deutschland hat das „stern-Magazin“ für den deutschen Markt aufgestellt – daraus ist auch ein Vergleich zur Schweiz am Ende dieses Beitrages zu finden.

Was verdient ein Arzt in Deutschland – ein Vergleich zur Schweiz

Sie gelten als die Götter in weiß: Ärzte in Kliniken kümmern sich nicht nur um den Beinbruch, sondern führen komplizierte Operationen durch oder erforschen seltene Krankheiten. Dass Ärzte für ihre Tätigkeit nicht mit dem Mindestlohn abgespeist werden, ist klar. Doch verdienen die Mediziner in Kliniken wirklich so ein fürstliches Gehalt, wie gerne angenommen wird?

Für Ärzte, die in Krankenhäusern arbeiten, gibt es mehrere Tarifverträge. Zum einen den Tarifvertrag für kommunale Krankenhäuser (TV-Ärzte VKA) und den Tarifvertrag für Unikliniken (TV Ärzte TdL). Darüber hinaus gibt es noch Tarifverträge von privaten Klinikketten.

Was verdienen Assistenzärzte

Wer als Assistenzarzt in einem kommunalen Krankenhaus anfängt, bekommt rund 4189 Euro, in einer Uniklinik sind es 4407 Euro. Als Facharzt gibt es zum Einstieg rund 5800 Euro, bei einem Universitätsklinikum mit 5818 Euro nur geringfügig mehr. Assistenzärzte bekommen bei kommunalen Kliniken eine jährliche Gehaltserhöhung. Fachärzte bekommen nach drei Jahren mehr Gehalt.

Ein Oberarzt bekommt als Grundentgelt in der Stufe 1 rund 7277 Euro bei kommunalen Trägern, bei Uni-Kliniken sind 7286 Euro. Zusätzlich bekommen Klinikärzte noch Zuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste.

Ärzte bei privaten Klinikketten

Bei Deutschlands größtem privatem Klinikbetreiber Helios gibt es einen eigenen Tarifvertrag. Dort bekommen Assistenzärzte rund 4514 Euro pro Monat. Nach einem Jahr steigt das Gehalt auf 4629 Euro. Fachärzte bekommen im ersten Jahr monatlich rund 5822 Euro, Oberärzte 7430 Euro. Helios sieht jährliche Gehaltssteigerungen vor.

Allerdings ist es nach wie vor sehr schwierig, Arzt zu werden, denn um die Studienplätze kämpfen mehr als vier Mal so viele Bewerber. Das Medizinstudium dauert (mindestens) sechs Jahre inklusive praktischem Jahr. Damit ist man aber noch kein Arzt, erst mit dem erfolgreichen Abschluss des Staatsexamens kann man Assistenzarzt werden. Die Ausbildung zum Facharzt dauert im Anschluss rund fünf Jahre.

Diesen vollständigen Beitrag finden Sie auch bei stern.de unter (http://www.stern.de/wirtschaft/job/arzt–was-verdienen-mediziner-in-kliniken-und-krankenhaeusern–7562586.html)

Ein Vergleich: Was verdienen Ärzte in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland

Sie finden Vergleichszahlen dazu unter Vergleichsgehälter in der Schweiz

Sprachprüfung Arzt Schweiz


Sprachprüfung Arzt in der Schweiz

Die Regierung hat zum Thema Sprachprüfung Arzt Schweiz im Rahmen der Zulassungen und Registrierungen der ärztlichen Diplome neue Vorschläge ausgearbeitet. Sie benötigten bisher für die ärztliche Diplomanerkennung eine bestandene Sprachprüfung in einer der Landessprachen der Schweiz. Als Niveau war mindestens ein B2 vorausgesetzt (Stand 2017). Der aktuelle Zulassungsstopp der noch bis Mitte 2019 gilt und dann auslaufen wird, hat die Regierung nun Alternativen geprüft und erarbeitet. Die Folgelösung für die Zeit nach Mitte 2019 sieht sich in den meisten Teilen dem aktuell geltendem Zulassungsregime ähnlich.

Gemäss Gesundheitsminister Alain Berset ist eine Revolution im schweizerischen Gesundheitswesen nicht machbar. Weiterhin ist vorgesehen, dass zugelassene Ärzte in der Schweiz auch weiterhin mit allen Krankenversicherungen abrechnen dürfen. In Vergangenheit wurde des öfteren auch schon diskutiert, dass die Krankenkassen mit den Ärzten individuelle Verträge aushandeln und abschliessen. Nun sollen neu aber die Anforderungen für eine solche Zulassung erhöht werden – die Regierung argumentiert hier unter anderem auch mit Qualitätsgründen, basierend auf dem Medizinalberufegesetz. Mit diesem werden das Niveau der Ausbildung angehoben und die Anforderungen an die Sprachkenntnisse der Mediziner neu definiert – sprich der zu erfüllende Punkt der „Sprachprüfung Arzt Schweiz“ wird strenger ausgelegt.

Sprachprüfung Arzt Schweiz – neu strenger definiert?

Damit will die Regierung somit auch die Qualität der erbrachten ärztlichen Leistungen verbessern. Dafür soll neu ein erweitertes formales Zulassungsverfahren sorgen. Damit will sie zum Beispiel eine Wartefrist von zwei Jahren festlegen. Dies soll dazu führen, dass die Kenntnisse des schweizerischen Gesundheitswesens in einer Prüfung abgefragt werden können. Die Kompetenz zur Prüfung dieser Voraussetzung will sie an eine noch zu bezeichnende Organisation – unter Beizug der Krankenversicherungen – delegieren. Geplant ist, dass spätestens dann der Punkt – Sprachprüfung Arzt Schweiz – erfolgt. Alternativ besteht weiterhin die Möglichkeit bereits bei der Diplomanerkennung eine Niveauerhöhung oder eine individuelle Sprachprüfung wie sie zum Beispiel andere Länder bereits kennen einzuführen.

