Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz

Was man als “Gehalt Arzt” in der Schweiz erzielen kann, ist uneinheitlich geregelt. Es gibt Unterschiede zwischen den Kantonen. Innerhalb der Kantone kann es vorkommen, dass zum Beispiel für verschiedene Häuser wiederum verschiedene Lohnempfehlungen gelten. Die Besoldungstabellen können sich unterscheiden, es gibt aber auch Kliniken die mit flexiblen Lohnkomponenten arbeiten.

Eine erste Übersicht – Kliniken

Fangen wir bei der Schweiz als Ganzes an. Hier auf Bundesebene gibt es keine einheitlich anwendbare Empfehlung für ärztliche Löhne. Aufgrund des politischen Systems sind die Kantone für die Spitalplanung und -führung zuständig. In manchen Kantonen finden sich somit Empfehlungen zum Thema Gehalt Arzt. Warum nur in manchen? Die kleineren Kantone führen z.B. nur ein Spital. Hier existiert dann keine Lohnempfehlung. Man richtet sich nach einem Nachbarkanton oder nach internen Besoldungsrichtlinien. In grösseren Kantonen sind teilweise Empfehlungen vorhanden, diesen unterstehen jedoch wiederum meistens nur die Kliniken die der öffentlichen Hand unterstehen. Und sogar hier können noch städtische und die kantonale Besoldungen unterschiedlich in einem Besoldungssystem autonom festgelegt werden. Daher sind die Besoldungen unterschiedlich hoch.
Die privatrechtlichen Spitäler lehnen sich manchmal an den Besoldungssystemen an. Teils positionieren sie sich in jüngster Zeit neu oft mit innovativeren Modellen wie Fixum und Beteiligung. Solche Lohnmodelle finden sich teils bereits ab Oberarztstufe.

Basis für die Berechnung “Gehalt Arzt” bildet meistens das Datum des Erhalt Ihres Weiterbildungstitels (Facharzterwerbs) und die folgenden Jahre an Berufserfahrung als Oberarzt. Zusätzlich können weitere Zusatzqualifikationen im Rahmen eines weiteren Facharzttitels oder Zusatzbezeichnungen einen Einfluss haben. Es gibt hierzu ergänzend oft noch eine Richtpositionsumschreibung, die die ärztlichen Funktionen und ihre Zuordnung im Rahmen einer Anstellung festlegt. Hierbei handelt es sich um ein internes Dokument im Rahmen einer Wegleitung, Hilfestellung für die faire Einstufung auch im Vergleich mit anderen Kollegen.

Das Ganze ist etwas kompliziert und unübersichtlich!

Eine zweite Übersicht – Praxen

Da Praxen von Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen geführt werden, unterliegen die Anstellungsbedingungen sehr dem freien Markt. Das “Gehalt Arzt” kann bei solchen Anstellungen sehr variieren. Es bestehen verschiedene Lohnmodelle. Die einen bezahlen Fixgehälter, andere führen reine Umsatzmodelle und andere wiederum gemischte Modelle. Je spezialisierter eine Praxis ist und je spezialisierter und damit passender für diese Struktur ist, kann das Gehalt positiv abweichen. Eine Vergleichsbasis bieten einige Beispiele wie unten zu finden.

Von den Bruttogehältern werden die Arbeitnehmerabgaben an die Sozialversicherungen und je nach Status der Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen.
Unter www.bruttonetto.ch finden Sie hierzu auch eine einfache Berechnungshilfe.

Beispiele – Gehalt Arzt

Wir möchten hier einige Beispiele zum Thema “Gehalt Arzt” als Veranschaulichung auflisten. Es sind Beispiele gelistet, die einem Durchschnitt entsprechen. Aus den obigen Ausführungen kann man entnehmen, dass Abweichungen durchwegs möglich sind. Verzichtet wird auf Beispiele, die nach oben vom Durchschnitt stark abweichen. Es ist jedoch so, dass es auch immer wieder “Perlen” zu finden gibt.

Ergänzend sei angemerkt, dass Studien zwischenzeitlich belegen, dass im Rahmen der Arbeitnehmerzufriedenheit das Gehalt mit “nur” einer Wichtigkeit von 30 – 35 % gewichtet wird. Andere Faktoren (Team, Arbeitsplatz, Vorgesetzte, Infrastruktur, ….) sind weitere wichtige Entscheidungskriterien.

                                                            Alter         CHF (ohne Dienste)
Allgemeinmedizin, Praxis          40ig jährig         150’020
Allgemeinmedizin, Praxis          51ig                   132’000
Allgemeinmedizin, Praxis          45ig                  142’000 + 18’000 (18’000 Bonus)
Anästhesie                               38ig                  163’000
Anästhesie, Praxis                    39ig                  150’000
Anästhesie, mbF                      52ig                  192’000
Arbeitsmedizin                        56ig                  175’000
Arbeitsmedizin, Versicherung   53ig                   172’000
Augenheilkunde                      38ig                  158’000
Augenheilkunde, ltd.                44ig                  210’000
Chirurgie                                 54ig                  160’000
Chirurgie, Stv.                          46ig                  190’000 + 45’000
Chirurgie, Versicherung            60ig                  183’000
Dermatologie, Praxis                51ig                   150’020 + 20’000
Dermatologie, Praxis                54ig                  175’000
Gynäkologie, Spital                  34ig                  141’000
Gynäkologie, Spital                  50ig                  153’000
Gynäkologie, Praxis                  47ig                  165’000
Innere Medizin, Klinik               43ig                  159’000
Innere Medizin, Klinik               44ig                  178’000 + 35’000
Innere Medizin, Praxis              52ig                  143’000 + 20’000
Innere Medizin, Praxis              59ig                  154’000
Innere Medizin, Versicherung   51ig                   155’000
Kinderheilkunde, Klinik             35ig                  146’000
Kinderheilkunde, Klinik             49ig                  163’000
Kinderheilkunde, Praxis            47ig                  156’000
Kinderheilkunde, Praxis            39ig                  147’000
Neurologie, Klinik                    48ig                  159’000
Neurologie, Reha                    52ig                  184’000
Psychiatrie, Klinik                     54ig                   158’000
Psychiatrie, Klinik                     55ig                   144’568
Psychiatrie, Praxis                    54ig                   156’000
Psychiatrie, Versicherung         50ig  / 56ig       162’000 / 167′
Radiologie, Klinik                     31ig                   142’000
Radiologie, ltd. Klinik               43ig                   190’000 + 45’000
Radiologie, Praxis                    43ig                   187’000

