Informationen schweizerisches Gesundheitssystem Oktober 2017


Informationen schweizerisches Gesundheitssystem – 10.2017

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem,  zusammengetragen im Oktober 2017

Hochbetagte sterben günstiger

Bei Hochbetagten wird im letzten Lebensjahr häufiger auf teure Eingriffe verzichtet – dementsprechend weniger belasten sie die Krankenkassen. Eine neue Studie birgt weitere Überraschungen – und Zündstoff.

Im letzten Lebensjahr vor dem Tod steigen die Gesundheitskosten, die bei den Krankenkassen anfallen, sprunghaft an – auf durchschnittlich 32 500 Franken pro Versicherten. Doch wer in sehr hohem Alter stirbt, belastet die Versicherung im letzten Jahr weniger stark als jünger Verstorbene: Diese überraschenden Resultate hat eine Studie im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms (NFP) zum Lebensende zutage gefördert. Die Zahlen deuten darauf hin, dass bei sehr alten Menschen weniger Mittel in ihre Heilung investiert werden und stärker auf bloss lebenserhaltende und palliative Medizin gesetzt wird.
https://www.nzz.ch/schweiz/kosten-im-letzten-lebensjahr-hochbetagte-sterben-guenstiger-ld.1309166

Bürokratie statt Therapie

Das Abrechnungssystem der Fallpauschalen beschäftigt Tausende und verteuert damit das schweizerische Gesundheitswesen.

Bei ihrer langen Tagesarbeit verbringen die Spitalärzte im Durchschnitt nur gerade 90 Minuten am Bett des Patienten. Dies haben Analytiker, die den Arbeitsalltag von Spitalärzten im Kantonsspital Baden während Tagen von morgens bis abends auf Schritt und Tritt begleiteten, herausgefunden.

Die gleiche Untersuchung am Universitäts­spital Lausanne kommt zu einem ähnlichen Erhebungsresultat: Assistenzärzte verbringen auch dort weniger als zwei Stunden beim Patienten, aber täglich fünf Stunden am Computer für das Reporting, also für den administrativen Dokumentations-, Erfassungs-, Auskunfts- und Belegaufwand. Auch das Pflegefachpersonal verbringt immer mehr Arbeitszeit am Computer für die Aufzeichnung jedes Arbeitsvorgangs.

Die Ärzteschaft ist ja nicht gerade scheu im Fordern und Jammern. Doch mit ihrer Kritik an dem von der Politik und den Krankenkassen aufgezwungenen Kontrollaufwand in der Spitalbürokratie hat sie recht. Das «Manifest gegen Spital-Bürokratie» der Zürcher Chefärzte ist ein Ausdruck für das Unbehagen.
Weiter zum Beitrag Bürokratie statt Therapie

Streit um ausgewählte Kliniken für hochkomplexe medizinische Leistungen

Künftig sollen weniger Kliniken hochkomplexe medizinische Leistungen anbieten dürfen. Betroffene Spitäler wehren sich.

Das Wichtigste in Kürze:
– Unter den Krankenhäusern herrscht seit Jahren ein Streit darüber, welche Spitäler welche Leistungen anbieten dürfen.
–  Nun sollen nur noch ausgewählte Kliniken hochkomplexe medizinische Leistungen anbieten dürfen.
– Speziell im Bereich der hochspezialisierten Medizin stockt diese Entwicklung, denn viele Spitäler wehren sich gegen eine Konzentration der Leistungen auf wenige Spitäler.

Pierre-Alain Clavien ist Direktor der Klinik für Bauchchirurgie USZ. Er kämpft an vorderster Front für eine Konzentration der hochspezialisierten Bauchchirurgie. Clavien ist der Meinung, dass eine Konzentrierung sehr wichtig sei, sowohl für die Patienten als auch für die Qualität, Sicherheit und Entwicklung der Medizin.

Oftmals würden Patienten Wochen nach den Komplikationen ins Unispital Zürich verlegt – leider oft in einem ganz schlechten Allgemeinzustand. Dann müsste das Unispital wieder die Unerfahrenheit kleinerer Kliniken ausbaden. «Das ist oft eine Katastrophe», führt Clavien aus.

Das Schweizer Fernsehen hat diesen Beitrag verfasst und ist hier zu finden:
srf/schweiz/kampf-der-spitaeler-auf-kosten-der-patienten

 

 

 

Gehalt Arzt was verdient man in Deutschland – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in Deutschland

Ein Übersicht zum Gehalt in Deutschland hat das „stern-Magazin“ für den deutschen Markt aufgestellt – daraus ist auch ein Vergleich zur Schweiz am Ende dieses Beitrages zu finden.

Was verdient ein Arzt in Deutschland – ein Vergleich zur Schweiz

Sie gelten als die Götter in weiß: Ärzte in Kliniken kümmern sich nicht nur um den Beinbruch, sondern führen komplizierte Operationen durch oder erforschen seltene Krankheiten. Dass Ärzte für ihre Tätigkeit nicht mit dem Mindestlohn abgespeist werden, ist klar. Doch verdienen die Mediziner in Kliniken wirklich so ein fürstliches Gehalt, wie gerne angenommen wird?

Für Ärzte, die in Krankenhäusern arbeiten, gibt es mehrere Tarifverträge. Zum einen den Tarifvertrag für kommunale Krankenhäuser (TV-Ärzte VKA) und den Tarifvertrag für Unikliniken (TV Ärzte TdL). Darüber hinaus gibt es noch Tarifverträge von privaten Klinikketten.

Was verdienen Assistenzärzte

Wer als Assistenzarzt in einem kommunalen Krankenhaus anfängt, bekommt rund 4189 Euro, in einer Uniklinik sind es 4407 Euro. Als Facharzt gibt es zum Einstieg rund 5800 Euro, bei einem Universitätsklinikum mit 5818 Euro nur geringfügig mehr. Assistenzärzte bekommen bei kommunalen Kliniken eine jährliche Gehaltserhöhung. Fachärzte bekommen nach drei Jahren mehr Gehalt.

Ein Oberarzt bekommt als Grundentgelt in der Stufe 1 rund 7277 Euro bei kommunalen Trägern, bei Uni-Kliniken sind 7286 Euro. Zusätzlich bekommen Klinikärzte noch Zuschläge für Wochenend- und Feiertagsdienste.

Ärzte bei privaten Klinikketten

Bei Deutschlands größtem privatem Klinikbetreiber Helios gibt es einen eigenen Tarifvertrag. Dort bekommen Assistenzärzte rund 4514 Euro pro Monat. Nach einem Jahr steigt das Gehalt auf 4629 Euro. Fachärzte bekommen im ersten Jahr monatlich rund 5822 Euro, Oberärzte 7430 Euro. Helios sieht jährliche Gehaltssteigerungen vor.

Allerdings ist es nach wie vor sehr schwierig, Arzt zu werden, denn um die Studienplätze kämpfen mehr als vier Mal so viele Bewerber. Das Medizinstudium dauert (mindestens) sechs Jahre inklusive praktischem Jahr. Damit ist man aber noch kein Arzt, erst mit dem erfolgreichen Abschluss des Staatsexamens kann man Assistenzarzt werden. Die Ausbildung zum Facharzt dauert im Anschluss rund fünf Jahre.

Diesen vollständigen Beitrag finden Sie auch bei stern.de unter (http://www.stern.de/wirtschaft/job/arzt–was-verdienen-mediziner-in-kliniken-und-krankenhaeusern–7562586.html)

Ein Vergleich: Was verdienen Ärzte in der Schweiz im Vergleich zu Deutschland

Sie finden Vergleichszahlen dazu unter Vergleichsgehälter in der Schweiz

News schweizerisches Gesundheitssystem – 08.2017


News schweizerisches Gesundheitssystem – 08.2017

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen im August 2017.

Erhebliche Unterschied bei postoperativen Infektionen – Untersuchung im Gesundheitssystem?

Der Spitalvergleich Schweiz zeigt auf: Wer sich operieren lässt, hat nicht in jedem Spital die gleichen Risiken. Bei einer Analyse der Infektionsraten schneiden Basel und Genf am besten ab, Wallis und Obwalden hingegen bilden das Schlusslicht.

Postoperative Wundinfektionen sind Infektionen der Haut und des darunterliegenden Gewebes an der Operationsstelle. Sie werden seit 2010 klinikvergleichend schweizweit erfasst. Postoperative Infektionen verzögern den Heilungsprozess, verursachen grösseres Leiden für den Patienten und schlimmstenfalls Todesfälle. Obwohl postoperative Infektionen nicht zu 100 Prozent vermieden werden können, kann deren Häufigkeit durch systematische Massnahmen im Spital gesenkt werden.

Den vollständigen Newsbeitrag finden Sie unter: Beitrag aus der 1815

Spitäler halten sich nicht an’s Gesetz

Spitäler müssten ihre Rechnungen nicht nur der Krankenkasse, sondern auch den Patienten schicken. Doch in der Praxis geschieht das kaum.

Medizinisch gesprochen liegt bei den Rechnungen von Ärzten und Spitälern eine Multimorbidität vor, eine Mehrfacherkrankung. Erstes Leiden: Arztrechnungen sind notorisch unübersichtlich und unverständlich, sodass Laien wohl nur Bahnhof verstehen. Hier soll ein neues Übersetzungsprogramm der Suva Abhilfe schaffen, das aber erst eine Krankenkasse einsetzt, die ­Atupri ­Gesundheitsversicherung.

Das zweite Leiden betrifft die Spitäler: Hier liegt das Problem darin, dass sie gar keine Rechnungen verschicken. Dabei ist das Gesetz sehr klar: Die Spitäler müssen jedem Patienten eine «detaillierte», «verständliche» Rechnung zustellen. Zwar rechnen die Spitäler ihre Leistungen grundsätzlich direkt mit der Krankenkasse ab («tiers payant»). Doch auch in diesen Fällen schreibt das Gesetz ausdrücklich vor, dass der Patient eine Kopie der Rechnung erhalten muss.

Alle wissens – und tun nichts … zum Artikel Gesundheitssystem – Rechnungen: bernerzeitung

Neue Vorschriften zum ambulanten Operieren in den Startlöchern

Dass das Gesundheitswesen in der Schweiz Spitze ist, daran zweifelt hierzulande kaum einer. Und doch gibt es eine Rangliste, auf der man die Schweiz weit hinten suchen muss, hinter Slowenien und knapp vor Polen und Mexiko. Es handelt sich dabei um eine Liste der OECD, die aufzeigt, wie gross der Anteil der chirurgischen Eingriffe ist, die ambulant durchgeführt werden, also bei denen der Patient noch am gleichen Tag nach Hause kann. Ganz vorne finden sich Länder wie Kanada, Grossbritannien oder die Niederlande. Dass die Schweiz auf den hinteren Rängen steht, ist vor allem aus finanzieller Sicht problematisch, denn stationäre Eingriffe sind meist deutlich teurer als ambulante.
Den kompletten Beitrag unter Beitrag der NZZ
Den letzten Newsbeitrag finden Sie hier: Beitrag vom 6.2017

Altersrückstellungen – für stabile PKV-Beiträge im Alter


Altersrückstellungen – für stabile PKV-Beiträge im Alter

In der privaten Krankenversicherung in Deutschland (PKV) müssen seit dem 1. Januar 2000 Altersrückstellungen gebildet werden. Damit soll ein altersbedingter Beitragsanstieg weitgehend abgefedert werden. Die PKV würde sonst für viele ältere Versicherte zu einer enormen finanziellen Belastung werden – gerade als Krankenversicherung für Freiberufler und Selbständige, die ihre Beiträge zu hundert Prozent selbst tragen müssen Krankenversicherungen im Vergleich.

Für die Bildung von Altersrückstellungen gelten klare gesetzliche Vorgaben, die von jedem Anbieter zu beachten sind. Betroffen sind alle Verträge, die ab dem 1. Januar 2000 neu abgeschlossen worden sind oder künftig noch vereinbart werden. Alle in diesem Sinne Neuversicherten zahlen danach zusätzlich zu ihrem „normalen“ Beitrag einen zehnprozentigen Zuschlag, der zur Rückstellungsbildung verwandt wird. Allerdings wird der Zuschlag nur vom 22. bis zum 61. Lebensjahr erhoben.

Die Versicherungsunternehmen müssen die Beitragszuschläge verzinslich anlegen. Die erwirtschafteten Erträge sind zu 90 Prozent ebenfalls zur Stützung der Altersbeiträge zu verwenden. Inwieweit die Abstützung gelingt, hängt nicht zuletzt vom Anlageerfolg ab. In Zeiten niedriger Zinsen am Kapitalmarkt kann das schwierig werden.

Altersrückstellungen und Versicherungswechsel

Wechselt ein Kunde den PKV-Anbieter, dürfen die Rückstellungen nur dem Anteil des Basistarifs entsprechend „mitgenommen“ werden. Das bedeutet vor allem für Versicherungsnehmer mit schon länger bestehenden Verträgen einen erheblichen Verlust, so dass sich der Anbieterwechsel für sie in der Regel nicht lohnt. Anders sieht es bei dem Wechsel in einen anderen Tarif des bisherigen Anbieters aus. Hier dürfen die Altersrückstellungen in vollem Umfang übertragen werden. Daher ist der Tarifwechsel oft die bessere Option. Mehr Infos zum Thema PKV im Alter und Altersrückstellungen in Deutschland gibt es bei KVZentrale.

KVZentrale

Einen ähnlichen Artikel zu den Verhältnissen in der Schweiz bezüglich kostspieligen Krankenkassen finden Sie hier kostspielige KK Schweiz.

Sprachprüfung Arzt Schweiz


Sprachprüfung Arzt in der Schweiz

Die Regierung hat zum Thema Sprachprüfung Arzt Schweiz im Rahmen der Zulassungen und Registrierungen der ärztlichen Diplome neue Vorschläge ausgearbeitet. Sie benötigten bisher für die ärztliche Diplomanerkennung eine bestandene Sprachprüfung in einer der Landessprachen der Schweiz. Als Niveau war mindestens ein B2 vorausgesetzt (Stand 2017). Der aktuelle Zulassungsstopp der noch bis Mitte 2019 gilt und dann auslaufen wird, hat die Regierung nun Alternativen geprüft und erarbeitet. Die Folgelösung für die Zeit nach Mitte 2019 sieht sich in den meisten Teilen dem aktuell geltendem Zulassungsregime ähnlich.

Gemäss Gesundheitsminister Alain Berset ist eine Revolution im schweizerischen Gesundheitswesen nicht machbar. Weiterhin ist vorgesehen, dass zugelassene Ärzte in der Schweiz auch weiterhin mit allen Krankenversicherungen abrechnen dürfen. In Vergangenheit wurde des öfteren auch schon diskutiert, dass die Krankenkassen mit den Ärzten individuelle Verträge aushandeln und abschliessen. Nun sollen neu aber die Anforderungen für eine solche Zulassung erhöht werden – die Regierung argumentiert hier unter anderem auch mit Qualitätsgründen, basierend auf dem Medizinalberufegesetz. Mit diesem werden das Niveau der Ausbildung angehoben und die Anforderungen an die Sprachkenntnisse der Mediziner neu definiert – sprich der zu erfüllende Punkt der „Sprachprüfung Arzt Schweiz“ wird strenger ausgelegt.

Sprachprüfung Arzt Schweiz – neu strenger definiert?

Damit will die Regierung somit auch die Qualität der erbrachten ärztlichen Leistungen verbessern. Dafür soll neu ein erweitertes formales Zulassungsverfahren sorgen. Damit will sie zum Beispiel eine Wartefrist von zwei Jahren festlegen. Dies soll dazu führen, dass die Kenntnisse des schweizerischen Gesundheitswesens in einer Prüfung abgefragt werden können. Die Kompetenz zur Prüfung dieser Voraussetzung will sie an eine noch zu bezeichnende Organisation – unter Beizug der Krankenversicherungen – delegieren. Geplant ist, dass spätestens dann der Punkt – Sprachprüfung Arzt Schweiz – erfolgt. Alternativ besteht weiterhin die Möglichkeit bereits bei der Diplomanerkennung eine Niveauerhöhung oder eine individuelle Sprachprüfung wie sie zum Beispiel andere Länder bereits kennen einzuführen.