Weiter möchte die Regierung den Kantonen zusätzliche Kompetenzen geben. Statt wie bisher der Bund, sollen die Kantone die Höchstzahl der pro medizinischem Fachgebiet zugelassenen Ärzte festlegen können. Diesbezüglich ist der Regierung aber auch die Koordination unter den Kantonen wichtig. Steigen die Kosten im Fachgebiet überdurchschnittlich, sollen die Kantone die Zulassung auch ohne Ausschöpfung der Höchstzahl stoppen können.

Zur Revision des Medizinberufegesetz liegt bezüglich Sprachprüfung Arzt Schweiz bereits vom September 2014 ein Kurzgutachten vor Nachweis_Beherrschung_Landessprache.
Bezüglich der Registierung der Diplome und dem aktuellen Stand verweisen wir gerne auf die weiteren Erklärungen unter Anerkennung Diplome Schweiz.

Literatur hierzu finden Sie zum Beispiel bei lehmanns media Deutsch für Ärzte.

Sprachprüfung Arzt Schweiz

Approbation Schweiz


Approbation Schweiz

Wir befassen uns gerne einmal mit der immer wieder gehörten Frage zur Approbation Schweiz.
Die bekannte und wichtige Approbation wie sie zum Beispiel Deutschland kennt, ist in der Schweiz nicht bekannt. Die Bedeutung der Approbation hat in der Schweiz damit keinen vergleichbaren Stellenwert wie eben zum Beispiel in Deutschland oder in anderen EU-Staaten.

Approbation Schweiz, wie sieht es den hier aus?

Gerne zeigen wir den ärztlichen Weg im Vergleich zur Approbation in EU-Staaten auf. Wir haben uns zum Thema Approbation Schweiz bereits vertiefter geäussert. Sie finden den Link und weitere ergänzende Erklärungen um unteren Teil dieses Beitrages.

  1. In der Schweiz erhalten sie nach absolviertem und bestandenem Medizinstudium oder dem Apothekerstudium (Pharmazie oder pharmazeutischen Wissenschaften) die Bezeichnung Arzt / Ärztin oder Apotheker / Apothekerin. Zu beachten ist, dass die Aufnahmekapazitäten für das Studium jährlich gesamtschweizerisch festgelegt. Wenn er Andrang zum Medizinstudium wie in den vergangenen Jahren zu Kapazitätsengpässen führt, können an gewissen Hochschulen Zulassungsbeschränkungen auf der Grundlage eines Eignungstests vor Studienbeginn oder einer verstärkten intrauniversitären Selektion im ersten Studienjahr angewandt werden. Momentan werden die Studienplätze aufgrund des Fachkräftemangels jedoch eher ausgebaut. Erweitere Informationen zum Studium erhalten sie auch hier:
    https://www.swissuniversities.ch/de/

  2. Mit dem Diplom als Ärztin/Arzt können sie jedoch noch nicht eigenständig tätig werden. Anders bei Apothekerinnen und Apotheker. Diese können sich bereits an die entsprechende Gesundheitsbehörde wenden und eine Berufsausübungsbewilligung beantragen. Als Arzt oder Ärztin absolvieren sie im Anschluss die Assistenzarztzeit zur Erreichung des Facharztes. Nach absolvierter und bestandener Facharztausbildung wird ihr Facharzttitel registriert (einmalig und zentral in Bern).
    Mit dem Facharzt können sich bei der entsprechenden Gesundheitsbehörde der jeweiligen Kantone für eine Berufsausübungsbewilligung (BAB) anmelden. Mit der BAB sind sie dann berechtigt entsprechend eine eigenständige Tätigkeit zum Beispiel in einer Praxis aufzunehmen. Zu beachten gilt, dass die überwiegende Anzahl der Kantone einen Zulassungsstopp eingeführt hat. Dies betrifft vorallem Fachärzte ausserhalb der direkten Grundversorgung (Radiologie, Dermatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Chirurgie, …).

Approbation Schweiz: Daraus ist ersichtlich, dass in diesem Prozess gar nie eine Approbation ersucht werden muss, beziehungsweise eine solche in der Schweiz auch nicht ausgestellt wird.

Weiteres zu diesem Thema, insbesondere zur Anerkennung der Diplome / Registrierung des Facharztes haben wir früher bereits verfasst und sie finden diese Informationen hier:
Anerkennung Diplome Schweiz

Für eine Stelle als Facharzt in der Schweiz verlangen die meistens Kliniken die Vorlage der Anerkennung / Registrierung der Diplome. Für eine eigenständige Tätigkeit oder für eine Anstellung / einen Job in einer Praxis ist diese Registrierung ein zwingendes Muss.

Zum Thema Approbation Schweiz gilt ganz das Motto. „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“, dieser wird ihnen in der Schweiz keine Approbation vorlegen sondern wie erwähnt die Registrierung beim BAG und auch eine BAB.

Approbation Schweiz

Vertrauensarzt Schweiz Berufsgeheimnis und Stelle


Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis

Mit der Problematik – Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis auch gegenüber dem Arbeitgeber? – hat sich das Bundesgericht auseinander gesetzt.

Das Bundesgericht hat bezüglich Informationsfluss eines eingesetzten Vertrauensarztes in der Schweiz am 4. Mai 2017 ein Urteil gefällt. Zuvor hat sich das Obergericht im Jahre 2016 bereits mit dieser Situation befasst. Das Obergericht des Kantons Zürich hat den Arzt im Anschluss in seinem Urteil wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Arzt hat im Anschluss das Rechtsmittel weiter genutzt und diesen Entscheid aus Zürich mittels einer Beschwerde beim Bundesgericht angezweifelt. Er zweifelte weiterhin an, er habe einen guten Job als Vertrauensarzt in der Schweiz gemacht.