Gehalt Arzt, was kann man als Arzt in der Schweiz verdienen

Suchen Sie einen neuen Job als Arzt, Facharzt, Oberarzt oder leitenden Arzt in der Schweiz? Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie hier: https://facharztjob.ch/jobangebote-stellen-aerzte-pflegefachpersonen-schweiz/

Arztausbildung in der Schweiz


Arztausbildung in der Schweiz

Informationen zur Arztausbildung in der Schweiz: Es werden heute rund 900 Ärzte an schweizerischen Universitäten ausgebildet. Bis vor kurzem waren es sogar erst 600 bis 700 Studierende. Gemäss aktuellen Studien und politischer Diskussion ist jedoch von einem eigenständigen Bedarf von 1’200 bis 1’300 an Medizinstudenten die Rede – nun das wären zum alten Kontingent gut 50 Prozent mehr, bei den aktuellen Studienzahlen ein Plus von 30 Prozent. Die Anzahl der Studierenden in der Medizin wird heute über den Numerus Clausus gesteuert.

Grundsätzliche Zulassungsbedingungen für ein Medizinstudium

Grundsätzlich gelten für die Zulassung zum Medizinstudium in der Schweiz dieselben Bestimmungen wie für die übrigen Studienrichtungen an anderen heimischen Universitäten. Ausgehend davon können weitere Bedingungen erlassen werden. Insbesondere unterliegen Ausländerinnen und Ausländer speziellen Zulassungsbedingungen. Weitere Auskünfte diesbezüglich erteilen Ihnen die jeweiligen Universitäten.

Zulassungsbedingungen für Schweizerinnen und Schweizer mit ausländischem Maturitätsausweis

Für Interessenten (angehende Ärzte / Ärztinnen) aus dem Ausland, die ein Medizinstudium in der Schweiz anstreben,  besteht grundsätzlich schon die Möglichkeit dieses in der Schweiz zu absolvieren. Es müssen die Aufnahmebedingungen der gewählten Universität erfüllt werden  Für Fragen der Immatrikulationsberechtigung, insbesondere der Anerkennung der ausländischen Maturitätszeugnisse, ist die jeweilige Universität zuständig.

Bezüglich der Zulassung zur eidgenössischen Prüfung (Arztausbildung) nach bestandenem Mastertitel, entscheidet die Medizinalberufekommission (MEBEKO), Ressort Ausbildung, über die Gleichwertigkeit eines ausländischen Maturitätszeugnisses mit einem eidgenössisch anerkannten Maturitätsausweis. Eine Gleichwertigkeit kann bescheinigt werden, wenn Absolventen eines ausländischen Maturitätszeugnisses ihre Immatrikulation an einer schweizerischen Universität nachweisen. Individuelle Fragen in diesem Zusammenhang sind an die Geschäftsstelle der MEBEKO zu richten:
Bundesamt für Gesundheit, MEBEKO, Ressort Ausbildung, CH-3003 Bern

Welche Zulassungsbedingungen gelten für Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz wohnhaft sind?

Gemäss Empfehlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz vom 19. November 2015 sind einige Kategorien von ausländischen Studienanwärtern und -anwärterinnen den Schweizer Anwärtern und Anwärterinnen gleichgestellt.

Welche Zulassungsbedingungen gelten für Ausländerinnen und Ausländer, die im Ausland wohnhaft sind und in der Schweiz ein Medizinstudium aufnehmen möchten?

Die vorhandene Studienplatzkapazität in der Medizin an den Schweizer Universitäten wurde in den letzten Jahren regelmässig überschritten. Daher ist es zur Zeit praktisch nach wie vor nicht möglich, für im Ausland wohnhafte Ausländer und Ausländerinnen (auch nur für einen Teil des Studiums) zu den medizinischen Studiengängen in der Schweiz zugelassen zu werden.

Die Schweiz will nun mehr Schweizer Ärzte ausbilden

Die Schweiz soll nun mehr Mediziner selber ausbilden. Im Rahmen von zusätzlich 100 Bundesmillionen will der Bund die Kantone nun dazu bringen, dass diese neue, beziehungsweise mehr, Studienplätze schaffen. Weitere Informationen hierzu können Sie dem Artikel des Tagblattes vom 3. Februar 2016 entnehmen:
http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/schweiz-sda/Mehr-Studienplaetze-fuer-Aerzte;art253650,4511634
Um die Zahl der Abschlüsse zu erhöhen, sollen diese 100 Millionen schweizer Franken (verteilt auf 4 Jahre !) ihren Beitrag dazu leisten. Wie und nach welchen Kriterien diese Bundesbeiträge verteilt werden, ist noch unklar. Es ist aber bereits ein reger Verteilkampf im Gange.

Wir hoffen nun, Ihnen die Arztausbildung in der Schweiz nähergebracht zu haben.

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09.03.2016


Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem vom 8. März 2016, gesammelt und zusammengewürfelt.

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09. März 2016

Schweizer Spitäler bauen für 15 Milliarden Franken

Information: Viele Gebäude sind baufällig oder genügen den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Auch der Wettbewerb um Patienten bestärkt die Bautätigkeit. Auf 2,8 Milliarden Franken ist der Bau einer zweiten Röhre für den Gotthard-Strassentunnel inklusive Sanierung der alten veranschlagt. 18,2 Milliarden Franken wird die Neat gekostet haben, wenn sie 2019 mit dem Ceneri-Basistunnel fertiggestellt ist, dies als Vergleichs-Information.