Weiter möchte die Regierung den Kantonen zusätzliche Kompetenzen geben. Statt wie bisher der Bund, sollen die Kantone die Höchstzahl der pro medizinischem Fachgebiet zugelassenen Ärzte festlegen können. Diesbezüglich ist der Regierung aber auch die Koordination unter den Kantonen wichtig. Steigen die Kosten im Fachgebiet überdurchschnittlich, sollen die Kantone die Zulassung auch ohne Ausschöpfung der Höchstzahl stoppen können.

Zur Revision des Medizinberufegesetz liegt bezüglich Sprachprüfung Arzt Schweiz bereits vom September 2014 ein Kurzgutachten vor Nachweis_Beherrschung_Landessprache.
Bezüglich der Registierung der Diplome und dem aktuellen Stand verweisen wir gerne auf die weiteren Erklärungen unter Anerkennung Diplome Schweiz.

Literatur hierzu finden Sie zum Beispiel bei lehmanns media Deutsch für Ärzte.

Sprachprüfung Arzt Schweiz

Approbation Schweiz


Approbation Schweiz

Wir befassen uns gerne einmal mit der immer wieder gehörten Frage zur Approbation Schweiz.
Die bekannte und wichtige Approbation wie sie zum Beispiel Deutschland kennt, ist in der Schweiz nicht bekannt. Die Bedeutung der Approbation hat in der Schweiz damit keinen vergleichbaren Stellenwert wie eben zum Beispiel in Deutschland oder in anderen EU-Staaten.

Approbation Schweiz, wie sieht es den hier aus?

Gerne zeigen wir den ärztlichen Weg im Vergleich zur Approbation in EU-Staaten auf. Wir haben uns zum Thema Approbation Schweiz bereits vertiefter geäussert. Sie finden den Link und weitere ergänzende Erklärungen um unteren Teil dieses Beitrages.

  1. In der Schweiz erhalten sie nach absolviertem und bestandenem Medizinstudium oder dem Apothekerstudium (Pharmazie oder pharmazeutischen Wissenschaften) die Bezeichnung Arzt / Ärztin oder Apotheker / Apothekerin. Zu beachten ist, dass die Aufnahmekapazitäten für das Studium jährlich gesamtschweizerisch festgelegt. Wenn er Andrang zum Medizinstudium wie in den vergangenen Jahren zu Kapazitätsengpässen führt, können an gewissen Hochschulen Zulassungsbeschränkungen auf der Grundlage eines Eignungstests vor Studienbeginn oder einer verstärkten intrauniversitären Selektion im ersten Studienjahr angewandt werden. Momentan werden die Studienplätze aufgrund des Fachkräftemangels jedoch eher ausgebaut. Erweitere Informationen zum Studium erhalten sie auch hier:
    https://www.swissuniversities.ch/de/

  2. Mit dem Diplom als Ärztin/Arzt können sie jedoch noch nicht eigenständig tätig werden. Anders bei Apothekerinnen und Apotheker. Diese können sich bereits an die entsprechende Gesundheitsbehörde wenden und eine Berufsausübungsbewilligung beantragen. Als Arzt oder Ärztin absolvieren sie im Anschluss die Assistenzarztzeit zur Erreichung des Facharztes. Nach absolvierter und bestandener Facharztausbildung wird ihr Facharzttitel registriert (einmalig und zentral in Bern).
    Mit dem Facharzt können sich bei der entsprechenden Gesundheitsbehörde der jeweiligen Kantone für eine Berufsausübungsbewilligung (BAB) anmelden. Mit der BAB sind sie dann berechtigt entsprechend eine eigenständige Tätigkeit zum Beispiel in einer Praxis aufzunehmen. Zu beachten gilt, dass die überwiegende Anzahl der Kantone einen Zulassungsstopp eingeführt hat. Dies betrifft vorallem Fachärzte ausserhalb der direkten Grundversorgung (Radiologie, Dermatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Chirurgie, …).

Approbation Schweiz: Daraus ist ersichtlich, dass in diesem Prozess gar nie eine Approbation ersucht werden muss, beziehungsweise eine solche in der Schweiz auch nicht ausgestellt wird.

Weiteres zu diesem Thema, insbesondere zur Anerkennung der Diplome / Registrierung des Facharztes haben wir früher bereits verfasst und sie finden diese Informationen hier:
Anerkennung Diplome Schweiz

Für eine Stelle als Facharzt in der Schweiz verlangen die meistens Kliniken die Vorlage der Anerkennung / Registrierung der Diplome. Für eine eigenständige Tätigkeit oder für eine Anstellung / einen Job in einer Praxis ist diese Registrierung ein zwingendes Muss.

Zum Thema Approbation Schweiz gilt ganz das Motto. „Fragen sie ihren Arzt oder Apotheker“, dieser wird ihnen in der Schweiz keine Approbation vorlegen sondern wie erwähnt die Registrierung beim BAG und auch eine BAB.

Approbation Schweiz

Vertrauensarzt Schweiz Berufsgeheimnis und Stelle


Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis

Mit der Problematik – Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis auch gegenüber dem Arbeitgeber? – hat sich das Bundesgericht auseinander gesetzt.

Das Bundesgericht hat bezüglich Informationsfluss eines eingesetzten Vertrauensarztes in der Schweiz am 4. Mai 2017 ein Urteil gefällt. Zuvor hat sich das Obergericht im Jahre 2016 bereits mit dieser Situation befasst. Das Obergericht des Kantons Zürich hat den Arzt im Anschluss in seinem Urteil wegen Verletzung des Berufsgeheimnisses zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Der Arzt hat im Anschluss das Rechtsmittel weiter genutzt und diesen Entscheid aus Zürich mittels einer Beschwerde beim Bundesgericht angezweifelt. Er zweifelte weiterhin an, er habe einen guten Job als Vertrauensarzt in der Schweiz gemacht.

Nun was war der Sachverhalt: Ein Arbeitgeber hat einen Vertrauensarzt eingesetzt. Nach erfolgtem Untersuch seitens des Vertrauensarztes hat dieser dem Arbeitgeber in einem detailliertem Bericht auch Informationen zu persönlichen, beruflichen und finanziellen Angaben gemacht. Der vom Arbeitgeber eingesetzte Vertrauensarzt muss über umfassende Informationen zum Gesundheitszustand der zu untersuchenden Person verfügen. Dies damit er die dem Arbeitnehmer übertragenden Aufgaben sachgerecht von diesem ausführen lassen kann. Das Gericht kommt zum Entschluss, dass der Arbeitnehmer der für eine vertrauensärztliche Untersuchung in der Schweiz aufgeboten wird, darauf vertrauen kann, dass weitergehende Informationen nicht per se an den Arbeitgeber weitergeleitet werden. Ob und in welchem Umfang ein Vertrauensarzt dem Arbeitgeber Informationen zukommen lassen darf, hängt davon ab, inwieweit der Vertrauensarzt Schweiz seitens des Arbeitnehmers vom Berufsgeheimnis entbunden worden ist.

Die vollständige Medienmitteilung des Bundesgerichts zum Thema „Vertrauensarzt Schweiz – Berufsgeheimnis“ finden Sie hier: http://www.bger.ch/press-news-6b_1199_2016-t.pdf.

Vertrauensarzt Schweiz – suchen Sie einen Job?

Suchen Sie als Vertrauensarzt in der Schweiz eine neue Herausforderung? Wir suchen immer wieder beratende Ärzte, Vertrauensärzte sowie Gutachter. Stellen und Jobs als Vertrauensarzt finden Sie jeweils unter:
Stelle Vertrauensarzt Gutachter Schweiz

Man darf berücksichtigen, dass Gutachter Stellen, Jobs für Vertrauensärzte in der Schweiz seitens der Vergütung im Vergleich zu klinischen Funktionen durchwegs attraktiv sind. Dies bei geregelten Wochenarbeitszeiten und ohne Dienstbelastung.

Vertrauensarzt Schweiz

Steuern Arzt Schweiz – wie hoch kann eine Steuerbelastung sein?


Steuern Arzt Schweiz – ein Vergleichsversuch

Die Beantwortung der beiden Stichworte Steuern Arzt fällt aufgrund des sehr gemeindeautonomen Systems in der Schweiz nicht einfach. Wir versuchen hier mit einigen Beispielen etwas Transparenz zu schaffen. Die Steuerbelastung in der Schweiz setzt sich aus drei Empfängern zusammen. Die Bundessteuer – wird vom Bund / der Schweiz eingefordert (damit einheitlicher Steuertarif für alle in der Schweiz), der Kantonssteuer (jeweiliger Kanton wo man wohnt und hier unterscheiden sich die Kantone mit der Steuerhöhe) und der Gemeindesteuer. Massgebend ist die Wohnsitzgemeinde, damit ist es üblich, dass z.B. die Nachbargemeinde 3 Kilometer entfernt bereits einen mehr oder weniger grösseren Unterschied im Steuertarif aufweisen kann. Die Veranlagung dieser drei Steuern ist kantonal unterschiedlich organisiert. Am einfachsten zum Beispiel aber ist die Organisation der Steuerveranlagung im Kanton St. Gallen geregelt. Hier veranlagen die Gemeinden alle drei Steuern und auch der Einzug dieser drei Steuern wird über die Gemeinden organisert. Damit hätte man zum Thema Steuern Arzt nur einen Ansprechspartner.

Steuern Arzt Schweiz – wo liegen denn die Unterschiede?

Der Einfachheithalber gehen wir von einer ledigen, unselbstständig Erwerbenden Person mit einem Bruttoeinkommen von 100 000 Franken aus. Die Zahlen basieren aus dem Jahr 2016.Das die Basis von
100 000 Franken eher etwas tief ist, zeigen die Beispiele im Gehaltsvergleich für Ärzte Was verdient man als Arzt in der Schweiz – Beispiele.

Im Kanton Ausserrhoden, in der kleinen überschaubaren Gemeinde Hundwil liegt die Belastung bei 14,45 % des Einkommens für die Kantons-, Gemeinde und Kirchensteuer. Im bekannten steuergünstigen Teufen bei 11,60 %. Ein Wohnsitz im Kanton Innerrhoden schlägt sich mit einer Steuerbelastung im Kantonshauptort Appenzell mit 9,97 % und in Oberegg mit 12,09 % nieder. In der steuergünstigen Gemeinde Mörschwil, Kanton St. Gallen, veranschlagt hierfür 12,10 % und im steuerlich benachteiligtem Degersheim gar mit 17,19 %. Im Thurgau wird der Einwohner dann mit „nur“ 10,54 % in Bottighofen zu Kasse gebeten und in Arbon sind es dann schon wieder 14,60 %. Nun sind nebst der Steuerbelastung dann auch die Lebenshaltungskosten unterschiedlich. Diese Unterschiede hängen auch stark von der Steuerkraft einer Gemeinde ab. So ist die Steuerkraft in Mörschwil mit 4027 Franken pro Einwohner 2,6-mal so hoch wie jene von Degersheim. Es dürfte auch nachvollziehbar sein, dass in steuerlich tiefen Gemeinden der Wohnraum für Miete oder Kauf entsprechend höher ist. Die Wohnmieten in Degersheim sind damit deutlich tiefer als in Mörschwil. Und in Mörschwil ist der Wohnungsmarkt praktisch ausgetrocknet und die Leerwohnungsziffer liegt nahe bei null Prozent. Vielleicht kann mit diesem Anschauungsbeispiel damit zum Thema Steuern Arzt ein bisschen Transparenz in der sehr unterschiedlichen Steuerhoheit in der Schweiz geschaffen werden.

Bei der individuellen Steuerberatung lohnt sich ein Beizug eines Steuerberaters / Treuhänder. Es empfiehlt sich einen Wohnortsnahen zu wählen oder aber über den Verband einen zu suchen https://veb.ch/.
PremiumJob AG ist spezialisiert auf die Personalvermittlung von Ärzten. Wir verfügen auch über ein Kontaktnetzwerk zum Thema Steuern Arzt – gerne geben wir Empfehlung von ebenfalls spezialisierten Steuerberatern ab – kontaktieren Sie uns unverbindlich http://www.premiumjob.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=53&Itemid=61.

Steuern Arzt Schweiz

Vergleich der Steuerbelastung an Beispielen

News schweizerisches Gesundheitssystem – 06.2017


News schweizerisches Gesundheitssystem – 06.2017

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 08. Juni 2017.

News und Veränderungen in Gesundheitsberufen – Was ist eine – genuin – ärztliche Tätigkeit?

Hebamme, Psychologe, Ärztin oder Apotheker: Obwohl diese Berufe alle im Gesundheitssektor angesiedelt sind, werden zwischen ihnen bis heute klare Linien gezogen nach dem Motto: Jedem Beruf seine Ausbildung, seine Identität, sein Gärtchen.

In der Praxis sieht das in den meisten Fällen wie folgt aus: Der Arzt verschreibt zwar Ergotherapie, versteht aber nicht so ganz, was dort mit «seinem» Patienten gemacht wird. Oder: Morgens kommt der Pflegefachmann, nachmittags die Physiotherapeutin zu derselben Patientin, ohne dass sich die beiden über das jeweils Beobachtete verständigen, um einen gemeinsamen Therapieansatz zu entwickeln. Als ich der Präsidentin einer Bildungseinrichtung neulich vorschlug, Hebammen auch Ultraschalluntersuchungen machen zu lassen, entgegnete sie mir, dass dies doch eine ärztliche Tätigkeit sei. Doch: Was ist eine – genuin – ärztliche Tätigkeit?

Den vollständigen News Beitrag finden Sie unter:
Beitrag von der NZZ

Schweizer Krankenkasse arbeitet noch ohne Computer – Ein-Mann-Betrieb

Kein Computer, keine Homepage, nicht mal Fax: Die Krankenkasse mit den tiefsten Prämien der Schweiz arbeitet mit Methoden von vorgestern. Daniel Rüegg (63) ist Präsident, Geschäftsführer und einziger Angestellter der Krankenkasse in Turbenthal, einem 4600-Seelen-Dorf im Zürcher Oberland. Die wichtigsten Gegenstände im Ein-Mann-Büro: eine Karteikärtli-Box für die gut 400 Versicherten und eine Schreibmaschine vom Typ Hermes Ambassador.

Rüegg sagt: «Wenn alle so arbeiten würden wie ich, hätten wir keine Prämienexplosion.» Im Schnitt zahlen die Schweizer 447 Franken pro Monat für die Grundversicherung, die Versicherten der Krankenkasse Turbenthal nur 255 Franken.

Trotzdem will das Bundesamt für Gesundheit (BAG) der Krankenkasse Turbenthal die Zetteliwirtschaft verbieten. «Der Bund will meine Kasse loswerden!», ruft Rüegg aus und verwirft die Hände, als BLICK ihn besucht. Die kompletten News finden Sie hier:

Gesundheitskosten sind in der Schweiz um 4,3 Prozent gestiegen

Die Gesundheitskosten in der Schweiz sind 2015 auf 77,8 Milliarden Franken oder um 4,3 Prozent gewachsen. Das meldete das Bundesamt für Statistik (BFS) auf Grund von provisorischen Zahlen im April 2017.

Die Zunahme entspricht 3,2 Milliarden Franken und liegt laut BFS leicht über dem Fünfjahrestrend. Gut zwei Drittel der Zunahme entfielen auf Mehrausgaben für Spitäler (plus 1 Milliarde Franken), Arztpraxen (plus 0,9 Milliarden) und auf sozialmedizinische Einrichtungen (plus 0,3 Milliarden).

Diese drei Leistungserbringer machen zusammen knapp 71 Prozent aller Gesundheitskosten aus. Überdurchschnittlich war der Kostenanstieg aber für Labor und Rettung mit einer Zunahme von 9,3 Prozent und ambulante Leistungserbringer, soweit es nicht Ärzte oder Zahnärzte waren (plus 9,1 Prozent).