Nun was war der Sachverhalt: Ein Arbeitgeber hat einen Vertrauensarzt eingesetzt. Nach erfolgtem Untersuch seitens des Vertrauensarztes hat dieser dem Arbeitgeber in einem detailliertem Bericht auch Informationen zu persönlichen, beruflichen und finanziellen Angaben gemacht. Der vom Arbeitgeber eingesetzte Vertrauensarzt muss über umfassende Informationen zum Gesundheitszustand der zu untersuchenden Person verfügen. Dies damit er die dem Arbeitnehmer übertragenden Aufgaben sachgerecht von diesem ausführen lassen kann. Das Gericht kommt zum Entschluss, dass der Arbeitnehmer der für eine vertrauensärztliche Untersuchung in der Schweiz aufgeboten wird, darauf vertrauen kann, dass weitergehende Informationen nicht per se an den Arbeitgeber weitergeleitet werden. Ob und in welchem Umfang ein Vertrauensarzt dem Arbeitgeber Informationen zukommen lassen darf, hängt davon ab, inwieweit der Vertrauensarzt Schweiz seitens des Arbeitnehmers vom Berufsgeheimnis entbunden worden ist.

Die vollständige Medienmitteilung des Bundesgerichts zum Thema „Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis“ finden Sie hier: http://www.bger.ch/press-news-6b_1199_2016-t.pdf.

Vertrauensarzt Schweiz – suchen Sie einen Job?

Suchen Sie als Vertrauensarzt in der Schweiz eine neue Herausforderung? Wir suchen immer wieder beratende Ärzte, Vertrauensärzte sowie Gutachter. Stellen und Jobs als Vertrauensarzt finden Sie jeweils unter:
Stelle Vertrauensarzt Gutachter Schweiz

Man darf berücksichtigen, dass Gutachter Stellen, Jobs für Vertrauensärzte in der Schweiz seitens der Vergütung im Vergleich zu klinischen Funktionen durchwegs attraktiv sind. Dies bei geregelten Wochenarbeitszeiten und ohne Dienstbelastung.

Vertrauensarzt Schweiz

Steuern Arzt Schweiz – wie hoch kann eine Steuerbelastung sein?


Steuern Arzt Schweiz – ein Vergleichsversuch

Die Beantwortung der beiden Stichworte Steuern Arzt fällt aufgrund des sehr gemeindeautonomen Systems in der Schweiz nicht einfach. Wir versuchen hier mit einigen Beispielen etwas Transparenz zu schaffen. Die Steuerbelastung in der Schweiz setzt sich aus drei Empfängern zusammen. Die Bundessteuer – wird vom Bund / der Schweiz eingefordert (damit einheitlicher Steuertarif für alle in der Schweiz), der Kantonssteuer (jeweiliger Kanton wo man wohnt und hier unterscheiden sich die Kantone mit der Steuerhöhe) und der Gemeindesteuer. Massgebend ist die Wohnsitzgemeinde, damit ist es üblich, dass z.B. die Nachbargemeinde 3 Kilometer entfernt bereits einen mehr oder weniger grösseren Unterschied im Steuertarif aufweisen kann. Die Veranlagung dieser drei Steuern ist kantonal unterschiedlich organisiert. Am einfachsten zum Beispiel aber ist die Organisation der Steuerveranlagung im Kanton St. Gallen geregelt. Hier veranlagen die Gemeinden alle drei Steuern und auch der Einzug dieser drei Steuern wird über die Gemeinden organisert. Damit hätte man zum Thema Steuern Arzt nur einen Ansprechspartner.

Steuern Arzt Schweiz – wo liegen denn die Unterschiede?

Der Einfachheithalber gehen wir von einer ledigen, unselbstständig Erwerbenden Person mit einem Bruttoeinkommen von 100 000 Franken aus. Die Zahlen basieren aus dem Jahr 2016.Das die Basis von
100 000 Franken eher etwas tief ist, zeigen die Beispiele im Gehaltsvergleich für Ärzte Was verdient man als Arzt in der Schweiz – Beispiele.

Im Kanton Ausserrhoden, in der kleinen überschaubaren Gemeinde Hundwil liegt die Belastung bei 14,45 % des Einkommens für die Kantons-, Gemeinde und Kirchensteuer. Im bekannten steuergünstigen Teufen bei 11,60 %. Ein Wohnsitz im Kanton Innerrhoden schlägt sich mit einer Steuerbelastung im Kantonshauptort Appenzell mit 9,97 % und in Oberegg mit 12,09 % nieder. In der steuergünstigen Gemeinde Mörschwil, Kanton St. Gallen, veranschlagt hierfür 12,10 % und im steuerlich benachteiligtem Degersheim gar mit 17,19 %. Im Thurgau wird der Einwohner dann mit „nur“ 10,54 % in Bottighofen zu Kasse gebeten und in Arbon sind es dann schon wieder 14,60 %. Nun sind nebst der Steuerbelastung dann auch die Lebenshaltungskosten unterschiedlich. Diese Unterschiede hängen auch stark von der Steuerkraft einer Gemeinde ab. So ist die Steuerkraft in Mörschwil mit 4027 Franken pro Einwohner 2,6-mal so hoch wie jene von Degersheim. Es dürfte auch nachvollziehbar sein, dass in steuerlich tiefen Gemeinden der Wohnraum für Miete oder Kauf entsprechend höher ist. Die Wohnmieten in Degersheim sind damit deutlich tiefer als in Mörschwil. Und in Mörschwil ist der Wohnungsmarkt praktisch ausgetrocknet und die Leerwohnungsziffer liegt nahe bei null Prozent. Vielleicht kann mit diesem Anschauungsbeispiel damit zum Thema Steuern Arzt ein bisschen Transparenz in der sehr unterschiedlichen Steuerhoheit in der Schweiz geschaffen werden.