Deutlich über dem Preis der zweiten Röhre, aber noch unter jenem der Neat bewegen sich die Kosten, die durch die Erneuerung der Schweizer Spitalinfrastruktur in den nächsten Jahren verursacht werden: 13,9 Milliarden Franken sind nach einer Erhebung des Branchenportals Medinside derzeit für Spitalbauten verplant. Zusammen mit noch nicht budgetierten Kosten ergeben sind nach der Schätzung von Medinside Baukosten von rund 15 Milliarden Franken für die nächsten 15 Jahre. (Quelle der Bund)

 

Die Entwicklung eines Sets von aufwandrelevanten Pflege­indikatoren für die Schweizer Pflegepraxis

Information: Es ist bekannt, dass das SwissDRG-Tarifsystem den Pflegeaufwand nicht ausreichend berücksichtigt, weil seine Grouperkriterien die Variabilität des Pflegeaufwands innerhalb der DRG-Fallgruppen zu wenig erklären. Um eine angemessene Vergütung und Ressourcen-Allokation zu erreichen, muss der Pflegeaufwand eindeutig quantifiziert und abgebildet werden können. Ziel des vorliegenden Projekts war, ein Set aufwandrelevanter Pflegeindikatoren zu erarbeiten, von denen angenommen werden kann, dass sie in Ergänzung zu den bisherigen SwissDRG-Kriterien die Varianz des Pflegeaufwands innerhalb einzelner Fallgruppen reduzieren.

Methode: Das Vorgehen umfasste verschiedene Methoden. Eine systematische Literaturrecherche, Beiträge eines Fachbeirates und Expertengremiums sowie drei Fokusgruppeninterviews mit Pflegefachpersonen und Abteilungsleitenden bildeten die Grundlage für die anschließende Synthese der aus diesen Quellen gewonnen Daten und Informationen.

Ergebnisse: Ein Set von 14 aufwandrelevanten Pflegeindikatoren wurde entwickelt. Von diesen wird angenommen, dass sie die Homogenität des Pflegeaufwands in den SwissDRG-Fallgruppen verbessern können. Bevor diese Pflegeindikatoren als Grouperkriterium eingesetzt werden können, müssen sie in einer SwissDRG-konformen Weise formalisiert und empirisch geprüft werden.

Schlussfolgerung: Das vorliegende Indikatorenset ist ein erster Schritt in die Richtung einer angemessenen Abbildung des Pflegeaufwands in SwissDRG-Fallgruppen. Als nächstes muss die Herausforderung bewältigt werden, dieses in eine kodierbare Form zu operationalisieren. http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1012-5302/a000464

50-Millionen-Neubau für das See-Spital

Das See-Spital Horgen will die Probleme der Vergangenheit hinter sich lassen und rüstet sich für die Zukunft. In Horgen wird der Altbau mit einem ­50-Millionen-Neubau ersetzt.

Das See-Spital hat in den letzten Monaten für Negativschlag­zei­len gesorgt: überhöhte Abrechnungen in der Schmerzklinik, Entlassung des Schmerzarztes und in der Folge der überraschende Rücktritt des Stiftungsratspräsidenten Walter Bosshard sowie Auseinandersetzungen mit den Belegärzten. Doch nun will das See-Spital mit den beiden Stand­orten in Hor­gen und Kilch­berg ein neues Kapitel aufschlagen. Unter dem Motto «Strategieprojekt See-Spital 2022» ergreift der Stiftungsrat Massnahmen. Die grösste Veränderung betrifft den Stand­ort Hor­gen. Dort wird der Altbau ersetzt, wie der Stiftungsrat beschlossen hat. «Wir sind sehr glücklich dar­über», sagt Lorenzo Marazzotta, Interimspräsident des Stiftungsrates. Mit dem Neubau wolle man die Abläufe optimieren.

Der Altbau stammt aus den 50er-Jahren und wurde im Zusammenhang mit der im Jahr 2005 abgeschlossenen Erweiterung erneuert. Der Altbau entspricht aber nicht mehr den ­heutigen Bedürfnissen. Der Stiftungsrat rechnet mit Investitionen von 50 Millionen Franken, für die das See-Spital selber aufkommen muss. «Wir haben ­keine Gemeinden im Rücken, die uns mitfinanzieren», gibt Marazzotta zu bedenken.

http://www.zsz.ch/horgen/50MillionenNeubau-fuer-das-SeeSpital-/story/21474126

als Apotheker / Apothekerin in der Schweiz arbeiten


Was brauche ich für eine Tätigkeit als Apotheker in der Schweiz? Sie haben bisher nicht in der Schweiz gearbeitet und möchten dies jetzt in Angriff nehmen – haben sicher auch Fragen bezüglich den Voraussetzungen. Dann sind Sie bei uns richtig, wir geben Ihnen gerne ein paar informative Ansätze mit auf den Weg.

Apotheker / Apothekerin, arbeiten in der Schweiz

Sie möchten in einer Apotheke in der Schweiz arbeiten und fragen sich nun was Sie dafür alles benötigen?
Hierzu benötigen Sie die Registrierung Ihres Diploms vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), der MEBEKO. Das Verfahren für die Anerkennung können Sie dem Link des BAG entnehmen:
http://www.bag.admin.ch/themen/berufe/00406/index.html?lang=de 
Hier finden Sie rechts oberhalb ein Link zum .pdf betreffend der Wegleitung zur Anerkennung Ihres Diploms (Studium als Apotheker, Apothekerin). Diese Registrierung ist einmalig zu veranlassen und verfällt nicht.

Zusätzlich wird von dem jeweiligen Kanton (insgesamt 26) eine Berufsausübungsbewilligung benötigt.  Dies kann je nach Kanton etwas anders gehandhabt werden. Für die Bewilligung in dem Kanton, in dem Sie arbeiten werden, benötigen Sie eine entsprechende Berufsbewilligung, beziehungsweise eine Berufsausübungsbewilligung. Dies können Sie oft via Ihrem zukünftigen Arbeitgeber einleiten. Dazu werden unter anderem zum Beispiel folgende Unterlagen benötigt:

  • Das eidgenössische Apothekerdiplom (respektive eine Kopie davon) oder das ausländische Diplom plus die Anerkennungsbestätigung durch das BAG, die Mebeko gemäss Schritt oben
  • Einen Auszug aus dem Strafregister (Führungszeugnis) von Ihrem letzten Wohnort. Dieses Original sollte nicht älter als maximal 6 Monate sein.