Gut ein Drittel aller Kosten, nämlich 35,3 Prozent, übernahmen die Krankenkassen über die obligatorische Grundversicherung. Pro Einwohner und Einwohnerin der Schweiz stiegen die Ausgaben um 24 Franken auf 783 Franken im Monat.
Mitteilung Telebasel

Unsere älteren News und Beiträge finden Sie hier:

Aerztestatistik Schweiz


Aerztestatistik Schweiz: Die aktuelle Statistik der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte präsentiert jährlich die Entwicklungen zur Demographie und Berufstätigkeit der Ärzteschaft in der Schweiz. Sie zeigt die aktuellen Entwicklungen auf. Und daraus lassen sich für die Planung einer bedarfsorientierten Versorgung wichtige Informationen und Herausforderungen ableiten.

Aerztestatistik Schweiz

Im Jahre 2016 sind gemäss Statistik 36’175 Ärzte in der Schweiz berufstätig. Davon sind 41 % weiblichen Geschlechts und 59 % männlich. Das entspricht einer Zunahme von 850 Personen. Interessant ist auch die Entwicklung dieser Zunahme generell. Seit 2010 hat sich der männliche Anteil an der Zunahme mit 9,2 Prozent zu 37,9 Prozent bei den weiblichen Berufstätigen ergeben.
Es arbeiten 51,1 Prozent im ambulanten Bereich, 47,3 im stationären Sektor und 1,7 Prozent ausserhalb des ambulanten Bereichs und des stationären Sektors (z.B. Pharma, Industrie, Versicherung, ..).
Ein Blick in die meist verbreiteten Fachrichtungen ergibt folgendes Bild: mit 23 Prozent ist die Allgemeine Innere Medizin am meisten vertreten, danach mit 10,1 Prozent die Psychiatrie und Psychotherapie und mit 4,9 Prozent die Kinder- und Jugendmedizin.

Interessant sind aus der Aerztestatistik Schweiz auch die Angaben zum Durchschnittsalter, welches 49 Jahre beträgt. Aufgeteilt nach Geschlecht bei Männer 51,9 und bei Frauen 45,4. Die Unterschiede ergeben sich stark aufgrund den in Weiterbildung sich befindenden AssistenzärztInnen. Teils sind deswegen Ärzte im ambulanten Bereich mit 54,6 Jahren überdurchschnittlich älter als jene im stationären Umfeld mit 43.2 Jahren. Es wird aber auch festgestellt, dass sich Ärzte im stationären Bereich mit Erreichen des Pensionsalters tendenziell eher in den Ruhestand setzen. Dem steht die Sparte der ambulant tätigen Ärzte gegenüber, welche oft über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten. Das Pensionsalter in der Schweiz beträgt bei Männer 65 und bei Frauen 64 Jahre.

Ärztedichte in der Schweiz im Vergleich zur OECD

Die Schweiz weist eine Pro-Kopf-Ärztedichte von 4,2 Ärzten pro 1000 Einwohner auf. Im OECD-Durchschnitt beträgt dies 3,3 Ärzte pro 1000 Einwohner). Das Generalisten in ländlicheren Gebieten im Vergleich zu den Spezialisten besser vertreten sind, dürfte nicht erstaunen. Und daraus auch nicht, dass die Anzahl der ambulant tätigen Spezialisten in städtischen Gegenden deutlich höher ist.

Aerztestatistik   Quelle: Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Aerztestatistik Schweiz 2016

Weitere Angaben zur Aerztestatistik Schweiz finden sich auch beim Bundesamt für Gesundheit: Aerztestatistik BAG

Aerztestatistik Schweiz

Informationen Schweizer Gesundheitssystem – Gesundheitspersonal Schweiz – Mai 2017


Schweizerisches Gesundheitssystem, Informationen vom Mai 2017, Gesundheitspersonal Schweiz

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen des schweizerischen Gesundheitssystem und ein Beitrag zum Gesundheitspersonal Schweiz – zusammengetragen im Mai 2017.

Gesundheitspersonal Schweiz – eine Bestandesaufnahme und Prognose

Der Obsan Bericht Nummer 71 gibt Einblick in die Verteilung des Gesundheitspersonal Schweiz nach Institutionsarten und zeigt die jüngsten Entwicklungen und die Prognose zur Anzahl der bis 2030 benötigten Pflegefachpersonen in der Schweiz. Der Bericht zum Gesundheitspersonal setzt den Schwerpunkt auf das Pflegepersonal mit verschiedenen Ausbildungsniveaus. Daraus geht hervor, dass Spitäler und Kliniken auch in Zukunft weiterhin die bedeutendsten Arbeitgeber von Pflegefachpersonal sein dürften. Die Zahlen zeigen aber auch eine Entwicklung, die in den kommenden Jahren auf den immer grösser werden Bedarf bei Alters- und Pflegeheimen hinweist. Aufgezeigt wird auch der Beitrag der eigenen Ausbildungsabschlüsse innerhalb der Schweiz im Vergleich zur Zuwanderung von ausländischem Gesundheitspersonal im Fokus auf den zukünftigen Personalbestand.

Gesundheitspersonal in der Schweiz – Obsan Bericht 71

 

Laborproben fliegen neu von Spital zu Spital

Siebzig autonome Testflüge haben seit Mitte März im Tessin bisher stattgefunden. Nun ist die Bewilligung da: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat für das Projekt grünes Licht gegeben, wie die Schweizerische Post am Freitag mitteilte.

Bis am 4. April haben die Partner dann weitere Testflüge durchgeführet. Nun wird per Sommer 2017 eine weitere Testphase mit Flügen geplant. Voraussichtlich 2018 soll dann der regelmässige Drohneneinsatz zwischen zwei Spitälern in Lugano Alltag werden. Die Drohne wird dann autonom entlang der vordefinierten Route Laborproben zum Zielort bringen.

Die Drohne beziehungsweise der Quadrokopter hat eine kompakte Grösse von 80 Zentimetern im Durchmesser und kann Güter mit einem Gewicht von bis zu zwei Kilogramm transportieren. Mit einer Reichweite von 20 Kilometern fliegt die Drohne mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 36 km/h.

Soll die Schweiz das Fallpauschalensystem ( DRG ) wieder abschaffen?

Die Aargauer Zeitung hat sich mit Wirtschaftsprofessor Mathias Binswanger getroffen und dieser kritisiert die Schweiz: Sie neige dazu, Systeme, die sich im Ausland nicht bewährt haben, zeitlich verzögert auch noch einzuführen. Die heutige Spitalfinanzierung ist für ihn so ein Beispiel.

Die AZ und Mathias Binswanger unterhalten sich in Olten über Fehlanreize im Gesundheitswesen.

„Herr Binswanger, warum bekommen wir die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen nicht in den Griff?“

Mathias Binswanger: Der Gesundheitsmarkt ist kein wirklich funktionierender Markt, weil die Bezüger für die meisten Leistungen nicht direkt bezahlen müssen – wir zahlen über die Krankenversicherung. Und es herrscht eine starke Informationsasymmetrie, da die Anbieter von Leistungen, nämlich Ärzte, Spitäler, Pharmahersteller etc., wesentlich besser informiert sind als die Nachfrager, also als die Patienten. Beides zusammen bewirkt eine stetige Tendenz zur Mengenausweitung, da sich auf diese Weise die Nachfrage weitgehend über das Angebot steuern lässt. Weder Leistungsbezüger noch Leistungserbringer sind in diesem System direkt interessiert, diese Mengenausweitung einzudämmen.

… das vollständige Interview finden Sie hier: Fallpauschalensystem Schweiz abschaffen DRG

 

Generelle Informationen 4.2017


Informationen Schweizer Gesundheitssystem – 4.2017

Eine Sammlung an Informationen und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen im April 2017- Informationen Schweizer Gesundheitssystem.

Bundesamt gegen Krankenkassen

Dicke Post für die Krankenversicherer: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will in diesem Jahr mit neuen Mitteln gegen Kassen vorgehen, die beim Marketing die Versicherten je nach Gesundheitsrisiko unterschiedlich behandeln. Das verstösst gegen das Gesetz. Die Kassen müssen in der obligatorischen Versicherung alle Versicherten gleich behandeln. Das BAG fordert nun Einblick in Verträge, um das zu kontrollieren.

http://bazonline.ch/schweiz/standard/bundesamt-gegen-krankenkassen/story/19009875

 

Die Gesundheitskosten steigen und steigen.

Die Gesundheitskosten steigen und steigen. Die Ausgaben der obligatorischen Krankenversicherung belaufen sich mittlerweile auf über 30 Milliarden Franken pro Jahr. Das bekommen auch die Prämienzahler zu spüren. Gemäss einer Studie des Beratungsunternehmens Ernst & Young könnten sich die Prämien bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppeln.

Für die Krankenkassen ist klar, wer an diesem Kostenanstieg schuld ist: Es sind die Ärzte. SVP-Nationalrat Heinz Brand (GR), Präsident des Krankenkassenverbandes Santésuisse, kritisierte kürzlich in einem Gastbeitrag im «Tages-Anzeiger», dass Ärzte ihre Arbeit zu einem fixen Preis und weitgehend unlimitiert abrechnen könnten.

Rund 20 Prozent der Leistungen seien nachweislich überflüssig oder qualitativ ungenügend. Eine Arztpraxis sei ein «gut frequentierter Selbstbedienungsladen», erklärt der Bündner und warnt: «Unsere Krankenversicherung wird kaputtgehen, wenn künftig nicht haushälterischer mit den Prämien der Versicherten umgegangen wird.»

Damit bringt Brand die Ärzte regelrecht in Rage. Besonders hässig ist Josef Widler, Präsident der Zürcher Ärztegesellschaft. Der Handlungsbedarf im Gesundheitswesen sei unbestritten, sagt der Allgemeinmediziner. Aber: «Dass die Krankenkassen uns Ärzte als Betrüger und Raffzähne diffamieren, ist inakzeptabel.» Er könne jederzeit nachweisen, warum ein Diabetiker heute mehr Kosten verursache als vor 20 Jahren.

Die Krankenkassenvertreter hingegen seien «in Glashäusern sitzende Bürokraten, die ständig Steine werfen, indem sie den Berufsalltag der Ärzte in einen kafkaesken Administrationsalbtraum verwandeln». Ein Teil der Kostensteigerung gehe nämlich auf das Konto der Kassen, deren Kontrollmentalität den Ärzten immer mehr bürokratischen Aufwand bescheren würde. «Statt Papiere hin und her zu schieben, sollten die Kassenvertreter vielleicht mal zu ihren Versicherten in den Pflegeheimen gehen. Dann würden sie sehen, wie viel Pflege und ärztliche Betreuung diese brauchen», fordert er.

http://www.blick.ch/news/politik/aerzte-wehren-sich-im-streit-um-gesundheitskosten-wir-sind-keine-raffzaehne-id6348645.html

 

System der Spitalfinanzierung sei langfristig nicht haltbar

Das Kantonsspital in Sarnen präsentiert erneut Spitzenergebnisse. Doch der Kanton muss immer mehr Geld für ausserkantonale Spitalaufenthalte in die Hand nehmen. Wie ist das zu erklären?

Erneut trumpft das Obwaldner Kantonsspital mit Spitzenwerten auf: Im vergangenen Jahr wurden 4002 Personen stationär behandelt. Damit wurde die 4000er-Grenze erstmals geknackt. Bereits 2015 – im ersten vollen Betriebsjahr nach dem Neubau des Bettentraktes – purzelten die Rekorde. Die neuen Zahlen zeigten, «dass das Jahr 2015 kein ‹Ausreisser› war und die Strahlkraft des Kantonsspitals Obwalden weiter anhält», sagt Spitaldirektor Daniel Lüscher. «Was bei der Planung des neuen Bettentraktes wohl niemand für möglich gehalten hatte, ist in diesem Winter Realität geworden: Im stationären Bereich ist die Kapazitätsgrenze erreicht, in den ersten beiden Monaten 2017 zusammen mit der heftigen Grippewelle  ­sogar überschritten worden», ­bilanziert Lüscher.

Nicht nur stationär sei das Spital auf Erfolgskurs, der ambulante Bereich habe mit 40232 Konsultationen ebenfalls markant zugelegt. Auch die Ergebnisse einer Patientenzufriedenheitsmessung 2016 freuen den Spitaldirektor. «Im Vergleich mit 24 anderen Chefarztspitälern in ähnlicher Grösse belegt das Kantonsspital Obwalden den zweiten Platz in der Gesamtbewertung und in der Bewertung des Pflegebereichs den ersten Platz.»

Quelle:  http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/zentralschweiz/obwalden/System-langfristig-nicht-haltbar;art9650,980918

Informationen Schweizer Gesundheitssystem – 1.2017


Informationen Schweizer Gesundheitssystem – 1.2017

Eine Sammlung an Informationen und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen im Januar 2017- Informationen Schweizer Gesundheitssystem.

Bundesamt gegen Krankenkassen

Dicke Post für die Krankenversicherer: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) will in diesem Jahr mit neuen Mitteln gegen Kassen vorgehen, die beim Marketing die Versicherten je nach Gesundheitsrisiko unterschiedlich behandeln. Das verstösst gegen das Gesetz. Die Kassen müssen in der obligatorischen Versicherung alle Versicherten gleich behandeln. Das BAG fordert nun Einblick in Verträge, um das zu kontrollieren.

http://bazonline.ch/schweiz/standard/bundesamt-gegen-krankenkassen/story/19009875

Kinderspitäler arbeiten nicht kostendeckend.

Die Berechnung der Tarife im Gesundheitswesen ist komplex und umstritten. So ist 2016 die Revision der nicht mehr zeitgemässen Tarifstruktur für ambulante medizinische Behandlungen (Tarmed) gescheitert. Wenig bekannt ist bis anhin die besondere Situation der Kinderspitäler, die sowohl im ambulanten wie im stationären Bereich mit zu tiefen Tarifen auskommen müssen. «Wir möchten Tarife, die die Kostenrealität in der Kinder- und Jugendmedizin korrekt abbilden», sagt Christoph Stüssi, Chefarzt Kinderspital.

http://www.nzz.ch/schweiz/defizitaere-kinderspitaeler-kindermedizin-will-kostendeckende-tarife-ld.137109

Kriterien der Spitalliste werden strenger

Berner Spitäler müssen sich künftig besser überlegen, was sie anbieten wollen. Der Regierungsrat hatte lediglich die seit einem halben Jahr vorliegende Versorgungsplanung genehmigt. Doch Schnegg nutzte die Gelegenheit, um die Planung der Spitalversorgung zu skizzieren. Kurz zusammengefasst: Es soll mehr Wettbewerb geben unter den Spitälern im Kanton Bern.

http://www.derbund.ch/bern/kanton/Kriterien-der-Spitalliste-werden-strenger/story/10859930

 

Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen / Krankenpfleger Schweiz


Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen: Was kann man als Krankenpfleger / Pflegefachfrau in der Schweiz verdienen?

Das „Gehalt Pflegefachpersonen“ – dies gleich einleitend – ist gerade bei einem Wechsel, und insbesondere von einem Land in ein anderes, ein Faktor dem hohes Gewicht beigemessen wird. Sicher zu Recht!
Umfragen zeigen bei Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen dass der Lohn mit ’nur‘ noch einem Drittel an Wichtigkeit zählt.

Auf der Suche nach einer Herausforderung als Pflegefachmann bzw. Krankenpflegerin spielt das Einkommen / das Gehalt Pflegefachpersonen damit sicher für die ersten Schritte eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren ab: Zum einen vom Alter,  von der beruflichen Erfahrung, von der / dem  Institution / Arbeitgeber sowie von der / dem Arbeitsregion / Kanton und zum anderen auch von der jeweiligen Funktion (kein Leitungsfunktion, Leitungsfunktion), die man übernimmt.

Aus Erfahrung können Pflegefachpersonen mit abgeschlossener Berufsausbildung ab 5’200.- Franken plus Zulagen (Dienste, zusätzlich ca. 300.- Franken) und aufwärts verdienen.  Es stellt die Basis für eine eher jüngere Berufskraft dar, mit einer selbstständigen und qualifizierten Tätigkeit, die keine Leitungsfunktion inne hat, bei 42 Stunden pro Woche sowie 13 Monatslöhne. Je nachdem, ob ausländische Kandidaten eine SRK-Anerkennung besitzen, oder nicht, kann der Lohn auch noch etwas höher ausfallen und teilweise einen Unterschied bis zu 200.- Franken im Monat ausmachen.  Die SRK Anerkennung wird von vielen Arbeitgebern immer mehr vorausgestzt. Sie dient zum Nachweis der Qualifizierung der einzelnen erlernten Berufe. Mehr zu der SRK-Anerkennung finden Sie bei uns auf der Seite http://facharztjob.ch/srk-anerkennung-registrierung-pflege-diplome/

Mit entsprechenden Qualifikationen, Weiterbildungen und Führungsfunktionen sind auch Gehälter bis zu 9’000.- Franken im Monat möglich.