Bei der individuellen Steuerberatung lohnt sich ein Beizug eines Steuerberaters / Treuhänder. Es empfiehlt sich einen Wohnortsnahen zu wählen oder aber über den Verband einen zu suchen https://veb.ch/.
PremiumJob AG ist spezialisiert auf die Personalvermittlung von Ärzten. Wir verfügen auch über ein Kontaktnetzwerk zum Thema Steuern Arzt – gerne geben wir Empfehlung von ebenfalls spezialisierten Steuerberatern ab – kontaktieren Sie uns unverbindlich http://www.premiumjob.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=61.

Steuern Arzt Schweiz

Vergleich der Steuerbelastung an Beispielen

News schweizerisches Gesundheitssystem – 06.2017


News schweizerisches Gesundheitssystem – 06.2017

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 08. Juni 2017.

News und Veränderungen in Gesundheitsberufen – Was ist eine – genuin – ärztliche Tätigkeit?

Hebamme, Psychologe, Ärztin oder Apotheker: Obwohl diese Berufe alle im Gesundheitssektor angesiedelt sind, werden zwischen ihnen bis heute klare Linien gezogen nach dem Motto: Jedem Beruf seine Ausbildung, seine Identität, sein Gärtchen.

In der Praxis sieht das in den meisten Fällen wie folgt aus: Der Arzt verschreibt zwar Ergotherapie, versteht aber nicht so ganz, was dort mit «seinem» Patienten gemacht wird. Oder: Morgens kommt der Pflegefachmann, nachmittags die Physiotherapeutin zu derselben Patientin, ohne dass sich die beiden über das jeweils Beobachtete verständigen, um einen gemeinsamen Therapieansatz zu entwickeln. Als ich der Präsidentin einer Bildungseinrichtung neulich vorschlug, Hebammen auch Ultraschalluntersuchungen machen zu lassen, entgegnete sie mir, dass dies doch eine ärztliche Tätigkeit sei. Doch: Was ist eine – genuin – ärztliche Tätigkeit?

Den vollständigen News Beitrag finden Sie unter:
Beitrag von der NZZ

Schweizer Krankenkasse arbeitet noch ohne Computer – Ein-Mann-Betrieb

Kein Computer, keine Homepage, nicht mal Fax: Die Krankenkasse mit den tiefsten Prämien der Schweiz arbeitet mit Methoden von vorgestern. Daniel Rüegg (63) ist Präsident, Geschäftsführer und einziger Angestellter der Krankenkasse in Turbenthal, einem 4600-Seelen-Dorf im Zürcher Oberland. Die wichtigsten Gegenstände im Ein-Mann-Büro: eine Karteikärtli-Box für die gut 400 Versicherten und eine Schreibmaschine vom Typ Hermes Ambassador.

Rüegg sagt: «Wenn alle so arbeiten würden wie ich, hätten wir keine Prämienexplosion.» Im Schnitt zahlen die Schweizer 447 Franken pro Monat für die Grundversicherung, die Versicherten der Krankenkasse Turbenthal nur 255 Franken.

Trotzdem will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Krankenkasse Turbenthal die Zetteliwirtschaft verbieten. «Der Bund will meine Kasse loswerden!», ruft Rüegg aus und verwirft die Hände, als BLICK ihn besucht. Die kompletten News finden Sie hier:

Gesundheitskosten sind in der Schweiz um 4,3 Prozent gestiegen

Die Gesundheitskosten in der Schweiz sind 2015 auf 77,8 Milliarden Franken oder um 4,3 Prozent gewachsen. Das meldete das Bundesamt für Statistik (BFS) auf Grund von provisorischen Zahlen im April 2017.

Die Zunahme entspricht 3,2 Milliarden Franken und liegt laut BFS leicht über dem Fünfjahrestrend. Gut zwei Drittel der Zunahme entfielen auf Mehrausgaben für Spitäler (plus 1 Milliarde Franken), Arztpraxen (plus 0,9 Milliarden) und auf sozialmedizinische Einrichtungen (plus 0,3 Milliarden).

Diese drei Leistungserbringer machen zusammen knapp 71 Prozent aller Gesundheitskosten aus. Überdurchschnittlich war der Kostenanstieg aber für Labor und Rettung mit einer Zunahme von 9,3 Prozent und ambulante Leistungserbringer, soweit es nicht Ärzte oder Zahnärzte waren (plus 9,1 Prozent).

Gut ein Drittel aller Kosten, nämlich 35,3 Prozent, übernahmen die Krankenkassen über die obligatorische Grundversicherung. Pro Einwohner und Einwohnerin der Schweiz stiegen die Ausgaben um 24 Franken auf 783 Franken im Monat.
Mitteilung Telebasel

Unsere älteren News und Beiträge finden Sie hier:

Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen / Krankenpfleger Schweiz


Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen: Was kann man als Krankenpfleger / Pflegefachfrau in der Schweiz verdienen?

Das „Gehalt Pflegefachpersonen“ – dies gleich einleitend – ist gerade bei einem Wechsel, und insbesondere von einem Land in ein anderes, ein Faktor dem hohes Gewicht beigemessen wird. Sicher zu Recht!
Umfragen zeigen bei Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen dass der Lohn mit ’nur‘ noch einem Drittel an Wichtigkeit zählt.