Des Weiteren wird oft noch verlangt:

  • Einen Schuld- und Betreibungsauszug, in Deutschland ist das die Schufa-Auskunft
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Verfügbar über Ihren Arbeitgeber)
  • Wohnsitzbescheinigung der Wohnortsgemeinde oder eventuell eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung
  • Berufsausübungsbewilligungen anderer Kantone, wenn Sie schon über solche verfügen
  • manchmal noch eine ärztliche Bescheinigung der physischen und psychischen Eignung der Berufsausübung

Sie möchten gerne noch mehr Verantwortung übernehemen und eventuell sogar die Leitung einer Apotheke in der Schweiz übernehmen? Beziehungsweise Sie interessieren sich für die Verwaltung einer öffentlichen Apotheke in der Schweiz? Hier kann es sein, dass je nach Kanton noch individuell weitere Unterlagen eingefordert werden. Eine der wichtigsten Voraussetzung jedoch ist, dass Sie bereits über mindestens zwei Jahre Vorerfahrung in einer schweizerischen Apotheke verfügen. Diese zwei Jahre sind in allen Kantonen ein Muss-Kriterium. Bedeutet, dass Sie ohne bisherige Erfahrung in der Schweiz – z. B. direkt nach dem Studium oder aber bei einem Zuzug aus dem Ausland keine Apotheken Verwalter Anstellung eingehen können.

Generell zum Thema: Arbeiten in der Schweiz

Die meisten EU-Bürgerinnen und Bürger benötigen für die Schweiz keine vorgängige Arbeitserlaubnis. Diese kann auch noch direkt nach dem Zuzug, beziehungsweise in paar wenige Tage nach Stellenantritt bei der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Einschränkungen gelten zur Zeit (2.2016) lediglich noch für bulgarische, kroatische und rumänische Staatsangehörige. Diese Nationalitäten wird empfohlen, eine Sonderbewilligung vorgängig zu beantragen. Hier herrscht noch kein vollständiger Personenfreizügigkeitsverkehr.

Sollten noch Fragen offen sein, fragen Sie nicht den Arzt oder Apotheker, sondern ausnahmsweise uns….

Apotheker in der Schweiz, Job, Stelle

Job Arzt Schweiz – Aerzte Stellen in der Schweiz


Job Arzt Schweiz

Hier auf unserer Facharzt Job Seite möchten wir Sie über verschiedene Joboptionen in der Schweiz informieren, dies zum Thema “Job Arzt Schweiz”. Ihnen aber auch weitere Informationen über Neuigkeiten und Entwicklungen im schweizerischen Gesundheitssystem zur Verfügung stellen.

In der Rubrik Stellenangebote finden Sie laufend aktuelle Vakanzen. Sie können hier auch die nicht interessierenden Fachgebiete wegklicken und finden so vielleicht rascher passende Optionen. Anmerken möchten wir, dass es unzählige Jobplattformen gibt. Hier gestaltet sich die Suche manchmal etwas mühsam und vor allem verschwinden viele Angebote wieder, weil die Plattformanbieter diese jeweils nur 30 Tage aufschalten. Durch unsere Tätigkeit bewegen wir uns tagtäglich im vorwiegend deutschschweizerischen Gebiet und sind mit praktisch allen Kliniken vernetzt. Wir zeigen Ihnen auch die nicht mehr vernetzten Stellen auf.

Eine weitere hilfreiche Dienstleistung kann auch unser Talentpool sein.

Wie gestaltet sich der Arbeitsmarkt in der Schweiz im Gesundheitswesen?

Die Tendenz geht in Richtung schwierig, es herrscht auch in Schweizer Spitäler teilweise an akutem Ärztemangel. Obwohl die Schweiz seit Jahren unter verschiedenen Aspekten (Lebensqualität, Sicherheit, Lohn, Gehalt, Steuern und Abzüge etc.) weiterhin ein attraktives Land für gut qualifizierte Ärzte ist,  besteht noch immer eine grosse Nachfrage für Fachärzte, Oberärzte und Chefärzte. Ein Grund hierfür ist, dass die Schweiz im Verhältnis zum Bedarf zu wenig Mediziner ausbildet (numerus clausus, Eignungstest für Humanmedizin).

facharztjob.ch ist ein Kooperationspartner von PremiumJob AG. Diese spezialisierte Vermittlungsagentur hat sich schon früh – als eine der Ersten – ausschliesslich auf die Vermittlung von Fachärzten und medizinischen Fachkräften im schweizerischen Gesundheitsmarkt spezialisiert. Dabei pflegt sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schweizer Spitäler, medizinischen Zentren, Praxen und weiteren Organisationen.

Vielleicht suchen Sie aber auch für Ihren Partner oder Ihre Partnerin eine Stelle ausserhalb des Gesundheitswesens. Dann kann Ihnen unser ‘Mutterhaus’ die work-shop Gruppe mit sieben Standorten in der Deutschschweiz und drei Standorten in Deutschland vielleicht eine Hilfe sein.
http://www.work-shop.ch/

Job Arzt Schweiz

News aus dem schweizerischen Gesundheitssytem – 9.2.2016


Einige News und Neuigkeiten aus dem Schweizer Gesundheitssystem. Gesammelt aus Medienmitteilungen: kurz, knapp und zusammengefasst.

Sterben braucht Zeit – und die kostet – News

Der Tod wird gesellschaftlich tabuisiert. Das hat Folgen im Gesundheitswesen. Viele Spitäler sind für sterbende Patienten nicht eingerichtet. Fallpauschalen setzen gar ethisch fragwürdige Fehlanreize.
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Gesundheitswesen – Für ein wettbewerbliches System

Der Modellansatz bei der Tarifstrukturentwicklung Swiss DRG versucht, zukünftige Kosten unabhängig vom Ort der Erbringung und unabhängig von der Art des Spitals bestmöglich zu schätzen.
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Uber nimmt Einzug in die Medizin – Hausarzt wieder auf Hausarztbesuch

Der Erfolg des Taxidienstes Uber wird in vielen Bereich kopiert – oder mindestens versucht man es. So neu auch in der Medizin in den USA:

http://www.forbes.com/sites/alexkonrad/2015/07/14/uber-for-healthcare-raises-14-million/#810a23f26bf3
und ein Film hierzu https://www.youtube.com/watch?v=SQd2AcrwZ9k&feature=youtu.be