In Arbeitsregionen wie Zürich und Luzern werden im Vergleich zu anderen Gegenden, beziehungsweise zu anderen Kantonen höhere Löhne ausbezahlt. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch die Lebenshaltungskosten (Miete etc.) in dieser Umgebung deutlich höher ausfallen können! Auch unter Berücksichtigung mit anderen Berufsgruppen in der Schweiz, ist der Verdienst im Gesundheitswesen attraktiv.

Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen Schweiz, Verdienstmöglichkeiten

Kostspielige Krankenkassen


Kostspielige Krankenkassen

Eine Sammlung an Informationen und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 18. Oktober 2016 – kostspielige Krankenkassen und weitere Informationen zum Schweizer Gesundheitssystem.

Kostspielige Krankenkassen schneiden nicht besser ab

Die Schweizer Versicherten sind mit ihren Krankenkassen ziemlich zufrieden. Die Höhe der Prämien ist dabei nicht der entscheidende Faktor.

Die Kunden von ÖKK und Swica sind mit ihrer Krankenkasse am zufriedensten. Das zeigt eine neue Umfrage des Vergleichportals Bonus.ch, wo beide Kassen die Note 5,4 erhielten. Insgesamt schnitten 13 Kassen mit einer Note von 5 oder höher ab. Am tiefsten fällt der Wert bei Supra mit 4,6 aus. Ebenfalls eine vergleichsweise tiefe Zufriedenheit weisen Sanagate (4,7), Intras (4,8), Avenir (4,8) und Assura (4,8) auf.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Teure-Krankenkassen-schneiden-nicht-besser-ab-24178645

 

Big Data im Gesundheitswesen – ein Blindflug

«Big Data» könnte mithelfen, die Knackpunkte im Schweizer Gesundheitssystem zu erkennen und zu beheben. Die Krankenkassen stellen sich jedoch quer – zum Missfallen von Innenminister Berset.

Dass die Schweiz eines der qualitativ besten Gesundheitssysteme der Welt hat, ist unbestritten. Doch es gleicht bisweilen einer Blackbox: Es ist praktisch unmöglich, sich in dem komplexen System einen Überblick zu verschaffen, ob die Behandlungen aus therapeutischer wie finanzieller Sicht effizient erfolgen. Welches sind die grössten Gesundheitsrisiken im Land? Und welche Bevölkerungsschichten sind welchen Risiken am meisten ausgesetzt? Wir wissen es nicht. Denn es mangelt an den entsprechenden Daten. «Wenn nicht genug in das Sammeln von Informationen investiert wird, um eine angemessene Wissensgrundlage zu schaffen, kann es auch keine ‹wissensbasierte› Politik geben», mahnt der OECD-Bericht über das Schweizer Gesundheitssystem aus dem Jahr 2011 an. Eine Steuerung und Verbesserung des Systems ist so schwierig. Auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hält die heutige Datensituation für «unbefriedigend».

http://www.nzz.ch/schweiz/aktuelle-themen/schlechte-datenlage-ein-gesundheitswesen-im-blindflug-ld.107730

 

Pharma-Millionen für Schweizer Ärzte-Gesellschaften

Schweizer Ärzte sind gut organisiert: Über Fachgesellschaften setzen sie sich für ihre Anliegen ein. Neue Zahlen zeigen, wie stark sie von der Pharma unterstützt werden – und warum das teilweise problematisch ist.

Sie kümmern sich um die Wehwehs der Doktoren: die Schweizer Ärztegesellschaften. Gleich mehrere Dutzend solcher Fachgesellschaften,Verbände und Vereinigungen setzen sich in der Schweiz für das Wohl und die Interessen von Ärzten ein. Sie machen Umfragen zur Arbeitsbelastung, organisieren Fortbildungen und fördern Forschung und Entwicklung.

http://www.srf.ch/news/schweiz/pharma-millionen-fuer-schweizer-aerzte-gesellschaften

 

 

Informationen Schweizer Gesundheitssystem – 24.08.2016


Informationen Schweizer Gesundheitssystem – 24.08.2016

Eine Sammlung an Informationen und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 24. August 2016 – Informationen Schweizer Gesundheitssystem.

Leuko-Methylthioniumchlorid, Wirkstoff gegen das Tau-Protein

Auf ihm lag die Hoffnung der Alzheimer-Forschung: Leuko-Methylthioniumchlorid (LMTM), ein Wirkstoff gegen das Tau-Protein. Nun scheint sich die Hoffnung zu verflüchtigen. Vor einigen Jahren sorgte eine Phase-II-Studie mit dem Methylenblau-Derivat Leuko-Methylthioniumchlorid (LMTM) für Aufsehen: Die Progression der Alzheimerdemenz bei leicht bis mittelschwer erkrankten Patienten liess sich offenbar verhindern – der ADAS-Cog-Wert blieb über zwei Jahre hinweg weitgehend konstant, während er mit Placebo um etwa sechs Punkte fiel.

Auch in der SPECT-Bildgebung deutete sich ein Stopp der Krankheitsprogression an. Die weitere Abnahme des zerebralen Blutflusses in von Alzheimer betroffenen Hirnregionen blieb aus.

Nun scheint die Substanz den Weg so vieler potenziell krankheitsmodifizierender Wirkstoffe gegen Alzheimer zu gehen: Auf einer Alzheimertagung in Toronto wurden erste Daten einer Phase-III-Studie vorgestellt, und da war von den vermeintlichen Effekten nicht mehr viel zu sehen.
(Auszug aus einem Beitrag der deutschen Ärztezeitung).

Zusatzversicherte spülen Spitäler zusätzliches Geld in die Kasse

Weil privat und halbprivat versicherte Patienten für ­Spitäler lukrativ sind, werden sie öfter operiert – wahrscheinlich auch ­öfter unnötig oder zumindest verfrüht. Eine Auswertung des Bundes gibt diesem Vorwurf neue Nahrung. Werden Zusatzversicherte unnötig oft operiert? Die Antwort kennen am ehesten die unverdächtigen Hausärzte. Sie nehmen ihre Kollegen in Schutz, ­äussern aber auch Zweifel.

Eines ist sicher: Patienten mit einer Zusatzversicherung sind in Spitälern äusserst gern gesehene Gäste. Während die Fallpauschalen, die von der Grundversicherung und den Kantonen bezahlt werden, stark unter Druck stehen, können die Spitäler mit ­Privat- und Halbprivatpatienten richtig schön Geld verdienen.

http://www.bernerzeitung.ch/schweiz/mit-zusatzversicherten-machen-die-spitaeler-kasse/story/23182906 

Ambulante Behandlungen in der Schweiz: wie sich noch Franken einsparen liessen

Der weltweite Trend hin zur ambulanten Behandlung hat auch die Schweiz erfasst. Verantwortlich für den Wandel sind der medizinische Fortschritt und die Veränderung der Patientenbedürfnisse. Im Vergleich zu anderen Ländern hinkt die Schweiz jedoch hinterher, und ein erhebliches Einsparpotenzial bleibt ungenutzt. PwC Schweiz hat eine Studie erstellt, die aufzeigt, wie sich die Kostensteigerung im Gesundheitswesen durch eine Erhöhung des ambulanten Behandlungsanteils dämpfen lässt.

Ambulante Behandlungen in der Schweiz

Spitalkosten fallen trotz Fallpauschalen noch nicht

Ein wichtiges Ziel ist die Eindämmung der Gesundheitskosten. Eine Sisyphusarbeit, die bisher kaum positive Resultate geliefert hat. Ein Beispiel sind die Spitalkosten, die trotz Fallpauschalen noch nicht reduziert wurden. Das sei ein nationales System, weil das «Tarmed»-Vergütungssystem falsche Anreize setze und veraltet sei. Konkret gehe es darum, dass heute zwar viel mehr Behandlungen ambulant gemacht werden könnten. Aber das werden sie nicht, weil die Versicherer keinen Anreiz dazu haben: Bei stationärer Behandlung zahlt der Kanton 56 Prozent, die Kasse nur 44 Prozent. Und der Patient wisse das nicht einmal. «Das muss geändert werden.» (ein Beitrag aus der Basler Zeitung)

Spitalkosten fallen trotz Fallpauschalen noch nicht

10 unnötige Behandlungen in der Schweiz

Die Fachgruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin hat bereits zum zweiten Mal eine Liste unnötiger medizinischer Behandlungen präsentiert. Die Ärzte gehen davon aus, dass die genannten Behandlungen für Patienten keine Vorteile bergen, im Gegenteil sogar Nachteile mit sich bringen können. …. Den vollständigen Artikel aus dem fokus.de finden Sie nachstehend.

10 unnötige Behandlungen Schweiz

Anerkennung Diplome Schweiz


Anerkennung Diplome Schweiz

Anerkennung der Ausbildungs- beziehungsweise Studienabschlüsse für EU-Staatsbürger: Hierfür ist aufgrund der bilateralen Abkommen zwischen den EU Staaten und der Schweiz die Registrierung relativ unkompliziert geregelt. Grundsätzlich werden Ausbildungen mit gleichem Ausbildungsinhalt auch entsprechend anerkannt.

Bei Veränderungswunsch in die Deutschschweiz muss zudem betreffend der Anerkennung formell eine mindestens B2-Deutschstufe oder eine Bestätigung einer mindestens einjährigen Berufstätigkeit in einem deutschsprachigen Land vorliegen. Im Alltag zeigt sich, dass dies gerade im ärztlichen Bereich manchmal nicht ausreichend ist – oftmals setzen die Arbeitgeber hier sogar eine mindestens C1-Stufe voraus.

Weitere Informationen finden Sie auch auf den Seiten Mebeko Anerkennung ärztlicher Diplome sowie  SRK Anerkennung, Diplome nicht universitärer Gesundheitsberufe.

Details für Ärzte und Pflegefachpersonen bezüglich der Diplomregistrierung finden Sie unter:
http://facharztjob.ch/mebeko-anerkennung-diplome-schweiz-mebeko/
http://facharztjob.ch/srk-anerkennung-registrierung-pflege-diplome

Informationen schweizerisches Gesundheitssystem – 21.07.2016


Informationen schweizerisches Gesundheitssystem – 21.07.2016

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 21. Juli  2016.

Schweizer wollen gute Spitäler belohnen – Hohe Zufriedenheit mit dem Gesundheitswesen

Die Schweizerinnen und Schweizer sind nach wie vor zufrieden mit dem Gesundheitswesen. Als wichtig wird die Kenntnis über die Qualität von Spitälern und Kliniken erachtet, wie aus dem gfs-Gesundheitsmonitor 2016 hervorgeht.

81 Prozent der Befragten haben einen sehr oder einen eher positiven Eindruck vom Schweizer Gesundheitswesen. Der Spitzenwert von 82 Prozent der Umfrage vom Vorjahr wird damit nur knapp verpasst. Ebenfalls konstant positiv wird die Qualität des Gesundheitswesens bewertet. Aktuell finden 75 Prozent, diese sei sehr gut oder gut.
82 Prozent der Befragten möchten die Qualitätsdaten kennen, bevor sie sich für die Behandlung in einem Spital oder einer Klinik entscheiden. 75 Prozent meinen, öffentlich zugängliche Qualitätsdaten würden die Qualität der Behandlung in den Spitälern erhöhen. Zudem ist erstmals eine Mehrheit von 62 Prozent der Meinung, die öffentliche Hand solle qualitativ gute Spitäler finanziell belohnen beziehungsweise die schlechten bestrafen. Gegenüber dem Vorjahresumfrage stieg dieser Wert um 21 Prozentpunkte.
http://www.blick.ch/news/politik/schweizer-wollen-gute-spitaeler-belohnen-hohe-zufriedenheit-mit-dem-gesundheitswesen-id5183736.html

Inanspruchnahme stationärer Spitalversorgung – Neuere Entwicklung und zukünftiger Bedarf

Unter Verwendung medizinischer und demografischer Daten des BFS legt das Obsan den Fokus auf die jüngere Entwicklung sowie die Zukunft der Inanspruchnahme der stationären Spitalversorgung. Dazu wird das Obsan-Prognosemodell eingesetzt. Nach einem kurzen Überblick konzentriert sich das Bulletin auf die somatische Akutversorgung, die den Hauptteil der Spitalaktivitäten ausmacht. Der zukünftige Versorgungsbedarf wird auf nationalem und kantonalem Niveau und unter Einbezug der Patientenflüsse berechnet. Die demografische Situation spielt die Hauptrolle, der Bedarf wird bis 2030 besonders für Leistungen zunehmen, bei denen das Alter eine Rolle spielt. Die Resultate sind im Rahmen der kantonalen Spitalplanungen, aber auch als Basis für die Berechnung des zukünftigen Personalbedarfs von Nutzen.

Ausgaben der sozialen Sicherheit betrugen 24,5 Prozent des BIP

Im Jahr 2014 beliefen sich die Ausgaben für Sozialleistungen aus dem System der sozialen Sicherheit der Schweiz auf 157 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Anteil von 24,5 Prozent am Bruttoinlandprodukt (BIP). Gegenüber dem Vorjahr sind die Ausgaben teuerungsbereinigt um 2,1 Prozent gestiegen. Der Anstieg lag damit unter der seit 1990 durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 3,3 Prozent. Seit 1990 haben sich die realen Ausgaben mehr als verdoppelt.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/13/00/new/nip_detail.html?gnpID=2016-469

Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 30.06.2016


Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 30.06.2016

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 30. Juni 2016.

Längsschnittanalyse chronisch Kranker während zehn Jahren

Diese Studie vergleicht die Entwicklung des Gesundheitszustands von Personen mit und ohne chronische Krankheit, ihre Nutzung der Gesundheitsversorgung sowie ihr Einkommen und ihre Beteiligung am Arbeitsmarkt. Zudem werden Personen mit psychischer und physischer chronischer Krankheit einander gegenübergestellt. Die Längsschnittanalyse berücksichtigt die Zeitdauer von 10 Jahren, von 2003 bis 2013.
http://www.obsan.admin.ch/de/publikationen/trajectoires-sur-dix-ans-des-personnes-atteintes-de-maladies-chronique

Können Ärzte bald Krebs heilen?

Wenn in der aktuellen gesundheitspolitischen Debatte über die Chancen von innovativen Arzneimitteln diskutiert wird, dann ist oft vom „Durchbruch“ im Kampf gegen Krebs die Rede. Aber was bedeutet in diesem Zusammenhang „Durchbruch“?