Auf der Suche nach einer Herausforderung als Pflegefachmann bzw. Krankenpflegerin spielt das Einkommen / das Gehalt Pflegefachpersonen damit sicher für die ersten Schritte eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren ab: Zum einen vom Alter,  von der beruflichen Erfahrung, von der / dem  Institution / Arbeitgeber sowie von der / dem Arbeitsregion / Kanton und zum anderen auch von der jeweiligen Funktion (kein Leitungsfunktion, Leitungsfunktion), die man übernimmt.

Aus Erfahrung können Pflegefachpersonen mit abgeschlossener Berufsausbildung ab 5’200.- Franken plus Zulagen (Dienste, zusätzlich ca. 300.- Franken) und aufwärts verdienen.  Es stellt die Basis für eine eher jüngere Berufskraft dar, mit einer selbstständigen und qualifizierten Tätigkeit, die keine Leitungsfunktion inne hat, bei 42 Stunden pro Woche sowie 13 Monatslöhne. Je nachdem, ob ausländische Kandidaten eine SRK-Anerkennung besitzen, oder nicht, kann der Lohn auch noch etwas höher ausfallen und teilweise einen Unterschied bis zu 200.- Franken im Monat ausmachen.  Die SRK Anerkennung wird von vielen Arbeitgebern immer mehr vorausgestzt. Sie dient zum Nachweis der Qualifizierung der einzelnen erlernten Berufe. Mehr zu der SRK-Anerkennung finden Sie bei uns auf der Seite http://facharztjob.ch/srk-anerkennung-registrierung-pflege-diplome/

Mit entsprechenden Qualifikationen, Weiterbildungen und Führungsfunktionen sind auch Gehälter bis zu 9’000.- Franken im Monat möglich.

In Arbeitsregionen wie Zürich und Luzern werden im Vergleich zu anderen Gegenden, beziehungsweise zu anderen Kantonen höhere Löhne ausbezahlt. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch die Lebenshaltungskosten (Miete etc.) in dieser Umgebung deutlich höher ausfallen können! Auch unter Berücksichtigung mit anderen Berufsgruppen in der Schweiz, ist der Verdienst im Gesundheitswesen attraktiv.

Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen Schweiz, Verdienstmöglichkeiten

Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz

Was man als „Gehalt Arzt“ in der Schweiz erzielen kann, ist uneinheitlich geregelt. Es gibt Unterschiede zwischen den Kantonen und innerhalb der Kantone herrschen oft nochmals unterschiedliche Anwendungen von zum Teil vorhandenen Besoldungstabellen oder aber auch von individuellen Gehaltsmodellen in Kliniken.

Eine erste Übersicht – Kliniken

Fangen wir bei der Schweiz als Ganzes an. Hier auf Bundesebene gibt es keine einheitlich anwendbare Empfehlung für ärztliche Löhne. Da die Kantone aufgrund des politischen Systems für die Spitalplanung und -führung zuständig sind, finden wir hier auf dieser Stufe in manchen Kantonen Lohnempfehlungen zum Thema „Gehalt Arzt“. Warum nur in manchen? Die kleineren Kantone führen z.B. nur ein Spital. Hier existiert dann keine Lohnempfehlung. Man richtet sich nach einem Nachbarkanton oder nach internen Besoldungsrichtlinien. In grösseren Kantonen sind teilweise Empfehlungen vorhanden, diesen unterstehen jedoch wiederum meistens nur die Kliniken die der öffentlichen Hand unterstehen. Und sogar hier können noch städtische und die kantonale Besoldungen unterschiedlich in einem Besoldungssystem autonom festgelegt werden. Daher sind die Besoldungen unterschiedlich hoch.
Die privatrechtlichen Spitäler lehnen sich manchmal an den Besoldungssystemen an oder aber zeigen sich in jüngster Zeit hier neu oft mit innovativeren Modellen wie Fixum und Beteiligung, bereits ab Oberarztstufe.

Basis für die Berechnung „Gehalt Arzt“ bildet meistens das Datum des Erhalt Ihres Weiterbildungstitels (Facharzterwerbs) und die folgenden Jahre an Berufserfahrung als Oberarzt. Zusätzlich können weitere Zusatzqualifikationen im Rahmen eines weiteren Facharzttitels oder Zusatzbezeichnungen einen Einfluss haben. Es gibt hierzu ergänzend oft noch eine Richtpositionsumschreibung, die die ärztlichen Funktionen und ihre Zuordnung im Rahmen einer Anstellung festlegt. Hierbei handelt es sich um ein internes Dokument im Rahmen einer Wegleitung, Hilfestellung für die faire Einstufung auch im Vergleich mit anderen Kollegen.

Das Ganze ist etwas kompliziert und unübersichtlich!

Eine zweite Übersicht – Praxen

Da Praxen von Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen geführt werden, unterliegen die Anstellungsbedingungen sehr dem freien Markt. Das „Gehalt Arzt“ kann bei solchen Anstellungen sehr variieren. Es bestehen verschiedene Lohnmodelle. Die einen bezahlen Fixgehälter, andere führen reine Umsatzmodelle und andere wiederum gemischte Modelle. Je spezialisierter eine Praxis ist und je spezialisierter und damit passender für diese Struktur ist, kann das Gehalt positiv abweichen. Eine Vergleichsbasis bieten einige Beispiele wie unten zu finden.

Von den Bruttogehältern werden die Arbeitnehmerabgaben an die Sozialversicherungen und je nach Status der Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen.
Zusätzliche Informationen finden Sie unter: http://premiumjob.ch/images/download/lohnsystem.pdf
Unter www.bruttonetto.ch finden Sie hierzu auch eine einfache Berechnungshilfe.