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Krebsstatistik Schweiz

Einiges zur Krebsstatistik in der Schweiz, aktuell aber mit einer älteren Beobachtungsperiode

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2015-495

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Für ein freiheitliches Gesundheitswesen

Die Schweiz mag ein im internationalen Vergleich erstklassiges Gesundheitssystem haben, wenn es um die Leistungen geht. Aber die Medaille hat eine Kehrseite: Jahr für Jahr steigt der Anteil der Gesundheitskosten, wenn sie in Bezug zur Wirtschaftsleistung gesetzt werden, als ob das eine gottgegebene Gesetzmässigkeit wäre.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fuer-ein-freiheitliches-gesundheitswesen-1.18664998

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Strenge Krankenkassen sollen auf schwarze Liste

Konsumentenschutz will strenge Kassen auf schwarze Liste setzen. Wer gegen die Regeln von Hausarzt- oder Telmed-­Modellen verstösst, werde zu hart angefasst. Die Konsumentenschützer wollen deshalb Kassen an den Pranger stellen.

http://www.derbund.ch/wirtschaft/konsumentenschutz-will-strenge-kassen-auf-schwarze-liste-setzen/story/22324031

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Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller

Im Jahr 2014 wurden in den Schweizer Spitälern 16,8 Millionen ambulante Konsultationen und 1,4 Millionen stationäre Spitalaufenthalte gezählt. Die Kosten wachsen im ambulanten Bereich schneller als im stationären. Ein Trend der sich die letzten fünf Jahre abzeichnet. Bezüglich Ausrüstung sind die Spitäler mit bildgebenden Geräten ausgestattet, die mehrheitlich im ambulanten Bereich zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS).
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Langzeitpflege von älteren Personen in der Schweiz

Vor dem Hintergrund des Vorsatzes «ambulant vor stationär» hat sich die Versorgung älterer Menschen in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Die vorliegende Publikation präsentiert die wichtigsten Tendenzen zur Langzeitpflege in der Schweiz in den Bereichen der Pflegeheime (APH), der Spitex sowie der Spitäler für die Periode 2006–2013.
Bei den APH werden insbesondere die Entwicklung des Alters bei Heimeintritt, die Dauer des Aufenthaltes im Heim, das Niveau des Pflegebedarfs und gewisse Patienteneigenschaften gezeigt. Eine vergleichbare Analyse wurde auch bezüglich Spitex-Institutionen durchgeführt, welche das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten, die Anzahl der geleisteten Stunden für Hilfe und für Pflege sowie die Angebote im Allgemeinen untersuchte.
Neuigkeiten und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem, Winter-Version

Neuigkeiten und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem, Winter-Version

Bewerben als Arzt in der Schweiz


Bewerben als Arzt – funktioniert eigentlich nicht anders als in jedem anderen Berufsfeld! Sie bewerben sich individuell mit den richtigen Unterlagen gezielt auf eine bestimmte Stelle mit einer entsprechenden Funktion .

Bewerben als Arzt in der Schweiz – gezielt, individuell und komplett

Das Anschreiben

Oftmals wird dem Anschreiben eine zu geringe Bedeutung beigemessen – doch gerade dieses kann den Ersteindruck positiv unterstützen. Denken Sie an gezielte Werbung, je ansprechender oder andersartig diese auftaucht, desto mehr wird ihr Beachtung geschenkt, sie wird zum Eyecatcher. Kennen Sie das?

Mit dem Anschreiben präsentieren Sie sich, Ihre Persönlichkeit. Mit dem Anschreiben können Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten hervorheben, die aus den anderen Unterlagen nicht hervorgehen, wie beispielsweise Neuorientierungen. Des Öfteren werden ähnliche Anschreiben erstellt, die sich nicht wesentlich von anderen abheben. Aber genau das ist entscheidend. Vielleicht verfügen gerade Sie über Erfahrungen und zusätzliche Qualifikationen die andere nicht aufweisen können, oder aber die aus den anderen Unterlagen nicht ersichtlich sind. Ihre Persönlichkeit und Ihre individuelle Erfahrung ist einzigartig und unterscheidet Sie von anderen!
Denken Sie also nicht, Ihre Unterlagen sprechen schon für sich und erachten das Anschreiben als ein kurzes notwendiges Übel. Bereits ein sorgfältiges Anschreiben kann mehr über Sie aussagen, als sämtliche anderen Unterlagen oder die anderen Unterlagen in das richtige Licht rücken.
Vergessen Sie auch nicht die Motivation Ihrer Bewerbung auf eine neue Position. Diese kann fachlich oder persönlich sein. Verbinden Sie einen Ortswechsel mit einem neuen Job, dann erwähnen Sie auch hier Ihre Motivation hierzu.

Lebenslauf

Für die einfachste und strukturierte Übersicht eignet sich ein tabellarischer Lebenslauf, am besten gemäss Ihrem Werdegang (von Geburt bis heute). Und ach, die Zeiten von handschriftlichen oder Hermes-Maschinen geschriebenen Lebensläufen sind definitiv vorbei. Auch ist ein unterschriebener Lebenslauf (zumindest in der Schweiz) nicht üblich. Tabellarisch und Werdegang bezogener Lebenslauf erlauben die einfachste Verfolgung Ihrer bisherigen Stationen.

Es gibt dabei nicht DEN Standardlebenslauf – auch hier kann Individualität ein Plus sein. In der grafischen Gestaltung können Sie sich frei bewegen. Die Vorlage des Eures-Lebenslaufes https://europass.cedefop.europa.eu/de/documents/curriculum-vitae/templates-instructions
kann für Sie eine Hilfe sein in Bezug auf den Aufbau. Jedoch berücksichtigen Sie, Konservenvorlagen zeugen nicht unbedingt von eigener Kreativität und Persönlichkeit.
Ein chronologischer Aufbau wird meist bevorzugt. Dabei werden alle wichtigen Stationen im Hauptteil Ihres Lebenslaufs in ihrer zeitlichen Reihenfolge aufgelistet. Die Daten sollten taggenau oder auf den Monat genau aufgezeichnet werden und vor allem mit den Arbeitszeugnissen übereinstimmen. Verfügen Sie bereits über längere Berufserfahrung oder haben zuerst einen anderen Beruf ausgeübt, dann können die Daten auch umgekehrt chronologisch aufgeführt werden.