Bei einer Veranstaltung des Hauptstadtkongresses diskutierten Experten und schnell wurde klar: Alles ist eine Frage der Perspektive. Der Durchbruch stehe unmittelbar bevor, hieß es zum Beispiel, oder: man stehe mitten drin, und es wurde sogar die Auffassung vertreten, er sei bereits geschafft.
http://www.xing-news.com/reader/news/articles/310961?newsletter_id=13807&xng_share_origin=email

Tarmed-Tarifwerk soll Fallpauschalen verpasst bekommen

Kriegen Mediziner je mehr Geld, je länger sie für einen Patienten brauchen, setzt das falsche Anreize. Fixtarife sollen nun das Kostenwachstum eindämmen – die Spezialärzte haben Angst vor dem Staat.
Wie viel Geld sollen frei praktizierende Ärzte für ihre Leistungen erhalten? Diese Frage hätte der neue Tarif für die Zukunft beantworten sollen. Doch nach jahrelanger Vorarbeit droht nun ein Scherbenhaufen: Die Ärzte haben in einer Urabstimmung alle Vorschläge vom Tisch gefegt. Sie sind insbesondere nicht bereit, einen Tarif zu akzeptieren, der keine unmittelbaren Kostensteigerungen mit sich bringt. Diese Bedingung hatte der Bundesrat an die Revision gestellt – und fand damit Unterstützung bei den Tarifpartnern, die zusammen mit dem Ärzteverband FMH die neue Struktur erarbeitet haben: dem Krankenkassenverband Curafutura, den Unfallversicherern und dem Spitalverband H+. Dieser hat angekündigt, dass er dem Bundesrat auch im Alleingang einen kostenneutralen, «normiert» genannten Vorschlag einreichen werde.
http://www.nzz.ch/schweiz/hickhack-um-tarif-fallpauschalen-auch-fuer-freie-aerzte-ld.88226

Medikament für 190‘000 Franken pro Jahr und Patient vor Zulassung – Okrambi

Bis zu 190’000 Franken soll das Präparat Orkambi gegen Cystische Fibrose pro Jahr und Patient kosten. «10vor10» hat erfahren: Orkambi wird von der Heilmittelbehörde Swissmedic zugelassen. Doch die hohen Kosten sorgen für Kritik.
http://www.srf.ch/news/schweiz/medikament-fuer-190-000-franken-pro-jahr-und-patient-vor-zulassung

Tarmed Revision Ärztetarif Schweiz – gescheitert


Mit der Tarmed Revision steht nach zwölf Jahren eine Überarbeitung des Abgeltungs- und Tarifsystems für die frei praktizierenden Ärzte bevor. Etwa ein Drittel der rund 71 Milliarden Franken wären davon betroffen. Nun haben die Mitglieder der schweizerischen Ärztegesellschaft in einer Urabstimmung die vorgeschlagene Revision abgelehnt.

Tarmed Revision – Gezerre um Schweizer Arzttarif und Taxpunktewert

Nach 12 Jahren Tarmed wäre eine Überarbeitung hinfällig. Dies nachdem die Daten für diese Tarifstruktur teilweise aus den 90iger Jahren stammt. Viele Leistungen sind veraltet, beziehungsweise entsprechen nicht mehr dem heutigen Standard (z. B. Röntgen früher mit Bild, ist heute technisch und zeitlich einfacher mit digitalem Röntgen, und damit auch günstiger, andere Leistungen sind aber untervergütet und nicht mehr angepasst, Einfluss der Teuerung sind weitere Punkte, ..).

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Tarifpartner schon von Beginn weg nicht gemeinsam finden konnten. Bereits im Jahr 2012 nahm der schweizerische Ärzteverband, die Unfallversicherung und der Spitalverband H+ die Projektarbeit auf. Der Krankenkassenverband Santésuisse jedoch stieg unterwegs plötzlich aus dieser Zusammenarbeit aus. Im Gegensatz zum Konkurrenzverband Curafutura. Die Zeit drängt, denn bis im Juni sollte die neue Tarifstruktur mit dem Projektname Tarvision stehen und überarbeitet sein. Doch schon kurz vor der Abstimmung geriet die Reform von mehreren Seiten unter Druck. Und im Juni 2016 haben die Mitglieder des schweizerischen Ärzteverbands die so ausgearbeitete Tarifrevision definitiv abgelehnt.

Der Ball liegt nun bei den MedizinerInnen. Werden diese innert einer gesetzten Nachfrist nicht einig, geht das Geschäft an den Bundesrat zurück und das Departement von Berset darf weitere Lösungen suchen.

Einige weitere Hinweise und Artikel zur abgelehnten Tarmed Revision haben wir gerne aus den Medien zusammengestellt:

https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20153182
http://www.nzz.ch/schweiz/tarmed-krankenkassen-erbost-wegen-milliardenforderung-der-aerzte-ld.17114

 

Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 02.05.2016


Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 02.05.2016

Hier gerne eine Sammlung an News und Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 2. Mai 2016.

Paracelsus-Spital verliert eine Partnerklinik

Die Etzelclinic trennt sich vom Paracelsus-Spital Richterswil. Die auf Gelenkchirurgie spezialisierte Klinik wechselt zum Spital Lachen. Unterdessen hat das Paracelsus-Spital erste Massnahmen zum Personalabbau vorgenommen.
http://www.zsz.ch/horgen/paracelsusspital-verliert-eine-partnerklinik/story/11998435

Zahl der Krebspatienten nimmt zu – gleichzeitig ist die Sterblichkeit rückläufig

Aufgrund der steigenden Zahl älterer Menschen nimmt die Zahl der Krebspatienten und jene der krebsbedingten Todesfälle zu. Gleichzeitig nimmt in jeder Altersgruppe das Risiko ab, an Krebs zu sterben. Das Bundesamt für Statistik (BFS), das Nationale Institut für Krebsepidemiologie und -registrierung (NICER) und das Schweizer Kinderkrebsregister (SKKR) veröffentlichen heute den Schweizerischen Krebsbericht 2015 mit den neuesten verfügbaren Daten zu Krebs in der Schweiz.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2015-496

Bezahlte Reisen für Ärzte sollen öffentlich werden

Welche Geschenke die Pharmaindustrie Ärzten und Apothekern in der Schweiz machen darf, ist streng geregelt: Schlüsselanhänger oder Stifte mit Firmenlogo, die an Veranstaltungen aufliegen, sind seit 2015 verboten. Auch die Teilnahme an Kongressen und die Spesen hierfür müssen Ärzte und Apotheker mindestens zu je einem Drittel selbst bezahlen. Ab dem 20. Juni wird nun von den Firmen auch die genaue Summe veröffentlicht, die sie an einzelne Ärzte hierzu gezahlt haben. «Patienten können dann im Internet nachschauen, wie viel Geld Ärzte, Apotheker oder Spitäler von einer Pharmafirma bekommen haben», sagt Jürg Granwehr zu 20 Minuten. Er ist beim Verband Scienceindustries für die Umsetzung der Transparenz-Initiative zuständig.
http://www.20min.ch/finance/news/story/16170781

Lotterie-Gelder für Zürcher Gesundheitsindustrie

Der Zürcher Regierungsrat will die Gesundheitsbranche mit 4,75 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds unterstützen. «Rechtswidrig», sagt ein Rechtsprofessor. In Zürich tobt ein harter Kampf um die Kantonsfinanzen. Allerdings: Nicht überall zeigt der Regierungsrat dieselbe Ausgabendisziplin. Mit Lotteriefonds-Geldern, die für gemeinnützige Zwecke wie Kultur oder Soziales bestimmt sind, pflegt er einen eher freimütigen Umgang.
Nun ritzt die Kantonsregierung sogar die Grenze der Legalität. Sie will der Gesundheitsindustrie beim Aufbau des elektronischen Patientendossiers unter die Arme greifen. Mit 4,75 Millionen Franken aus dem Lotteriefonds. Rund 1,9 Millionen Franken sollen zwar durch Bundesbeiträge wieder zurückfliessen. Dennoch hat Verwaltungsrechtsprofessor Benjamin Schindler grosse Bedenken.
http://www.blick.ch/news/politik/lotterie-gelder-fuer-zuercher-gesundheitsindustrie-es-riecht-nach-selbstbedienung-id4792729.html

Gesundheits-Check per Smartphone, so funktionieren die Medizin Apps

Apps erobern nun auch die Medizin – sogar bei schwersten Leiden wie Krebs oder Aids sollen die digitalen Heiler helfen. Aber können sie den Arztbesuch ersetzen? Eine Orientierungshilfe im App-Dschungel.

Gesundheits-Apps sind der neue Hype in der Medizinwelt. Gerade noch luden Fitnessarmbänder, Schrittzähler und Schlafsensoren zur kollektiven digitalen Selbstvermessung ein. Nun gehen Smartphone- und Softwareentwickler mit Diabetes, Herzbeschwerden oder Aids auch Leiden an, die bei falscher Behandlung potenziell tödlich sind. Die fruchtbaren Tage blendet eine App der Frau von Welt auf ihrem Smartphone ebenfalls ein. Und an der Genanalyse per Handy arbeiten Forscher bereits.

http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/medizin-apps-so-funktioniert-der-gesundheits-check-per-smartphone/12714094.html

Weitere Informationen finden Sie auch in unseren anderen Blogbeiträgen.

Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem vom 23.03.2016


Informationen aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 22.03.2016

Hier gerne die Sammlung an Informationen und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem. Zusammengetragen am 23. März 2016.

 

In 5 Jahren sind Roboter im Spital-Alltag normal

Ein Laufentaler Start-up gestaltet die nächste industrielle Revolution an vorderster Front mit. Ihre Roboter sollen in Spitälern bald zum Alltag gehören.
http://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-In-5-Jahren-sind-Roboter-im-Spital-Alltag-normal–10870855

 

Kantonales Sparprogramm – Die Zürcher Spitäler kommen unter Druck

Die Gesundheitskosten sollen in den nächsten Jahren rasant steigen. Mit einem Sparprogramm soll das verhindert werden. An einer Beschränkung des medizinischen Angebots wird wohl kein Weg vorbeiführen.
http://www.nzz.ch/zuerich/die-zuercher-spitaeler-kommen-unter-druck-1.18692065

 

Fehler anzusprechen, rettet Patienten-Leben

Viele Fehler im Spital wären vermeidbar. Es braucht eine bessere Verständigung zwischen dem medizinischen Personal. Im Spital können Fehler fatale Folgen haben. Schätzungen zufolge sterben in der Schweiz jedes Jahr bis zu 1700 Menschen, weil während einer Behandlung etwas schiefgelaufen ist – ein falsches Medikament verabreicht, ein gesunder Körperteil operiert oder Operationsbesteck in der Wunde vergessen wurde.
http://www.20min.ch/wissen/gesundheit/story/Fehler-anzusprechen–rettet-Patienten-Leben-29489740

 

Gesundheit – Taschenstatistik 2015

Das Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlicht erstmals eine Taschenstatistik zum Thema Gesundheit. Anhand von 51 Grafiken, 16 Tabellen und einer Karte bietet sie einen Überblick über die verfügbaren Statistikdaten zu den Gesundheitsdeterminanten, zum Gesundheitszustand der Bevölkerung, zum Gesundheitswesen sowie zu den Kosten und der Finanzierung des Gesundheitswesens. Sämtliche Daten zu den Grafiken sind in einem separaten Dossier verfügbar.
http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/22/publ.html?publicationID=6866

 

 

Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz

Was man als „Gehalt Arzt“ in der Schweiz erzielen kann, ist uneinheitlich geregelt. Es gibt Unterschiede zwischen den Kantonen und innerhalb der Kantone herrschen oft nochmals unterschiedliche Anwendungen von zum Teil vorhandenen Besoldungstabellen oder aber auch von individuellen Gehaltsmodellen in Kliniken.

Eine erste Übersicht – Kliniken

Fangen wir bei der Schweiz als Ganzes an. Hier auf Bundesebene gibt es keine einheitlich anwendbare Empfehlung für ärztliche Löhne. Da die Kantone aufgrund des politischen Systems für die Spitalplanung und -führung zuständig sind, finden wir hier auf dieser Stufe in manchen Kantonen Lohnempfehlungen zum Thema „Gehalt Arzt“. Warum nur in manchen? Die kleineren Kantone führen z.B. nur ein Spital. Hier existiert dann keine Lohnempfehlung. Man richtet sich nach einem Nachbarkanton oder nach internen Besoldungsrichtlinien. In grösseren Kantonen sind teilweise Empfehlungen vorhanden, diesen unterstehen jedoch wiederum meistens nur die Kliniken die der öffentlichen Hand unterstehen. Und sogar hier können noch städtische und die kantonale Besoldungen unterschiedlich in einem Besoldungssystem autonom festgelegt werden. Daher sind die Besoldungen unterschiedlich hoch.
Die privatrechtlichen Spitäler lehnen sich manchmal an den Besoldungssystemen an oder aber zeigen sich in jüngster Zeit hier neu oft mit innovativeren Modellen wie Fixum und Beteiligung, bereits ab Oberarztstufe.

Basis für die Berechnung „Gehalt Arzt“ bildet meistens das Datum des Erhalt Ihres Weiterbildungstitels (Facharzterwerbs) und die folgenden Jahre an Berufserfahrung als Oberarzt. Zusätzlich können weitere Zusatzqualifikationen im Rahmen eines weiteren Facharzttitels oder Zusatzbezeichnungen einen Einfluss haben. Es gibt hierzu ergänzend oft noch eine Richtpositionsumschreibung, die die ärztlichen Funktionen und ihre Zuordnung im Rahmen einer Anstellung festlegt. Hierbei handelt es sich um ein internes Dokument im Rahmen einer Wegleitung, Hilfestellung für die faire Einstufung auch im Vergleich mit anderen Kollegen.

Das Ganze ist etwas kompliziert und unübersichtlich!

Eine zweite Übersicht – Praxen

Da Praxen von Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen geführt werden, unterliegen die Anstellungsbedingungen sehr dem freien Markt. Das „Gehalt Arzt“ kann bei solchen Anstellungen sehr variieren. Es bestehen verschiedene Lohnmodelle. Die einen bezahlen Fixgehälter, andere führen reine Umsatzmodelle und andere wiederum gemischte Modelle. Je spezialisierter eine Praxis ist und je spezialisierter und damit passender für diese Struktur ist, kann das Gehalt positiv abweichen. Eine Vergleichsbasis bieten einige Beispiele wie unten zu finden.

Von den Bruttogehältern werden die Arbeitnehmerabgaben an die Sozialversicherungen und je nach Status der Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen.
Zusätzliche Informationen finden Sie unter: http://premiumjob.ch/images/download/lohnsystem.pdf
Unter www.bruttonetto.ch finden Sie hierzu auch eine einfache Berechnungshilfe.

Beispiele – Gehalt Arzt

Wir möchten hier einige Beispiele zum Thema „Gehalt Arzt“ als Veranschaulichung auflisten. Es sind Beispiele gelistet, die einem Durchschnitt entsprechen. Aus den obigen Ausführungen kann man entnehmen, dass Abweichungen durchwegs möglich sind. Verzichtet wird auf Beispiele, die nach oben vom Durchschnitt stark abweichen. Es ist jedoch so, dass es auch immer wieder „Perlen“ zu finden gibt.

Ergänzend sei angemerkt, dass Studien zwischenzeitlich belegen, dass im Rahmen der Arbeitnehmerzufriedenheit das Gehalt mit „nur“ einer Wichtigkeit von 30 – 35 % gewichtet wird. Andere Faktoren (Team, Arbeitsplatz, Vorgesetzte, Infrastruktur, ….) sind weitere wichtige Entscheidungskriterien.

                                                            Alter         CHF (ohne Dienste)
Allgemeinmedizin, Praxis           40ig jährig      150’020
Allgemeinmedizin, Praxis           51ig                   132’000
Allgemeinmedizin, Praxis           45ig                  142’000 + 18’000 (18’000 Bonus)
Anästhesie                                      38ig                  142’000
Anästhesie, Praxis                         39ig                  150’000
Anästhesie, mbF                            52ig                  192’000
Arbeitsmedizin                              56ig                  175’000
Arbeitsmedizin, Versicherung   53ig                   172’000
Augenheilkunde                            38ig                  158’000
Augenheilkunde, ltd.                    44ig                  210’000
Chirurgie                                          54ig                  160’000
Chirurgie, Stv.                                 46ig                  190’000 + 45’000
Chirurgie, Versicherung              60ig                  183’000
Dermatologie, Praxis                    51ig                   150’020 + 20’000
Dermatologie, Praxis                    54ig                  175’000
Gynäkologie, Spital                       34ig                  141’000
Gynäkologie, Spital                       50ig                  153’000
Gynäkologie, Praxis                      47ig                  165’000
Innere Medizin, Klinik                 43ig                  159’000
Innere Medizin, Klinik                 44ig                  178’000 + 35’000
Innere Medizin, Praxis                 52ig                  143’000 + 20’000
Innere Medizin, Praxis                 59ig                  154’000
Innere Medizin, Versicherung   51ig                   155’000
Kinderheilkunde, Klinik              35ig                  146’000
Kinderheilkunde, Klinik              49ig                  163’000
Kinderheilkunde, Praxis             47ig                  156’000
Kinderheilkunde, Praxis             39ig                  147’000
Neurologie, Klinik                         48ig                  159’000
Neurologie, Reha                           52ig                  184’000
Psychiatrie, Klinik                        54ig                   158’000
Psychiatrie, Klinik                        55ig                   144’568
Psychiatrie, Praxis                       54ig                   156’000
Psychiatrie, Versicherung         50ig  / 56ig       162’000 / 167′
Radiologie, Klinik                         31ig                   142’000
Radiologie, ltd. Klinik                 43ig                   190’000 + 45’000
Radiologie, Praxis                        43ig                   187’000

Gehalt Arzt, was kann man als Arzt in der Schweiz verdienen

Suchen Sie einen neuen Job als Arzt, Facharzt, Oberarzt oder leitenden Arzt in der Schweiz? Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie hier: http://facharztjob.ch/jobangebote-stellen-aerzte-pflegefachpersonen-schweiz/

Arztausbildung in der Schweiz


Arztausbildung in der Schweiz

Informationen zur Arztausbildung in der Schweiz: Es werden heute rund 900 Ärzte an schweizerischen Universitäten ausgebildet. Bis vor kurzem waren es sogar erst 600 bis 700 Studierende. Gemäss aktuellen Studien und politischer Diskussion ist jedoch von einem eigenständigen Bedarf von 1’200 bis 1’300 an Medizinstudenten die Rede – nun das wären zum alten Kontingent gut 50 Prozent mehr, bei den aktuellen Studienzahlen ein Plus von 30 Prozent. Die Anzahl der Studierenden in der Medizin wird heute über den Numerus Clausus gesteuert.