Beispiele – Gehalt Arzt

Wir möchten hier einige Beispiele zum Thema „Gehalt Arzt“ als Veranschaulichung auflisten. Es sind Beispiele gelistet, die einem Durchschnitt entsprechen. Aus den obigen Ausführungen kann man entnehmen, dass Abweichungen durchwegs möglich sind. Verzichtet wird auf Beispiele, die nach oben vom Durchschnitt stark abweichen. Es ist jedoch so, dass es auch immer wieder „Perlen“ zu finden gibt.

Ergänzend sei angemerkt, dass Studien zwischenzeitlich belegen, dass im Rahmen der Arbeitnehmerzufriedenheit das Gehalt mit „nur“ einer Wichtigkeit von 30 – 35 % gewichtet wird. Andere Faktoren (Team, Arbeitsplatz, Vorgesetzte, Infrastruktur, ….) sind weitere wichtige Entscheidungskriterien.

                                                            Alter         CHF (ohne Dienste)
Allgemeinmedizin, Praxis           40ig jährig      150’020
Allgemeinmedizin, Praxis           51ig                   132’000
Allgemeinmedizin, Praxis           45ig                  142’000 + 18’000 (18’000 Bonus)
Anästhesie                                      38ig                  142’000
Anästhesie, Praxis                         39ig                  150’000
Anästhesie, mbF                            52ig                  192’000
Arbeitsmedizin                              56ig                  175’000
Arbeitsmedizin, Versicherung   53ig                   172’000
Augenheilkunde                            38ig                  158’000
Augenheilkunde, ltd.                    44ig                  210’000
Chirurgie                                          54ig                  160’000
Chirurgie, Stv.                                 46ig                  190’000 + 45’000
Chirurgie, Versicherung              60ig                  183’000
Dermatologie, Praxis                    51ig                   150’020 + 20’000
Dermatologie, Praxis                    54ig                  175’000
Gynäkologie, Spital                       34ig                  141’000
Gynäkologie, Spital                       50ig                  153’000
Gynäkologie, Praxis                      47ig                  165’000
Innere Medizin, Klinik                 43ig                  159’000
Innere Medizin, Klinik                 44ig                  178’000 + 35’000
Innere Medizin, Praxis                 52ig                  143’000 + 20’000
Innere Medizin, Praxis                 59ig                  154’000
Innere Medizin, Versicherung   51ig                   155’000
Kinderheilkunde, Klinik              35ig                  146’000
Kinderheilkunde, Klinik              49ig                  163’000
Kinderheilkunde, Praxis             47ig                  156’000
Kinderheilkunde, Praxis             39ig                  147’000
Neurologie, Klinik                         48ig                  159’000
Neurologie, Reha                           52ig                  184’000
Psychiatrie, Klinik                        54ig                   158’000
Psychiatrie, Klinik                        55ig                   144’568
Psychiatrie, Praxis                       54ig                   156’000
Psychiatrie, Versicherung         50ig  / 56ig       162’000 / 167′
Radiologie, Klinik                         31ig                   142’000
Radiologie, ltd. Klinik                 43ig                   190’000 + 45’000
Radiologie, Praxis                        43ig                   187’000

Gehalt Arzt, was kann man als Arzt in der Schweiz verdienen

Suchen Sie einen neuen Job als Arzt, Facharzt, Oberarzt oder leitenden Arzt in der Schweiz? Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie hier: http://facharztjob.ch/jobangebote-stellen-aerzte-pflegefachpersonen-schweiz/

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09.03.2016


Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem vom 8. März 2016, gesammelt und zusammengewürfelt.

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09. März 2016

Schweizer Spitäler bauen für 15 Milliarden Franken

Information: Viele Gebäude sind baufällig oder genügen den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Auch der Wettbewerb um Patienten bestärkt die Bautätigkeit. Auf 2,8 Milliarden Franken ist der Bau einer zweiten Röhre für den Gotthard-Strassentunnel inklusive Sanierung der alten veranschlagt. 18,2 Milliarden Franken wird die Neat gekostet haben, wenn sie 2019 mit dem Ceneri-Basistunnel fertiggestellt ist, dies als Vergleichs-Information.

Deutlich über dem Preis der zweiten Röhre, aber noch unter jenem der Neat bewegen sich die Kosten, die durch die Erneuerung der Schweizer Spitalinfrastruktur in den nächsten Jahren verursacht werden: 13,9 Milliarden Franken sind nach einer Erhebung des Branchenportals Medinside derzeit für Spitalbauten verplant. Zusammen mit noch nicht budgetierten Kosten ergeben sind nach der Schätzung von Medinside Baukosten von rund 15 Milliarden Franken für die nächsten 15 Jahre. (Quelle der Bund)

 

Die Entwicklung eines Sets von aufwandrelevanten Pflege­indikatoren für die Schweizer Pflegepraxis

Information: Es ist bekannt, dass das SwissDRG-Tarifsystem den Pflegeaufwand nicht ausreichend berücksichtigt, weil seine Grouperkriterien die Variabilität des Pflegeaufwands innerhalb der DRG-Fallgruppen zu wenig erklären. Um eine angemessene Vergütung und Ressourcen-Allokation zu erreichen, muss der Pflegeaufwand eindeutig quantifiziert und abgebildet werden können. Ziel des vorliegenden Projekts war, ein Set aufwandrelevanter Pflegeindikatoren zu erarbeiten, von denen angenommen werden kann, dass sie in Ergänzung zu den bisherigen SwissDRG-Kriterien die Varianz des Pflegeaufwands innerhalb einzelner Fallgruppen reduzieren.

Methode: Das Vorgehen umfasste verschiedene Methoden. Eine systematische Literaturrecherche, Beiträge eines Fachbeirates und Expertengremiums sowie drei Fokusgruppeninterviews mit Pflegefachpersonen und Abteilungsleitenden bildeten die Grundlage für die anschließende Synthese der aus diesen Quellen gewonnen Daten und Informationen.