Muster eines Lebenslaufs
Persönliche Daten:
Name
Vorname
Geburtsdatum und-ort (Ausländische Bürger sollten unter dem Geburtsdatum die Nationalität und Aufenthalts- sowie Arbeitsbewilligung anführen. Bei Schweizer Bürgern geht die Nationalität aus dem Geburtsort hervor)
Adresse
Telefonnummer
E-Mail
Schul- und Berufsausbildung / Studium:
chronologische Auflistung der Daten (Neuestes zuerst)
Berufliche Laufbahn:
chronologische Auflistung der Tätigkeiten
  • Name und Sitz der Firma
  • Stellenbezeichnung sowie Aufgaben und Funktionen.
  • Beginnen Sie jeweils mit den Aufgaben, die ein hohes Mass an Verantwortung und Selbstständigkeit signalisieren undfür die Stelle am relevantesten sind.
  • Pensum, wenn nicht 100%
berufliche Weiterbildung:
Evt. außerberufliche Weiterbildung:

Besondere Kenntnisse:
sollten Sie in Ihrem Lebenslauf auch erwähnen, z. B.

Sprachkenntnisse:
Nennen Sie die Niveaus der CEFR-Skala

Hobbys / Interessen:
Im Idealfall bringen Hobbies vorteilhafte Charakterzüge zum Ausdruck, die im Zusammenhang mit der Stelle stehen.

Referenzen:
Konkret genannte Referenzen sollten im Lebenslauf nicht aufgeführt werden, aber Sie sollten erwähnen, dass Sie über Referenzen verfügen.

Nicht mehr notwendig sind Angaben zu den Eltern und deren Beruf oder den Geschwistern. Die Religionszugehörigkeit ist nicht relevant (erst bei einer Anstellung bezüglich der korrekten Steuereinstufung in der Schweiz wird diese benötigt).

Diplome, Weiterbildungen, Titel

Die Beilage der wichtigsten Diplome (Approbation, Promotion, Facharzt, Zusatzbezeichnungen etc.) sollten Sie auf jeden Fall mit anhängen. Weglassen kann man Bestätigungen von kurzen Weiterbildungen oder Tagungsbestätigungen.

Arbeitszeugnisse

Hier scheiden sich die Geister etwas. Ob jetzt nur die letzten drei Stationen beigelegt werden sollen oder ob die Arbeitszeugnisse eben den Werdegang im Lebenslauf untermauern sollten. Wir empfehlen aus Erfahrung, dass zweiteres gewünschter ist. Damit also die Arbeitszeugnisse gemäss den beruflichen Stationen beilegen und denken Sie daran, wenn Sie dies auch noch geordnet gemäss Auflistung im Lebenslauf vornehmen, hinterlassen Sie noch einen seriöseren Eindruck!

OP-Katalog

Bei operativen Ausrichtungen sicher ein Plus wenn dieser vorliegt!

Der Erfolg Ihrer Bewerbung beginnt mit dem Dossier …
und dieses gestalten Sie! Also bewerben als Arzt bei uns, jetzt!

Vielleicht gelingt es uns zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen Beitrag über Bewerbungsfehler zu erstellen….
… und wer wissen möchte, wie es früher gehandhabt wurde findet hier eine interessante Seite. http://www.typewriters.ch/

Bewerben als Arzt - so lief es früher.

Bewerben als Arzt – so lief es früher.

Ärztestopp Schweiz ab Mitte 2016, wie geht es weiter ?


Ärztestopp Schweiz, Zulassungsstop, Praxeneröffnung: Der Ärztestopp in der Schweiz wird nach einer knappen Abstimmung im Nationalrat per Mitte 2016 geopfert.

Ärztestopp Schweiz, Praxeneröffnungen ab Mitte 2016 wohl wieder möglich, was gibt es neues zum Zulassungsstopp

Bisher galt, dass die Kantone über den Zulassungsstopps entscheiden können. Zukünftig war gar die Rede, dass dabei nicht nur die Zulassung von Ärzten eingeschränkt werden können, sondern auch jene von Apothekern, Chiropraktoren, Hebammen, Ergotherapeuten und anderen ambulanten Leistungserbringern. Nach einer weiteren Zustimmung im Ständerat hat sich dann aber der Nationalrat ganz knapp gegen eine Weiterbehaltung entschieden.

http://www.tagblatt.ch/aktuell/schweiz/schweiz-sda/Aerztestopp-scheitert-in-Schlussabstimmung;art253650,4465922
(Medial lässt sich hierzu noch weiteres finden).

Der Ärztestopp – oder auch Zulassungsstopp genannt – ist als Massnahme zur Begrenzung der Neuzulassungen von Ärzten eingeführt worden. Erstmals hat der Bundesrat die (bereits von Beginn weg von vielen Seiten) umstrittene Massnahme im Jahr 2002 eingeführt. Begründet wurde dieser Schritt mit dem überdurchschnittlichen Wachstum der Gesundheitskosten und damit den steigenden Krankenkassenprämien. Damit war also die Hoffnung verbunden, dass die Kostensteigerung wieder reduziert werden kann.

Diese Massnahme wurde dann ungefähr im Dreijahresrythmus jeweils wieder verlängert. Zuletzt damals bis 2011. Per 2012 wurde der Ärztestopp flächendeckend wieder aufgehoben – eine überdurchschnittliche Zunahme von Niederlassungen war die Folge. Die Politik reagiert und führte diesen per Mitte 2013 erneut ein. Der Bund überliess es diesmal jedoch den Kantonen, ob sie diese Massnahme anwenden oder nicht. Die Mehrheit der Kantone nimmt die Massnahme erneut in Anspruch.

Per Mitte 2016 soll nach der letzten Beratung (Stand 01.2016) der Zulassungsstopp für Ärzte wieder fallen. Nach der letzten Debatte hierüber regt sich jedoch bereits wieder Widerstand. Die Würfel könnten also noch nicht ganz gefallen sein…..