Grundsätzliche Zulassungsbedingungen für ein Medizinstudium

Grundsätzlich gelten für die Zulassung zum Medizinstudium in der Schweiz dieselben Bestimmungen wie für die übrigen Studienrichtungen an anderen heimischen Universitäten. Ausgehend davon können weitere Bedingungen erlassen werden. Insbesondere unterliegen Ausländerinnen und Ausländer speziellen Zulassungsbedingungen. Weitere Auskünfte diesbezüglich erteilen Ihnen die jeweiligen Universitäten.

Zulassungsbedingungen für Schweizerinnen und Schweizer mit ausländischem Maturitätsausweis

Für Interessenten (angehende Ärzte / Ärztinnen) aus dem Ausland, die ein Medizinstudium in der Schweiz anstreben,  besteht grundsätzlich schon die Möglichkeit dieses in der Schweiz zu absolvieren. Es müssen die Aufnahmebedingungen der gewählten Universität erfüllt werden  Für Fragen der Immatrikulationsberechtigung, insbesondere der Anerkennung der ausländischen Maturitätszeugnisse, ist die jeweilige Universität zuständig.

Bezüglich der Zulassung zur eidgenössischen Prüfung (Arztausbildung) nach bestandenem Mastertitel, entscheidet die Medizinalberufekommission (MEBEKO), Ressort Ausbildung, über die Gleichwertigkeit eines ausländischen Maturitätszeugnisses mit einem eidgenössisch anerkannten Maturitätsausweis. Eine Gleichwertigkeit kann bescheinigt werden, wenn Absolventen eines ausländischen Maturitätszeugnisses ihre Immatrikulation an einer schweizerischen Universität nachweisen. Individuelle Fragen in diesem Zusammenhang sind an die Geschäftsstelle der MEBEKO zu richten:
Bundesamt für Gesundheit, MEBEKO, Ressort Ausbildung, CH-3003 Bern

Welche Zulassungsbedingungen gelten für Ausländerinnen und Ausländer, die in der Schweiz wohnhaft sind?

Gemäss Empfehlung der Schweizerischen Hochschulkonferenz vom 19. November 2015 sind einige Kategorien von ausländischen Studienanwärtern und -anwärterinnen den Schweizer Anwärtern und Anwärterinnen gleichgestellt.

Welche Zulassungsbedingungen gelten für Ausländerinnen und Ausländer, die im Ausland wohnhaft sind und in der Schweiz ein Medizinstudium aufnehmen möchten?

Die vorhandene Studienplatzkapazität in der Medizin an den Schweizer Universitäten wurde in den letzten Jahren regelmässig überschritten. Daher ist es zur Zeit praktisch nach wie vor nicht möglich, für im Ausland wohnhafte Ausländer und Ausländerinnen (auch nur für einen Teil des Studiums) zu den medizinischen Studiengängen in der Schweiz zugelassen zu werden.

Die Schweiz will nun mehr Schweizer Ärzte ausbilden

Die Schweiz soll nun mehr Mediziner selber ausbilden. Im Rahmen von zusätzlich 100 Bundesmillionen will der Bund die Kantone nun dazu bringen, dass diese neue, beziehungsweise mehr, Studienplätze schaffen. Weitere Informationen hierzu können Sie dem Artikel des Tagblattes vom 3. Februar 2016 entnehmen:
http://www.tagblatt.ch/nachrichten/schweiz/schweiz-sda/Mehr-Studienplaetze-fuer-Aerzte;art253650,4511634
Um die Zahl der Abschlüsse zu erhöhen, sollen diese 100 Millionen schweizer Franken (verteilt auf 4 Jahre !) ihren Beitrag dazu leisten. Wie und nach welchen Kriterien diese Bundesbeiträge verteilt werden, ist noch unklar. Es ist aber bereits ein reger Verteilkampf im Gange.

Wir hoffen nun, Ihnen die Arztausbildung in der Schweiz nähergebracht zu haben.

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09.03.2016


Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem vom 8. März 2016, gesammelt und zusammengewürfelt.

Information aus dem schweizerischen Gesundheitssystem – 09. März 2016

Schweizer Spitäler bauen für 15 Milliarden Franken

Information: Viele Gebäude sind baufällig oder genügen den heutigen Ansprüchen nicht mehr. Auch der Wettbewerb um Patienten bestärkt die Bautätigkeit. Auf 2,8 Milliarden Franken ist der Bau einer zweiten Röhre für den Gotthard-Strassentunnel inklusive Sanierung der alten veranschlagt. 18,2 Milliarden Franken wird die Neat gekostet haben, wenn sie 2019 mit dem Ceneri-Basistunnel fertiggestellt ist, dies als Vergleichs-Information.

Deutlich über dem Preis der zweiten Röhre, aber noch unter jenem der Neat bewegen sich die Kosten, die durch die Erneuerung der Schweizer Spitalinfrastruktur in den nächsten Jahren verursacht werden: 13,9 Milliarden Franken sind nach einer Erhebung des Branchenportals Medinside derzeit für Spitalbauten verplant. Zusammen mit noch nicht budgetierten Kosten ergeben sind nach der Schätzung von Medinside Baukosten von rund 15 Milliarden Franken für die nächsten 15 Jahre. (Quelle der Bund)

 

Die Entwicklung eines Sets von aufwandrelevanten Pflege­indikatoren für die Schweizer Pflegepraxis

Information: Es ist bekannt, dass das SwissDRG-Tarifsystem den Pflegeaufwand nicht ausreichend berücksichtigt, weil seine Grouperkriterien die Variabilität des Pflegeaufwands innerhalb der DRG-Fallgruppen zu wenig erklären. Um eine angemessene Vergütung und Ressourcen-Allokation zu erreichen, muss der Pflegeaufwand eindeutig quantifiziert und abgebildet werden können. Ziel des vorliegenden Projekts war, ein Set aufwandrelevanter Pflegeindikatoren zu erarbeiten, von denen angenommen werden kann, dass sie in Ergänzung zu den bisherigen SwissDRG-Kriterien die Varianz des Pflegeaufwands innerhalb einzelner Fallgruppen reduzieren.

Methode: Das Vorgehen umfasste verschiedene Methoden. Eine systematische Literaturrecherche, Beiträge eines Fachbeirates und Expertengremiums sowie drei Fokusgruppeninterviews mit Pflegefachpersonen und Abteilungsleitenden bildeten die Grundlage für die anschließende Synthese der aus diesen Quellen gewonnen Daten und Informationen.

Ergebnisse: Ein Set von 14 aufwandrelevanten Pflegeindikatoren wurde entwickelt. Von diesen wird angenommen, dass sie die Homogenität des Pflegeaufwands in den SwissDRG-Fallgruppen verbessern können. Bevor diese Pflegeindikatoren als Grouperkriterium eingesetzt werden können, müssen sie in einer SwissDRG-konformen Weise formalisiert und empirisch geprüft werden.

Schlussfolgerung: Das vorliegende Indikatorenset ist ein erster Schritt in die Richtung einer angemessenen Abbildung des Pflegeaufwands in SwissDRG-Fallgruppen. Als nächstes muss die Herausforderung bewältigt werden, dieses in eine kodierbare Form zu operationalisieren. http://econtent.hogrefe.com/doi/abs/10.1024/1012-5302/a000464

50-Millionen-Neubau für das See-Spital

Das See-Spital Horgen will die Probleme der Vergangenheit hinter sich lassen und rüstet sich für die Zukunft. In Horgen wird der Altbau mit einem ­50-Millionen-Neubau ersetzt.

Das See-Spital hat in den letzten Monaten für Negativschlag­zei­len gesorgt: überhöhte Abrechnungen in der Schmerzklinik, Entlassung des Schmerzarztes und in der Folge der überraschende Rücktritt des Stiftungsratspräsidenten Walter Bosshard sowie Auseinandersetzungen mit den Belegärzten. Doch nun will das See-Spital mit den beiden Stand­orten in Hor­gen und Kilch­berg ein neues Kapitel aufschlagen. Unter dem Motto «Strategieprojekt See-Spital 2022» ergreift der Stiftungsrat Massnahmen. Die grösste Veränderung betrifft den Stand­ort Hor­gen. Dort wird der Altbau ersetzt, wie der Stiftungsrat beschlossen hat. «Wir sind sehr glücklich dar­über», sagt Lorenzo Marazzotta, Interimspräsident des Stiftungsrates. Mit dem Neubau wolle man die Abläufe optimieren.

Der Altbau stammt aus den 50er-Jahren und wurde im Zusammenhang mit der im Jahr 2005 abgeschlossenen Erweiterung erneuert. Der Altbau entspricht aber nicht mehr den ­heutigen Bedürfnissen. Der Stiftungsrat rechnet mit Investitionen von 50 Millionen Franken, für die das See-Spital selber aufkommen muss. «Wir haben ­keine Gemeinden im Rücken, die uns mitfinanzieren», gibt Marazzotta zu bedenken.

http://www.zsz.ch/horgen/50MillionenNeubau-fuer-das-SeeSpital-/story/21474126

als Apotheker / Apothekerin in der Schweiz arbeiten


Was brauche ich für eine Tätigkeit als Apotheker in der Schweiz? Sie haben bisher nicht in der Schweiz gearbeitet und möchten dies jetzt in Angriff nehmen – haben sicher auch Fragen bezüglich den Voraussetzungen. Dann sind Sie bei uns richtig, wir geben Ihnen gerne ein paar informative Ansätze mit auf den Weg.

Apotheker / Apothekerin, arbeiten in der Schweiz

Sie möchten in einer Apotheke in der Schweiz arbeiten und fragen sich nun was Sie dafür alles benötigen?
Hierzu benötigen Sie die Registrierung Ihres Diploms vom Bundesamt für Gesundheit (BAG), der MEBEKO. Das Verfahren für die Anerkennung können Sie dem Link des BAG entnehmen:
http://www.bag.admin.ch/themen/berufe/00406/index.html?lang=de 
Hier finden Sie rechts oberhalb ein Link zum .pdf betreffend der Wegleitung zur Anerkennung Ihres Diploms (Studium als Apotheker, Apothekerin). Diese Registrierung ist einmalig zu veranlassen und verfällt nicht.

Zusätzlich wird von dem jeweiligen Kanton (insgesamt 26) eine Berufsausübungsbewilligung benötigt.  Dies kann je nach Kanton etwas anders gehandhabt werden. Für die Bewilligung in dem Kanton, in dem Sie arbeiten werden, benötigen Sie eine entsprechende Berufsbewilligung, beziehungsweise eine Berufsausübungsbewilligung. Dies können Sie oft via Ihrem zukünftigen Arbeitgeber einleiten. Dazu werden unter anderem zum Beispiel folgende Unterlagen benötigt:

  • Das eidgenössische Apothekerdiplom (respektive eine Kopie davon) oder das ausländische Diplom plus die Anerkennungsbestätigung durch das BAG, die Mebeko gemäss Schritt oben
  • Einen Auszug aus dem Strafregister (Führungszeugnis) von Ihrem letzten Wohnort. Dieses Original sollte nicht älter als maximal 6 Monate sein.

Des Weiteren wird oft noch verlangt:

  • Einen Schuld- und Betreibungsauszug, in Deutschland ist das die Schufa-Auskunft
  • Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung (Verfügbar über Ihren Arbeitgeber)
  • Wohnsitzbescheinigung der Wohnortsgemeinde oder eventuell eine Kopie der Aufenthaltsbewilligung
  • Berufsausübungsbewilligungen anderer Kantone, wenn Sie schon über solche verfügen
  • manchmal noch eine ärztliche Bescheinigung der physischen und psychischen Eignung der Berufsausübung

Sie möchten gerne noch mehr Verantwortung übernehemen und eventuell sogar die Leitung einer Apotheke in der Schweiz übernehmen? Beziehungsweise Sie interessieren sich für die Verwaltung einer öffentlichen Apotheke in der Schweiz? Hier kann es sein, dass je nach Kanton noch individuell weitere Unterlagen eingefordert werden. Eine der wichtigsten Voraussetzung jedoch ist, dass Sie bereits über mindestens zwei Jahre Vorerfahrung in einer schweizerischen Apotheke verfügen. Diese zwei Jahre sind in allen Kantonen ein Muss-Kriterium. Bedeutet, dass Sie ohne bisherige Erfahrung in der Schweiz – z. B. direkt nach dem Studium oder aber bei einem Zuzug aus dem Ausland keine Apotheken Verwalter Anstellung eingehen können.

Generell zum Thema: Arbeiten in der Schweiz

Die meisten EU-Bürgerinnen und Bürger benötigen für die Schweiz keine vorgängige Arbeitserlaubnis. Diese kann auch noch direkt nach dem Zuzug, beziehungsweise in paar wenige Tage nach Stellenantritt bei der Wohnsitzgemeinde beantragt werden. Einschränkungen gelten zur Zeit (2.2016) lediglich noch für bulgarische, kroatische und rumänische Staatsangehörige. Diese Nationalitäten wird empfohlen, eine Sonderbewilligung vorgängig zu beantragen. Hier herrscht noch kein vollständiger Personenfreizügigkeitsverkehr.

Sollten noch Fragen offen sein, fragen Sie nicht den Arzt oder Apotheker, sondern ausnahmsweise uns….

Apotheker in der Schweiz, Job, Stelle

Job Arzt Schweiz – Aerzte Stellen in der Schweiz


Job Arzt Schweiz

Hier auf unserer Facharzt-Job-Seite möchten wir Sie über verschiedene Joboptionen in der Schweiz informieren, dies zum Thema „Job Arzt Schweiz“. Ihnen aber auch weitere Informationen über Neuigkeiten und Entwicklungen im schweizerischen Gesundheitssystem zur Verfügung stellen.

In der Rubrik Stellenangebote finden Sie laufend aktuelle Vakanzen. Sie können hier auch die nicht interessierenden Fachgebiete wegklicken und finden so vielleicht rascher passende Optionen. Anmerken möchten wir, dass es unzählige Jobplattformen gibt. Hier gestaltet sich die Suche manchmal etwas mühsam und vor allem verschwinden viele Angebote wieder, weil die Plattformanbieter diese jeweils nur 30 Tage aufschalten. Durch unsere Tätigkeit bewegen wir uns tagtäglich im vorwiegend deutschschweizerischen Gebiet und sind mit praktisch allen Kliniken vernetzt. Wir zeigen Ihnen auch die nicht mehr vernetzten Stellen auf.

Eine weitere hilfreiche Dienstleistung kann auch unser Talentpool sein. Diesen finden Sie links bei dem Button Talentpool.

Wie gestaltet sich der Arbeitsmarkt in der Schweiz im Gesundheitswesen?