Ergebnisse: Ein Set von 14 aufwandrelevanten Pflegeindikatoren wurde entwickelt. Von diesen wird angenommen, dass sie die Homogenität des Pflegeaufwands in den SwissDRG-Fallgruppen verbessern können. Bevor diese Pflegeindikatoren als Grouperkriterium eingesetzt werden können, müssen sie in einer SwissDRG-konformen Weise formalisiert und empirisch geprüft werden.

Schlussfolgerung: Das vorliegende Indikatorenset ist ein erster Schritt in die Richtung einer angemessenen Abbildung des Pflegeaufwands in SwissDRG-Fallgruppen. Als nächstes muss die Herausforderung bewältigt werden, dieses in eine kodierbare Form zu operationalisieren. http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1012-5302/a000464

50-Millionen-Neubau für das See-Spital

Das See-Spital Horgen will die Probleme der Vergangenheit hinter sich lassen und rüstet sich für die Zukunft. In Horgen wird der Altbau mit einem ­50-Millionen-Neubau ersetzt.

Das See-Spital hat in den letzten Monaten für Negativschlag­zei­len gesorgt: überhöhte Abrechnungen in der Schmerzklinik, Entlassung des Schmerzarztes und in der Folge der überraschende Rücktritt des Stiftungsratspräsidenten Walter Bosshard sowie Auseinandersetzungen mit den Belegärzten. Doch nun will das See-Spital mit den beiden Stand­orten in Hor­gen und Kilch­berg ein neues Kapitel aufschlagen. Unter dem Motto «Strategieprojekt See-Spital 2022» ergreift der Stiftungsrat Massnahmen. Die grösste Veränderung betrifft den Stand­ort Hor­gen. Dort wird der Altbau ersetzt, wie der Stiftungsrat beschlossen hat. «Wir sind sehr glücklich dar­über», sagt Lorenzo Marazzotta, Interimspräsident des Stiftungsrates. Mit dem Neubau wolle man die Abläufe optimieren.

Der Altbau stammt aus den 50er-Jahren und wurde im Zusammenhang mit der im Jahr 2005 abgeschlossenen Erweiterung erneuert. Der Altbau entspricht aber nicht mehr den ­heutigen Bedürfnissen. Der Stiftungsrat rechnet mit Investitionen von 50 Millionen Franken, für die das See-Spital selber aufkommen muss. «Wir haben ­keine Gemeinden im Rücken, die uns mitfinanzieren», gibt Marazzotta zu bedenken.

http://www.zsz.ch/horgen/50MillionenNeubau-fuer-das-SeeSpital-/story/21474126

als Apotheker / Apothekerin in der Schweiz arbeiten


Was brauche ich für eine Tätigkeit als Apotheker in der Schweiz? Sie haben bisher nicht in der Schweiz gearbeitet und möchten dies jetzt in Angriff nehmen – haben sicher auch Fragen bezüglich den Voraussetzungen. Dann sind Sie bei uns richtig, wir geben Ihnen gerne ein paar informative Ansätze mit auf den Weg.

Apotheker / Apothekerin, arbeiten in der Schweiz

Sie möchten in einer Apotheke in der Schweiz arbeiten und fragen sich nun was Sie dafür alles benötigen?
Hierzu benötigen Sie die Registrierung Ihres Diploms vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), der MEBEKO. Das Verfahren für die Anerkennung können Sie dem Link des BAG entnehmen:
http://www.bag.admin.ch/themen/berufe/00406/index.html?lang=de 
Hier finden Sie rechts oberhalb ein Link zum .pdf betreffend der Wegleitung zur Anerkennung Ihres Diploms (Studium als Apotheker, Apothekerin). Diese Registrierung ist einmalig zu veranlassen und verfällt nicht.

Zusätzlich wird von dem jeweiligen Kanton (insgesamt 26) eine Berufsausübungsbewilligung benötigt.  Dies kann je nach Kanton etwas anders gehandhabt werden. Für die Bewilligung in dem Kanton, in dem Sie arbeiten werden, benötigen Sie eine entsprechende Berufsbewilligung, beziehungsweise eine Berufsausübungsbewilligung. Dies können Sie oft via Ihrem zukünftigen Arbeitgeber einleiten. Dazu werden unter anderem zum Beispiel folgende Unterlagen benötigt:

  • Das eidgenössische Apothekerdiplom (respektive eine Kopie davon) oder das ausländische Diplom plus die Anerkennungsbestätigung durch das BAG, die Mebeko gemäss Schritt oben
  • Einen Auszug aus dem Strafregister (Führungszeugnis) von Ihrem letzten Wohnort. Dieses Original sollte nicht älter als maximal 6 Monate sein.

Des Weiteren wird oft noch verlangt:

  • Einen Schuld- und Betreibungsauszug, in Deutschland ist das die Schufa-Auskunft
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Verfügbar über Ihren Arbeitgeber)
  • Wohnsitzbescheinigung der Wohnortsgemeinde oder eventuell eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung
  • Berufsausübungsbewilligungen anderer Kantone, wenn Sie schon über solche verfügen
  • manchmal noch eine ärztliche Bescheinigung der physischen und psychischen Eignung der Berufsausübung

Sie möchten gerne noch mehr Verantwortung übernehemen und eventuell sogar die Leitung einer Apotheke in der Schweiz übernehmen? Beziehungsweise Sie interessieren sich für die Verwaltung einer öffentlichen Apotheke in der Schweiz? Hier kann es sein, dass je nach Kanton noch individuell weitere Unterlagen eingefordert werden. Eine der wichtigsten Voraussetzung jedoch ist, dass Sie bereits über mindestens zwei Jahre Vorerfahrung in einer schweizerischen Apotheke verfügen. Diese zwei Jahre sind in allen Kantonen ein Muss-Kriterium. Bedeutet, dass Sie ohne bisherige Erfahrung in der Schweiz – z. B. direkt nach dem Studium oder aber bei einem Zuzug aus dem Ausland keine Apotheken Verwalter Anstellung eingehen können.