Am 3. März 2016 verlautete dann aus der Kammer des Ständerates, dass das Regime voraussichtlich nochmals um drei Jahre verlängert wird. In dieser Zeit muss der Bundesrat Alternativen ausarbeiten. Er wird beauftragt verschiedene Szenarien zu prüfen, wie die Zulassung von Spezialärzten in Zukunft gesteuert werden könnte. Neu und interessant ist dabei, dass nicht nur die frei praktizierenden Ärzte unter die Lupe zu nehmen seien, sondern auch die Spitalambulatorien.

Und am 6. Juni 2016 beschliesst das Parlament, dass der Zulassungsstopp nochmals um drei Jahre bis 2019 verlängert wird. Damit dauert das Provisorium nun seit dem Jahr 2001 weiter an.

Übrigens hat der Zulassungsstopp im Rahmen des Ärztemangels in der Hausarztmedizin / Grundversorgungen seine Anwendung bereits im Jahr 2010 verloren. Internisten (Zusatzbezeichnungen ausgenommen!), Fachärzte Allgemeinmedizin, Pädiater (Kinder- und Jugendmedizin) sind davon seither bereits ausgeschlossen.

Ärztestopp

 

Informationen fuer Notfallaerzte, Notfallkoffer versichert?


Informationen fuer Notfallaerzte – Notfallkoffer braucht jeder Arzt!

Notfallkoffer, besitzen Sie auch einen? Haben Sie sich schon einmal überlegt, was wäre wenn dieser geklaut werden würde? Informationen fuer Notfallaerzte erhalten Sie von spezialisierten schweizer Versicherungen.

Die Produkte der Versicherungsgesellschaften werden immer innovativer und breiter. Ein klassischer Schweizer Versicherer – Helvetia – deckt auch Nischen im ärztlichen Umfeld ab.

Erweiterter Schutz in der Praxis auch für:
Verderb von Waren bei Ausfall der Kühlanlagen – zum Beispiel Medikamente, Blutpräparate, Laborproben,  Geldwerte und persönliche Effekten von Patienten, Vandalismusschäden infolge Diebstahl oder Versuch dazu ….

Ärztliche Haftpflicht – Lösungen in der Schweiz
Versichert ist die auf gesetzlichen Bestimmungen basierende Haftpflicht für Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus der medizinischen Tätigkeit. Dies kann auch diemedizinische Tätigkeit betreffen, wie: im Auftragsverhältnis oder als Belegarzt im Spital, im Rahmen eines Notfalldienstes,
bei privaten Hilfeleistungen, als Lehrbeauftragter, in einem Verein, …
Weitere Informationen eines spezialisierten Versicherers finden Sie unter:

 

 

Apotheker – Krankenkasse schickt Kunden zum Apotheker statt zum Arzt


Apotheker Schweiz: Das dürfte unter den Ärzten für Bluthochdruck sorgen: Die Krankenkasse schickt einen Teil ihrer Kunden künftig direkt in die Apotheke, wenn sie krank sind. Sie sollen den vorgängigen Arztbesuch weglassen. So will es eine neue Versicherung.

Neues Apotheker Modell soll Behandlungskosten für Bagatellfälle senken

http://www.watson.ch/!800906117

Das Versicherungsmodell «Medpharm» erlaube hohe Rabatte auf die Grundversicherungsprämie, sagt die Krankenversicherungssprecherin Silvia Schnidrig. In Zürich und im Aargau lägen sie bei rund 19 Prozent. Zwar stehe die formelle Zulassung durch das Bundesamt für Gesundheit noch aus. Da man alle Forderungen des Amtes erfülle, gehe man aber davon aus, dass der Einführung nichts im Weg stehe.

Konkret sieht die Versicherung vor, dass Patienten im Krankheitsfall für die Beratung als erstes eine der Partner-Apotheken aufsuchen. Diese haben vom Verkaufsraum abgetrennte Besprechungszimmer. Zudem arbeiten dort Apotheker, die vom Verband Pharmasuisse als sogenannte Netcare-Spezialisten ausgebildet sind.

Stellt sich bei der Untersuchung heraus, dass es für die Behandlung einen Mediziner braucht, wird der Patient weiterverwiesen an einen der Ärzte auf der enstprechenden Ärzteliste. Alternativ können sich Patienten für die Beurteilung an eine Telefonhotline wenden.

Apotheker Job in der Schweiz

Gesundheitswesen, der Tropf der Wirtschaft in der Schweiz?


Gesundheitswesen als Wirtschaftsfaktor in der Schweiz

Das Gesundheitswesen wird als Wirtschaftsfaktor immer dominanter. Wenn der Sektor so ineffizient bleibt, wie er ist, wird das zunehmend zu einem Problem. (ein Beitrag aus der NZZ vom 2.10.2015)

Dass dem Gesundheitswesen eine gewisse Dynamik innewohnt, dürfte angesichts der alljährlich deutlich steigenden Krankenkassenprämien niemandem entgehen. Wie dominant der Gesundheitssektor jedoch mittlerweile geworden ist, wird einem erst bewusst, wenn man ein paar volkswirtschaftliche Statistiken konsultiert. Der Schweizer Arbeitsmarkt beispielsweise hätte ohne die Gesundheitsbranche in den letzten Jahren nicht annähernd eine so gute Figur gemacht. Laut dem Bundesamt für Statistik war das Gesundheitswesen im letzten Jahr für mehr als einen Drittel des Beschäftigungswachstums – 14 000 von insgesamt 40 000 neuen Vollzeitstellen – verantwortlich. Mit 249 000 Vollzeitäquivalenten werden inzwischen mehr Leute beschäftigt als in der Finanz- und Versicherungsbranche zusammen (210 000 Vollzeitäquivalente). Personalmässig gewichtiger ist fast nur noch die Bauwirtschaft, deren Bestand (inklusive Ausbaugewerbe) sich auf rund 316 000 Vollzeitäquivalente beläuft…..
Möchten Sie den vollständigen Artikel lesen?