Die Tendenz geht in Richtung schwierig, es herrscht auch in Schweizer Spitäler teilweise an akutem Ärztemangel. Obwohl die Schweiz seit Jahren unter verschiedenen Aspekten (Lebensqualität, Sicherheit, Lohn, Gehalt, Steuern und Abzüge etc.) weiterhin ein attraktives Land für gut qualifizierte Ärzte ist,  besteht noch immer eine grosse Nachfrage an Fachärzten, Oberärzten und Chefärzten. Ein Grund hierfür ist, dass die Schweiz im Verhältnis zum Bedarf zu wenig Mediziner ausbildet (numerus clausus, Eignungstest für Humanmedizin).

facharztjob.ch Kooperationspartner von premiumjob.chPremiumJob AG hat sich schon früh – als eine der Ersten – ausschliesslich auf die Vermittlung von Ärzten und medizinischen Fachkräften im schweizerischen Gesundheitsmarkt spezialisiert. Dabei pflegt sie eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schweizer Spitäler, medizinischen Zentren, Praxen und weiteren Organisationen.

Vielleicht suchen Sie aber auch für Ihren Partner oder Ihre Partnerin eine Stelle ausserhalb des Gesundheitswesens. Dann kann Ihnen unser ‚Mutterhaus‘ die work-shop Gruppe mit sieben Standorten in der Deutschschweiz und drei Standorten in Deutschland vielleicht eine Hilfe sein.
http://www.work-shop.ch/

Jobs Ärzte Schweiz

News aus dem schweizerischen Gesundheitssytem – 9.2.2016


Einige News und Neuigkeiten aus dem Schweizer Gesundheitssystem. Gesammelt aus Medienmitteilungen: kurz, knapp und zusammengefasst.

Sterben braucht Zeit – und die kostet – News

Der Tod wird gesellschaftlich tabuisiert. Das hat Folgen im Gesundheitswesen. Viele Spitäler sind für sterbende Patienten nicht eingerichtet. Fallpauschalen setzen gar ethisch fragwürdige Fehlanreize.
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Gesundheitswesen – Für ein wettbewerbliches System

Der Modellansatz bei der Tarifstrukturentwicklung Swiss DRG versucht, zukünftige Kosten unabhängig vom Ort der Erbringung und unabhängig von der Art des Spitals bestmöglich zu schätzen.
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Uber nimmt Einzug in die Medizin – Hausarzt wieder auf Hausarztbesuch

Der Erfolg des Taxidienstes Uber wird in vielen Bereich kopiert – oder mindestens versucht man es. So neu auch in der Medizin in den USA:

http://www.forbes.com/sites/alexkonrad/2015/07/14/uber-for-healthcare-raises-14-million/#810a23f26bf3
und ein Film hierzu https://www.youtube.com/watch?v=SQd2AcrwZ9k&feature=youtu.be

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Krebsstatistik Schweiz

Einiges zur Krebsstatistik in der Schweiz, aktuell aber mit einer älteren Beobachtungsperiode

http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/14/01/new/nip_detail.html?gnpID=2015-495

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Für ein freiheitliches Gesundheitswesen

Die Schweiz mag ein im internationalen Vergleich erstklassiges Gesundheitssystem haben, wenn es um die Leistungen geht. Aber die Medaille hat eine Kehrseite: Jahr für Jahr steigt der Anteil der Gesundheitskosten, wenn sie in Bezug zur Wirtschaftsleistung gesetzt werden, als ob das eine gottgegebene Gesetzmässigkeit wäre.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/wirtschaftspolitik/fuer-ein-freiheitliches-gesundheitswesen-1.18664998

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Strenge Krankenkassen sollen auf schwarze Liste

Konsumentenschutz will strenge Kassen auf schwarze Liste setzen. Wer gegen die Regeln von Hausarzt- oder Telmed-­Modellen verstösst, werde zu hart angefasst. Die Konsumentenschützer wollen deshalb Kassen an den Pranger stellen.

http://www.derbund.ch/wirtschaft/konsumentenschutz-will-strenge-kassen-auf-schwarze-liste-setzen/story/22324031

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Kosten im ambulanten Spitalbereich wachsen schneller

Im Jahr 2014 wurden in den Schweizer Spitälern 16,8 Millionen ambulante Konsultationen und 1,4 Millionen stationäre Spitalaufenthalte gezählt. Die Kosten wachsen im ambulanten Bereich schneller als im stationären. Ein Trend der sich die letzten fünf Jahre abzeichnet. Bezüglich Ausrüstung sind die Spitäler mit bildgebenden Geräten ausgestattet, die mehrheitlich im ambulanten Bereich zum Einsatz kommen. Dies sind Ergebnisse der Spitalstatistiken des Bundesamtes für Statistik (BFS).
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Langzeitpflege von älteren Personen in der Schweiz

Vor dem Hintergrund des Vorsatzes «ambulant vor stationär» hat sich die Versorgung älterer Menschen in den vergangenen zehn Jahren stark verändert. Die vorliegende Publikation präsentiert die wichtigsten Tendenzen zur Langzeitpflege in der Schweiz in den Bereichen der Pflegeheime (APH), der Spitex sowie der Spitäler für die Periode 2006–2013.
Bei den APH werden insbesondere die Entwicklung des Alters bei Heimeintritt, die Dauer des Aufenthaltes im Heim, das Niveau des Pflegebedarfs und gewisse Patienteneigenschaften gezeigt. Eine vergleichbare Analyse wurde auch bezüglich Spitex-Institutionen durchgeführt, welche das Durchschnittsalter der Patientinnen und Patienten, die Anzahl der geleisteten Stunden für Hilfe und für Pflege sowie die Angebote im Allgemeinen untersuchte.
Neuigkeiten und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem, Winter-Version

Neuigkeiten und News aus dem schweizerischen Gesundheitssystem, Winter-Version

Bewerben als Arzt in der Schweiz


Bewerben als Arzt – funktioniert eigentlich nicht anders als in jedem anderen Berufsfeld! Sie bewerben sich individuell mit den richtigen Unterlagen gezielt auf eine bestimmte Stelle mit einer entsprechenden Funktion .

Bewerben als Arzt in der Schweiz – gezielt, individuell und komplett

Das Anschreiben

Oftmals wird dem Anschreiben eine zu geringe Bedeutung beigemessen – doch gerade dieses kann den Ersteindruck positiv unterstützen. Denken Sie an gezielte Werbung, je ansprechender oder andersartig diese auftaucht, desto mehr wird ihr Beachtung geschenkt, sie wird zum Eyecatcher. Kennen Sie das?

Mit dem Anschreiben präsentieren Sie sich, Ihre Persönlichkeit. Mit dem Anschreiben können Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten hervorheben, die aus den anderen Unterlagen nicht hervorgehen, wie beispielsweise Neuorientierungen. Des Öfteren werden ähnliche Anschreiben erstellt, die sich nicht wesentlich von anderen abheben. Aber genau das ist entscheidend. Vielleicht verfügen gerade Sie über Erfahrungen und zusätzliche Qualifikationen die andere nicht aufweisen können, oder aber die aus den anderen Unterlagen nicht ersichtlich sind. Ihre Persönlichkeit und Ihre individuelle Erfahrung ist einzigartig und unterscheidet Sie von anderen!
Denken Sie also nicht, Ihre Unterlagen sprechen schon für sich und erachten das Anschreiben als ein kurzes notwendiges Übel. Bereits ein sorgfältiges Anschreiben kann mehr über Sie aussagen, als sämtliche anderen Unterlagen oder die anderen Unterlagen in das richtige Licht rücken.
Vergessen Sie auch nicht die Motivation Ihrer Bewerbung auf eine neue Position. Diese kann fachlich oder persönlich sein. Verbinden Sie einen Ortswechsel mit einem neuen Job, dann erwähnen Sie auch hier Ihre Motivation hierzu.

Lebenslauf

Für die einfachste und strukturierte Übersicht eignet sich ein tabellarischer Lebenslauf, am besten gemäss Ihrem Werdegang (von Geburt bis heute). Und ach, die Zeiten von handschriftlichen oder Hermes-Maschinen geschriebenen Lebensläufen sind definitiv vorbei. Auch ist ein unterschriebener Lebenslauf (zumindest in der Schweiz) nicht üblich. Tabellarisch und Werdegang bezogener Lebenslauf erlauben die einfachste Verfolgung Ihrer bisherigen Stationen.

Es gibt dabei nicht DEN Standardlebenslauf – auch hier kann Individualität ein Plus sein. In der grafischen Gestaltung können Sie sich frei bewegen. Die Vorlage des Eures-Lebenslaufes https://europass.cedefop.europa.eu/de/documents/curriculum-vitae/templates-instructions
kann für Sie eine Hilfe sein in Bezug auf den Aufbau. Jedoch berücksichtigen Sie, Konservenvorlagen zeugen nicht unbedingt von eigener Kreativität und Persönlichkeit.
Ein chronologischer Aufbau wird meist bevorzugt. Dabei werden alle wichtigen Stationen im Hauptteil Ihres Lebenslaufs in ihrer zeitlichen Reihenfolge aufgelistet. Die Daten sollten taggenau oder auf den Monat genau aufgezeichnet werden und vor allem mit den Arbeitszeugnissen übereinstimmen. Verfügen Sie bereits über längere Berufserfahrung oder haben zuerst einen anderen Beruf ausgeübt, dann können die Daten auch umgekehrt chronologisch aufgeführt werden.

Muster eines Lebenslaufs
Persönliche Daten:
Name
Vorname
Geburtsdatum und-ort (Ausländische Bürger sollten unter dem Geburtsdatum die Nationalität und Aufenthalts- sowie Arbeitsbewilligung anführen. Bei Schweizer Bürgern geht die Nationalität aus dem Geburtsort hervor)
Adresse
Telefonnummer
E-Mail
Schul- und Berufsausbildung / Studium:
chronologische Auflistung der Daten (Neuestes zuerst)
Berufliche Laufbahn:
chronologische Auflistung der Tätigkeiten
  • Name und Sitz der Firma
  • Stellenbezeichnung sowie Aufgaben und Funktionen.
  • Beginnen Sie jeweils mit den Aufgaben, die ein hohes Mass an Verantwortung und Selbstständigkeit signalisieren undfür die Stelle am relevantesten sind.
  • Pensum, wenn nicht 100%
berufliche Weiterbildung:
Evt. außerberufliche Weiterbildung:

Besondere Kenntnisse:
sollten Sie in Ihrem Lebenslauf auch erwähnen, z. B.

Sprachkenntnisse:
Nennen Sie die Niveaus der CEFR-Skala

Hobbys / Interessen:
Im Idealfall bringen Hobbies vorteilhafte Charakterzüge zum Ausdruck, die im Zusammenhang mit der Stelle stehen.

Referenzen:
Konkret genannte Referenzen sollten im Lebenslauf nicht aufgeführt werden, aber Sie sollten erwähnen, dass Sie über Referenzen verfügen.

Nicht mehr notwendig sind Angaben zu den Eltern und deren Beruf oder den Geschwistern. Die Religionszugehörigkeit ist nicht relevant (erst bei einer Anstellung bezüglich der korrekten Steuereinstufung in der Schweiz wird diese benötigt).

Diplome, Weiterbildungen, Titel

Die Beilage der wichtigsten Diplome (Approbation, Promotion, Facharzt, Zusatzbezeichnungen etc.) sollten Sie auf jeden Fall mit anhängen. Weglassen kann man Bestätigungen von kurzen Weiterbildungen oder Tagungsbestätigungen.

Arbeitszeugnisse

Hier scheiden sich die Geister etwas. Ob jetzt nur die letzten drei Stationen beigelegt werden sollen oder ob die Arbeitszeugnisse eben den Werdegang im Lebenslauf untermauern sollten. Wir empfehlen aus Erfahrung, dass zweiteres gewünschter ist. Damit also die Arbeitszeugnisse gemäss den beruflichen Stationen beilegen und denken Sie daran, wenn Sie dies auch noch geordnet gemäss Auflistung im Lebenslauf vornehmen, hinterlassen Sie noch einen seriöseren Eindruck!

OP-Katalog

Bei operativen Ausrichtungen sicher ein Plus wenn dieser vorliegt!

Der Erfolg Ihrer Bewerbung beginnt mit dem Dossier …
und dieses gestalten Sie! Also bewerben als Arzt bei uns, jetzt!

Vielleicht gelingt es uns zu einem späteren Zeitpunkt auch noch einen Beitrag über Bewerbungsfehler zu erstellen….
… und wer wissen möchte, wie es früher gehandhabt wurde findet hier eine interessante Seite. http://www.typewriters.ch/

Bewerben als Arzt - so lief es früher.

Bewerben als Arzt – so lief es früher.

Ärztestopp Schweiz ab Mitte 2016, wie geht es weiter ?


Ärztestopp Schweiz, Zulassungsstop, Praxeneröffnung: Der Ärztestopp in der Schweiz wird nach einer knappen Abstimmung im Nationalrat per Mitte 2016 geopfert.

Ärztestopp Schweiz, Praxeneröffnungen ab Mitte 2016 wohl wieder möglich, was gibt es neues zum Zulassungsstopp

Bisher galt, dass die Kantone über den Zulassungsstopps entscheiden können. Zukünftig war gar die Rede, dass dabei nicht nur die Zulassung von Ärzten eingeschränkt werden können, sondern auch jene von Apothekern, Chiropraktoren, Hebammen, Ergotherapeuten und anderen ambulanten Leistungserbringern. Nach einer weiteren Zustimmung im Ständerat hat sich dann aber der Nationalrat ganz knapp gegen eine Weiterbehaltung entschieden.

http://www.tagblatt.ch/aktuell/schweiz/schweiz-sda/Aerztestopp-scheitert-in-Schlussabstimmung;art253650,4465922
(Medial lässt sich hierzu noch weiteres finden).

Der Ärztestopp – oder auch Zulassungsstopp genannt – ist als Massnahme zur Begrenzung der Neuzulassungen von Ärzten eingeführt worden. Erstmals hat der Bundesrat die (bereits von Beginn weg von vielen Seiten) umstrittene Massnahme im Jahr 2002 eingeführt. Begründet wurde dieser Schritt mit dem überdurchschnittlichen Wachstum der Gesundheitskosten und damit den steigenden Krankenkassenprämien. Damit war also die Hoffnung verbunden, dass die Kostensteigerung wieder reduziert werden kann.

Diese Massnahme wurde dann ungefähr im Dreijahresrythmus jeweils wieder verlängert. Zuletzt damals bis 2011. Per 2012 wurde der Ärztestopp flächendeckend wieder aufgehoben – eine überdurchschnittliche Zunahme von Niederlassungen war die Folge. Die Politik reagiert und führte diesen per Mitte 2013 erneut ein. Der Bund überliess es diesmal jedoch den Kantonen, ob sie diese Massnahme anwenden oder nicht. Die Mehrheit der Kantone nimmt die Massnahme erneut in Anspruch.

Per Mitte 2016 soll nach der letzten Beratung (Stand 01.2016) der Zulassungsstopp für Ärzte wieder fallen. Nach der letzten Debatte hierüber regt sich jedoch bereits wieder Widerstand. Die Würfel könnten also noch nicht ganz gefallen sein…..

Am 3. März 2016 verlautete dann aus der Kammer des Ständerates, dass das Regime voraussichtlich nochmals um drei Jahre verlängert wird. In dieser Zeit muss der Bundesrat Alternativen ausarbeiten. Er wird beauftragt verschiedene Szenarien zu prüfen, wie die Zulassung von Spezialärzten in Zukunft gesteuert werden könnte. Neu und interessant ist dabei, dass nicht nur die frei praktizierenden Ärzte unter die Lupe zu nehmen seien, sondern auch die Spitalambulatorien.

Und am 6. Juni 2016 beschliesst das Parlament, dass der Zulassungsstopp nochmals um drei Jahre bis 2019 verlängert wird. Damit dauert das Provisorium nun seit dem Jahr 2001 weiter an.

Übrigens hat der Zulassungsstopp im Rahmen des Ärztemangels in der Hausarztmedizin / Grundversorgungen seine Anwendung bereits im Jahr 2010 verloren. Internisten (Zusatzbezeichnungen ausgenommen!), Fachärzte Allgemeinmedizin, Pädiater (Kinder- und Jugendmedizin) sind davon seither bereits ausgeschlossen.