Generell zum Thema: Arbeiten in der Schweiz

Die meisten EU-Bürgerinnen und Bürger benötigen für die Schweiz keine vorgängige Arbeitserlaubnis. Diese kann auch noch direkt nach dem Zuzug, beziehungsweise in paar wenige Tage nach Stellenantritt bei der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Einschränkungen gelten zur Zeit (2.2016) lediglich noch für bulgarische, kroatische und rumänische Staatsangehörige. Diese Nationalitäten wird empfohlen, eine Sonderbewilligung vorgängig zu beantragen. Hier herrscht noch kein vollständiger Personenfreizügigkeitsverkehr.

Sollten noch Fragen offen sein, fragen Sie nicht den Arzt oder Apotheker, sondern ausnahmsweise uns….

Apotheker in der Schweiz, Job, Stelle

Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonal, Hebammen und MTRA in Schweizer Spitälern


Haben Sie eine Ausbildung als Pflegefachfrau / Pflegefachmann, Hebamme oder MTRA absolviert? Dann profitieren Sie von den attraktiven Arbeitsbedingungen bei Schweizer Kliniken.

Arbeitsbedingungen die von Interesse sein können, beinhalten zum Beispiel:

  • Strukturierte Personalentwicklung mit Führungs-, Bildungs- und Fachkarriere
  • Familie und Beruf: Flexible Arbeitszeitmodelle und Kindertagesstätten
  • Mitarbeiterwohnungen
  • 22 bis 25 Ferientage und ab dem 60. Altersjahr 30 Ferientage pro Jahr
  • Monatslohn und Dienstaltergeschenke
  • Verhältnismässig tiefe Steuerbelastung
    https://www.ch.ch/de/steuern-zahlen/
  • Vergünstigungen (Verpflegung, Einkäufe, Anlässe, Fitness, Günstige Prämien bei der Krankenkasse etc.)

Faires Gehalt und sehr gute Sozialleistungen (die Leistungen und der Prämienanteil des Arbeitgebers können sogar über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen!).

Seit der Einführung der Fallpauschalen (DRG) im Jahr 2012 gerät zunehmend auch die  Pflege in den schweizerischen Spitäler unter vermehrten Druck. Ein Zusammenhang lässt sich auch darin finden, dass der Pflegebedarf in der Fallpauschale, dem DRG, noch ungenügend abgebildet wird. In erster Linie entscheiden medizinische Diagnosen darüber entscheiden, wie hoch die Vergütung für ein Spital für eine Behandlung von der Krankenkassen vergütet erhält. Das steht teils im Widerspruch zu der Tatsache, dass Menschen stationär in einem Spital behandelt werden, weil sie Pflege benötigen. Die Pflege jeweils individuell ist und nicht über eine medizinische Diagnose abgebildet werden kann (quasi eine Fallvergütung, aber jeder „Fall“ ist ein Individuum).

Anzumerken ist, dass man oft noch erstaunt ist, wenn man hört, dass in einigen europäischen Ländern Wochenarbeitszeiten von unter 40 Stunden Standard sind. In schweizerischen Kliniken sind dies meistens 42 Stunden in der Woche, bei vier / fünf Wochen Ferien im Jahr. Innovativere Arbeitszeitmodelle zielen neu auch auf 40 Stunden pro Woche hin und / oder es werden zusätzlich Ferientage gewährt. Die Höchstarbeitszeit pro Woche sowie die Ruhepausen ist im Arbeitsgesetz (ARG) geregelt. Es definiert die maximale Anzahl Dienste, Pikett und so weiter. Kliniken und öffentliche Spitäler fahren meistens ein 3-Schicht-Modelle. Dadurch fallen Pikettdienste weitgehend weg. Kleinere Spitäler arbeiten allerdings nach wie vor mit Dienstmodellen. Interventionszeiten und Dienstentschädigungen sind sehr unterschiedlich und von Klinik zu Klinik in deren eigenen Personalreglemente definiert.

Erwähnenswert dürfte noch die Anmerkung sein, dass aufgrund vieler Rückmeldungen die sehr kollegiale Zusammenarbeit zwischen Pflegefachpersonal und Ärzten als anders oder eben kollegialer erlebt wird.

Bewerbungsunterlagen, was benötigt es damit diese komplette sind?


Bewerbungsunterlagen von Ärzten der Pflegefachpersonal für eine Anstellung in der Schweiz

Bewerbungsunterlagen, gibt es hierzu Besonderheiten? Wir werden oft gefragt, ob es bei der Bewerbung in der Schweiz Besonderheiten für eine Bewerbungsmappe gibt.

Beinhalten sollte ein komplettes Dossier:

  • Lebenslauf (in der Schweiz erwähnt man den Zivilstand und das Geburtsdatum immer noch, Sprachkenntnisse)
  • Foto in Portraitformat
  • Kopien der wichtigsten Diplome, Urkunden und Weiterbildungen
  • Arbeitszeugnisse (möglichst komplett gemäss den Stationen im Lebenslauf)
  • ein Motivationsschreiben (passend auf das entsprechende Jobangebot)
  • evtl. OP-Katalog

Denken Sie daran, auch hier kann der Ersteindruck zählen.

Weitere Tipps finden Sie auch hier:
http://www.berufsberatung.ch/dyn/1430.aspx

 

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