 

Assistenzarzt Lohn: was verdient man in der Schweiz


Assistenzarzt Lohn: Gehaltsbeispiel aus der Psychiatrie

Das Thema Assistenzarzt Lohn beschäftigt! Anhand eine Gehaltsbeispiels aus der Psychiatrie für einen Assistenzarzt, eine Assistenzärztin soll hier einen ersten Einblick gewähren. Wobei anzumerken ist, dass es auch in der Psychiatrie kantonale Unterschiede gibt. Das heisst, dass die ärztlichen Löhne je nach Regionen, beziehungsweise Kantone, unterschiedlich sind. Dabei darf gleich vorweg angemerkt werden, dass nicht die teuerste Stadt der Schweiz auch die höchsten Gehälter bezahlt!

Andere Fachrichtungen liegen vergleichsweise im ähnlichen Rahmen. Dieses Beispiel soll eine Übersicht geben, was man als Assistenzarzt bzw. als Assistenzärztin während der ärztlichen Weiterbildung in der Schweiz etwa verdient – hier anhand eines Gehaltsbeispiels in der Psychiatrie. Es handelt sich um Bruttobeiträge ohne zusätzliche Dienstvergütung. Diese ist wiederum unterschiedlich geregelt. Beziehungsweise bei einigen Kliniken besteht eine sehr geringe zusätzliche Dienstbelastung da die Dienste zum Beispiel über Nachtärzte abgedeckt werden.

Die Bruttogehälter werden meistens in einem Jahressalär ausgedrückt. Das Jahressalär ist dann überwiegend in dreizehn Monatsgehälter aufgeteilt. Das dreizehnte Gehalt wird üblicherweise Ende Jahr vergütet. Oder manchmal auch die eine Hälfte Mitte Jahr und die andere Hälfte Ende Jahr.

Assistenzarzt Lohn – ein Beispiel aus dem Jahr 2016 von einem Lohnmodell in der Psychiatrie, anwendbar auf Assistenzärzte ab dem ersten Ausbildungsjahr.

Im 1. Jahr 92‘000
Im 2. Jahr 95‘000
Im 3. Jahr 98‘000
Im 4. Jahr 101‘000
Im 5. Jahr 105‘000
Im 6. Jahr 108‘000
Im 7. Jahr 111‘000
Im 8. Jahr 114‘000
Im 9. Jahr 118‘000
Im 10. Jahr 121‘000

plus Weiterbildungsbeiträge von ca. CHF 6’000 an z.B. Psychotherapieausbildung
bei meistens 48 h Wochenarbeitszeit

Von diesen Bruttogehälter werden noch die Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen und je nach Status der Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen. Oder auch eine einfache Berechnungshilfe unter www.bruttonetto.ch .

Assistenzarzt Lohn Schweiz

Sie interessiert vielleicht auch noch ein Artikel zu Chefarzt Gehälter in der Schweiz? Auch dies ein Thema das politisch und medial immer wieder heiss diskutiert wird. Dann klicken Sie hier.
Sie wünschen noch Informationen zu generellen Gehälter für zum Beispiel Fachärzte? Dazu werden Sie hier fündig.

Praxisübernahme Schweiz – Kauf – Verkauf


Praxisübernahme Schweiz – was gilt es zu beachten

Sie beabsichtigen eine Praxisübernahme in der Schweiz oder die Gründung oder Kauf einer Arzt Praxis? Gerne können wir Sie hierzu über unseren Netzwerkpartner entsprechend beraten und auch gerne in diesem Prozess unterstützen.

Schauen Sie hier nach laufenden Angeboten bezüglich dem Erwerb einer Praxis in der Schweiz.

Den Kauf einer Arztpraxis, den Verkauf oder die Vermietung einer Arztpraxis decken wir zusammen mit weiteren Spezialisten ab. Ganz nach dem Motto: “Schuster bleib bei deinen Leisten” haben wir uns auf vorwiegend Anstellungen und Honorararzttätigkeiten fokussiert. Unser Partner kennt sich aus mit dem Verkauf, dem Kauf, die Bewertung, Ausgestaltung der Verträge, Standortanalyse, Businesspläne, Finanzierung, Versicherungen und vielem mehr was zu einer erfolgreichen Praxisübernahme dazu gehört. Auch hat er in diesem Bereich jahrelange betriebswirtschaftliche Erfahrung gesammelt und zählt zu den grössten Schweizer Player (wenn nicht der Grösste) in dieser Branche.

Praxisübernahme Schweiz Kauf Verkauf

Bitte beachten Sie, dass Sie beim Kauf einer Praxis über Facharztdiplome verfügen, die in der Schweiz registriert sind. Die Zuständigkeit hierzu liegt beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Mebeko. Eine kurze Übersicht zum Vorgehen erhalten Sie hier.

Arbeitserlaubnis für eine Anstellung als Arzt in der Schweiz


Arbeitserlaubnis ist in der Schweiz für EU-Bürger einfach und unbürokratisch zu erhalten.

Zurzeit ist die Personenfreizügigkeit mit der EU weiterhin bestehend und damit die Arbeitserlaubnis einfach geregelt. Dies bedeutet ein EU-Bürger kann sich einfach in der Schweiz bezüglich Arbeit und Aufenthalt anmelden und erhält eine Arbeitsbewilligung und eine Aufenthaltsbewilligung (B-Bewilligung / Jahresaufenthaltsbewilligung anstreben).

Es herrscht noch eine Ausnahmen für den neuen EU-Staat Kroatien – begrenzte Kontingente und diese sind insbesondere auf Assistenzarzt Stufe schwierig zu erhalten. Erfahrungsgemäss ab Facharzt Stufe ist ein Sonderantrag erfolgsversprechender.

https://www.ch.ch/de/arbeiten-schweiz-personen-eu-efta/

Die Kantone regeln den Vollzug und damit ist durch diese dezentrale Organisation die Durchführung und Handhabung leider nicht immer einheitlich. Bezüglich Fragen zu den genauen Abläufen und Formalitäten der Bewilligungserteilung (wo genau beantragen Sie es, welches Formular ist auszufüllen, wie lange dauert die Bearbeitung, und so weiter) können wir Ihnen zur Hilfe stehen, oder oftmals wird dies auch mit Unterstützung des Arbeitgebers abgewickelt. Ansonsten wendet man sich an die zuständigen kantonalen Behörden in dem Kanton in dem man seinen Wohnsitz haben wird.