Ärztestopp

 

Informationen fuer Notfallaerzte, Notfallkoffer versichert?


Informationen fuer Notfallaerzte – Notfallkoffer braucht jeder Arzt!

Notfallkoffer, besitzen Sie auch einen? Haben Sie sich schon einmal überlegt, was wäre wenn dieser geklaut werden würde? Informationen fuer Notfallaerzte erhalten Sie von spezialisierten schweizer Versicherungen.

Die Produkte der Versicherungsgesellschaften werden immer innovativer und breiter. Ein klassischer Schweizer Versicherer – Helvetia – deckt auch Nischen im ärztlichen Umfeld ab.

Erweiterter Schutz in der Praxis auch für:
Verderb von Waren bei Ausfall der Kühlanlagen – zum Beispiel Medikamente, Blutpräparate, Laborproben,  Geldwerte und persönliche Effekten von Patienten, Vandalismusschäden infolge Diebstahl oder Versuch dazu ….

Ärztliche Haftpflicht – Lösungen in der Schweiz
Versichert ist die auf gesetzlichen Bestimmungen basierende Haftpflicht für Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus der medizinischen Tätigkeit. Dies kann auch diemedizinische Tätigkeit betreffen, wie: im Auftragsverhältnis oder als Belegarzt im Spital, im Rahmen eines Notfalldienstes,
bei privaten Hilfeleistungen, als Lehrbeauftragter, in einem Verein, …
Weitere Informationen eines spezialisierten Versicherers finden Sie unter:

 

 

Apotheker – Krankenkasse schickt Kunden zum Apotheker statt zum Arzt


Apotheker Schweiz: Das dürfte unter den Ärzten für Bluthochdruck sorgen: Die Krankenkasse schickt einen Teil ihrer Kunden künftig direkt in die Apotheke, wenn sie krank sind. Sie sollen den vorgängigen Arztbesuch weglassen. So will es eine neue Versicherung.

Neues Apotheker Modell soll Behandlungskosten für Bagatellfälle senken

http://www.watson.ch/!800906117

Das Versicherungsmodell «Medpharm» erlaube hohe Rabatte auf die Grundversicherungsprämie, sagt die Krankenversicherungssprecherin Silvia Schnidrig. In Zürich und im Aargau lägen sie bei rund 19 Prozent. Zwar stehe die formelle Zulassung durch das Bundesamt für Gesundheit noch aus. Da man alle Forderungen des Amtes erfülle, gehe man aber davon aus, dass der Einführung nichts im Weg stehe.

Konkret sieht die Versicherung vor, dass Patienten im Krankheitsfall für die Beratung als erstes eine der Partner-Apotheken aufsuchen. Diese haben vom Verkaufsraum abgetrennte Besprechungszimmer. Zudem arbeiten dort Apotheker, die vom Verband Pharmasuisse als sogenannte Netcare-Spezialisten ausgebildet sind.

Stellt sich bei der Untersuchung heraus, dass es für die Behandlung einen Mediziner braucht, wird der Patient weiterverwiesen an einen der Ärzte auf der enstprechenden Ärzteliste. Alternativ können sich Patienten für die Beurteilung an eine Telefonhotline wenden.

Apotheker Job in der Schweiz

Gesundheitswesen, der Tropf der Wirtschaft in der Schweiz?


Gesundheitswesen als Wirtschaftsfaktor in der Schweiz

Das Gesundheitswesen wird als Wirtschaftsfaktor immer dominanter. Wenn der Sektor so ineffizient bleibt, wie er ist, wird das zunehmend zu einem Problem. (ein Beitrag aus der NZZ vom 2.10.2015)

Dass dem Gesundheitswesen eine gewisse Dynamik innewohnt, dürfte angesichts der alljährlich deutlich steigenden Krankenkassenprämien niemandem entgehen. Wie dominant der Gesundheitssektor jedoch mittlerweile geworden ist, wird einem erst bewusst, wenn man ein paar volkswirtschaftliche Statistiken konsultiert. Der Schweizer Arbeitsmarkt beispielsweise hätte ohne die Gesundheitsbranche in den letzten Jahren nicht annähernd eine so gute Figur gemacht. Laut dem Bundesamt für Statistik war das Gesundheitswesen im letzten Jahr für mehr als einen Drittel des Beschäftigungswachstums – 14 000 von insgesamt 40 000 neuen Vollzeitstellen – verantwortlich. Mit 249 000 Vollzeitäquivalenten werden inzwischen mehr Leute beschäftigt als in der Finanz- und Versicherungsbranche zusammen (210 000 Vollzeitäquivalente). Personalmässig gewichtiger ist fast nur noch die Bauwirtschaft, deren Bestand (inklusive Ausbaugewerbe) sich auf rund 316 000 Vollzeitäquivalente beläuft…..
Möchten Sie den vollständigen Artikel lesen?

 

Assistenzarzt, was verdient man in der Schweiz


Assistenzarzt, Gehaltsbeispiel aus der Psychiatrie …

… für einen Assistenzarzt, eine Assistenzärztin wobei anzumerken ist, dass es nur schon in der Psychiatrie kantonale Unterschiede gibt. Andere Fachrichtungen liegen vergleichsweise im ähnlichen Rahmen. Dieses Beispiel soll eine Übersicht geben, was man als Assistenzarzt bzw. als Assistenzärztin während der ärztlichen Weiterbildung in der Schweiz etwa verdient – hier anhand eines Gehaltsbeispiels in der Psychiatrie.
Es handelt sich um Bruttobeiträge ohne zusätzliche Dienstvergütung. Diese ist wiederum unterschiedlich geregelt. Beziehungsweise bei einigen Kliniken besteht eine sehr geringe zusätzliche Dienstbelastung da die Dienste zum Beispiel über Nachtärzte abgedeckt werden.

Die Bruttogehälter werden meistens in einem Jahressalär ausgedrückt und meistens ist dieses in 13 Monatsgehälter aufgeteilt. Das dreizehnte Gehalt wird Ende Jahr vergütet oder manchmal die eine Hälfte Mitte Jahr und die andere Hälfte Ende Jahr.

Beispiel aus dem Jahr 2015 von einem Lohnmodell in der Psychiatrie, anwendbar auf Assistenzärzte ab dem ersten Ausbildungsjahr.

Im 1. Jahr 92‘000
Im 2. Jahr 95‘000
Im 3. Jahr 98‘000
Im 4. Jahr 101‘000
Im 5. Jahr 105‘000
Im 6. Jahr 108‘000
Im 7. Jahr 111‘000
Im 8. Jahr 114‘000
Im 9. Jahr 118‘000
Im 10. Jahr 121‘000

plus Weiterbildungsbeiträge von ca. CHF 6’000 an z.B. Psychotherapieausbildung
bei meistens 48 h Wochenarbeitszeit

Von diesen Bruttogehälter werden noch die Arbeitnehmerbeiträge an die Sozialversicherungen und je nach Status der Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen.
http://premiumjob.ch/images/download/lohnsystem.pdf
Oder auch eine einfache Berechnungshilfe unter www.bruttonetto.ch .

Gehalt Arzt in der Schweiz

Arztpraxis – eine eigene in der Schweiz ?


Arztpraxis – Kauf in der Schweiz, was gilt es zu beachten.

Sie wollen eine eigene Arztpraxis in  der Schweiz gründen oder übernehmen. Gerne können wir Sie hierzu über unseren Netzwerkpartner entsprechend beraten und auch gerne in diesem Prozess unterstützen.

Schauen Sie unter

http://premiumjob.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=65&Itemid=127

nach laufenden Angeboten zur selbständigen Praxisübernahme in der Schweiz. Nicht das Richtige gefunden – fragen Sie nicht den Arzt oder Apotheker – sondern uns….

Mit PremiumJob AG sind wir spezialisiert auf die Vermittlung von ärztlichem Personal. Den Kauf, Verkauf oder die Vermietung des Praxenmarktes decken wir mit einem Spezialisten ab. Ganz nach dem Motto: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ haben wir uns auf vorwiegend Festanstellungen und Honorararzttätigkeiten fokussiert.
Unser Partner kennt sich aus mit Praxenübergaben, dem Kauf , die Bewertung, Ausgestaltung der Verträge, Standortanalyse, Businesspläne, Finanzierung, Versicherungen und vielem mehr was zu einer erfolgreichen Praxisübernahme dazu gehört. Unser Partner hat in diesem Bereich jahrelange betriebswirtschaftliche Erfahrung und zählt zu den grössten Player (wenn nicht der Grösste) in dieser Branche.

Arztpraxis Kauf Schweiz

 

Fachweiterbildung für Pflegefachpersonen in der Schweiz


Fachweiterbildung für Pflegefachpersonen Anästhesie, Intensivmedizin, Notfallpflege

Zum Fachausweis für Anästhesiepflege NDS HF, Intensivpflege NDS HF oder Notfallpflege NDS HF führt eine zweijährige, berufsbegleitende Weiterbildung an auserwählten Ausbildungsstätten die berichtigt sind diese Fachweiterbildung anzubieten. Während der Weiterbildung arbeiten die Studierenden in den entsprechenden Abteilung in Kliniken, die von der paritätischen Kommission als Ausbildungsstätte zugelassen wurde.

Um eine Fachweiterbildung zu absolvieren, gelten folgende Voraussetzungen:

  • Bereitschaft Ihre Fachkenntnisse weiterzuentwickeln
  • Abgeschlossene Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau/ zum diplomierten Pflegefachmann oder ein durch das SRK anerkanntes Diplom in Gesundheits- und Krankenpflege
  • Mindestens ein Jahr Berufserfahrung in einem schweizerischen Akutspital
  • Hohe Motivation und Engagement sowie Kunden- und Dienstleistungsorientierung

Die Kosten für die Ausbildung werden gewöhnlich von den Arbeitgebern bzw. Kliniken übernommen. Für Reisespesen sowie Verpflegungs- und Unterkunftskosten muss der/die Studierende selbst aufkommen.

In der Schweiz kann das Einkommen einer Pflegerin / eines Pflegers mit Fachweiterbildung durchwegs zwischen 7000 – 8000 Franken pro Monat betragen. Natürlich werden dabei auch Alter, Erfahrung, Funktion und Arbeitsregion berücksichtigt.

Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonal, Hebammen und MTRA in Schweizer Spitälern


Haben Sie eine Ausbildung als Pflegefachfrau / Pflegefachmann, Hebamme oder MTRA absolviert? Dann profitieren Sie von den attraktiven Arbeitsbedingungen bei Schweizer Kliniken.

Arbeitsbedingungen die von Interesse sein können, beinhalten zum Beispiel:

  • Strukturierte Personalentwicklung mit Führungs-, Bildungs- und Fachkarriere
  • Familie und Beruf: Flexible Arbeitszeitmodelle und Kindertagesstätten
  • Mitarbeiterwohnungen
  • 22 bis 25 Ferientage und ab dem 60. Altersjahr 30 Ferientage pro Jahr
  • Monatslohn und Dienstaltergeschenke
  • Verhältnismässig tiefe Steuerbelastung
    https://www.ch.ch/de/steuern-zahlen/
  • Vergünstigungen (Verpflegung, Einkäufe, Anlässe, Fitness, Günstige Prämien bei der Krankenkasse etc.)

Faires Gehalt und sehr gute Sozialleistungen (die Leistungen und der Prämienanteil des Arbeitgebers können sogar über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen!).

Seit der Einführung der Fallpauschalen (DRG) im Jahr 2012 gerät zunehmend auch die  Pflege in den schweizerischen Spitäler unter vermehrten Druck. Ein Zusammenhang lässt sich auch darin finden, dass der Pflegebedarf in der Fallpauschale, dem DRG, noch ungenügend abgebildet wird. In erster Linie entscheiden medizinische Diagnosen darüber entscheiden, wie hoch die Vergütung für ein Spital für eine Behandlung von der Krankenkassen vergütet erhält. Das steht teils im Widerspruch zu der Tatsache, dass Menschen stationär in einem Spital behandelt werden, weil sie Pflege benötigen. Die Pflege jeweils individuell ist und nicht über eine medizinische Diagnose abgebildet werden kann (quasi eine Fallvergütung, aber jeder „Fall“ ist ein Individuum).

Anzumerken ist, dass man oft noch erstaunt ist, wenn man hört, dass in einigen europäischen Ländern Wochenarbeitszeiten von unter 40 Stunden Standard sind. In schweizerischen Kliniken sind dies meistens 42 Stunden in der Woche, bei vier / fünf Wochen Ferien im Jahr. Innovativere Arbeitszeitmodelle zielen neu auch auf 40 Stunden pro Woche hin und / oder es werden zusätzlich Ferientage gewährt. Die Höchstarbeitszeit pro Woche sowie die Ruhepausen ist im Arbeitsgesetz (ARG) geregelt. Es definiert die maximale Anzahl Dienste, Pikett und so weiter. Kliniken und öffentliche Spitäler fahren meistens ein 3-Schicht-Modelle. Dadurch fallen Pikettdienste weitgehend weg. Kleinere Spitäler arbeiten allerdings nach wie vor mit Dienstmodellen. Interventionszeiten und Dienstentschädigungen sind sehr unterschiedlich und von Klinik zu Klinik in deren eigenen Personalreglemente definiert.

Erwähnenswert dürfte noch die Anmerkung sein, dass aufgrund vieler Rückmeldungen die sehr kollegiale Zusammenarbeit zwischen Pflegefachpersonal und Ärzten als anders oder eben kollegialer erlebt wird.

Bewerbungsunterlagen, was benötigt es damit diese komplette sind?


Bewerbungsunterlagen von Ärzten der Pflegefachpersonal für eine Anstellung in der Schweiz

Bewerbungsunterlagen, gibt es hierzu Besonderheiten? Wir werden oft gefragt, ob es bei der Bewerbung in der Schweiz Besonderheiten für eine Bewerbungsmappe gibt.

Beinhalten sollte ein komplettes Dossier:

  • Lebenslauf (in der Schweiz erwähnt man den Zivilstand und das Geburtsdatum immer noch, Sprachkenntnisse)
  • Foto in Portraitformat
  • Kopien der wichtigsten Diplome, Urkunden und Weiterbildungen
  • Arbeitszeugnisse (möglichst komplett gemäss den Stationen im Lebenslauf)
  • ein Motivationsschreiben (passend auf das entsprechende Jobangebot)
  • evtl. OP-Katalog

Denken Sie daran, auch hier kann der Ersteindruck zählen.

Weitere Tipps finden Sie auch hier:
http://www.berufsberatung.ch/dyn/1430.aspx

 

Arbeitserlaubnis für eine Anstellung als Arzt in der Schweiz


Arbeitserlaubnis ist in der Schweiz für EU-Bürger einfach und unbürokratisch zu erhalten.

Zurzeit ist die Personenfreizügigkeit mit der EU weiterhin bestehend und damit die Arbeitserlaubnis einfach geregelt. Dies bedeutet ein EU-Bürger kann sich einfach in der Schweiz bezüglich Arbeit und Aufenthalt anmelden.

Es herrscht noch eine Ausnahmen für den neuen EU-Staat Kroatien – begrenzte Kontingente und diese sind insbesondere auf Assistenzarzt Stufe schwierig zu erhalten. Erfahrungsgemäss ab Facharzt Stufe ist ein Sonderantrag erfolgsversprechender.

https://www.ch.ch/de/arbeiten-schweiz-personen-eu-efta/

Die Kantone regeln den Vollzug und damit ist durch diese dezentrale Organisation die Durchführung und Handhabung leider nicht immer einheitlich. Bezüglich Fragen zu den genauen Abläufen und Formalitäten der Bewilligungserteilung (wo genau beantragen Sie es, welches Formular ist auszufüllen, wie lange dauert die Bearbeitung, und so weiter) können wir Ihnen zur Hilfe stehen, oder oftmals wird dies auch mit Unterstützung des Arbeitgebers abgewickelt. Ansonsten wendet man sich an die zuständigen kantonalen Behörden in dem Kanton in dem man seinen Wohnsitz haben wird.

 

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