Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen / Krankenpfleger Schweiz


Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen: Was kann man als Krankenpfleger / Pflegefachfrau in der Schweiz verdienen?

Das „Gehalt Pflegefachpersonen“ – dies gleich einleitend – ist gerade bei einem Wechsel, und insbesondere von einem Land in ein anderes, ein Faktor dem hohes Gewicht beigemessen wird. Sicher zu Recht!
Umfragen zeigen bei Mitarbeiterzufriedenheitsanalysen dass der Lohn mit ’nur‘ noch einem Drittel an Wichtigkeit zählt.

Auf der Suche nach einer Herausforderung als Pflegefachmann bzw. Krankenpflegerin spielt das Einkommen / das Gehalt Pflegefachpersonen damit sicher für die ersten Schritte eine entscheidende Rolle.

Grundsätzlich hängt das Gehalt von verschiedenen Faktoren ab: Zum einen vom Alter,  von der beruflichen Erfahrung, von der / dem  Institution / Arbeitgeber sowie von der / dem Arbeitsregion / Kanton und zum anderen auch von der jeweiligen Funktion (kein Leitungsfunktion, Leitungsfunktion), die man übernimmt.

Aus Erfahrung können Pflegefachpersonen mit abgeschlossener Berufsausbildung ab 5’200.- Franken plus Zulagen (Dienste, zusätzlich ca. 300.- Franken) und aufwärts verdienen.  Es stellt die Basis für eine eher jüngere Berufskraft dar, mit einer selbstständigen und qualifizierten Tätigkeit, die keine Leitungsfunktion inne hat, bei 42 Stunden pro Woche sowie 13 Monatslöhne. Je nachdem, ob ausländische Kandidaten eine SRK-Anerkennung besitzen, oder nicht, kann der Lohn auch noch etwas höher ausfallen und teilweise einen Unterschied bis zu 200.- Franken im Monat ausmachen.  Die SRK Anerkennung wird von vielen Arbeitgebern immer mehr vorausgestzt. Sie dient zum Nachweis der Qualifizierung der einzelnen erlernten Berufe. Mehr zu der SRK-Anerkennung finden Sie bei uns auf der Seite http://facharztjob.ch/srk-anerkennung-registrierung-pflege-diplome/

Mit entsprechenden Qualifikationen, Weiterbildungen und Führungsfunktionen sind auch Gehälter bis zu 9’000.- Franken im Monat möglich.

In Arbeitsregionen wie Zürich und Luzern werden im Vergleich zu anderen Gegenden, beziehungsweise zu anderen Kantonen höhere Löhne ausbezahlt. Bitte beachten Sie jedoch, dass auch die Lebenshaltungskosten (Miete etc.) in dieser Umgebung deutlich höher ausfallen können! Auch unter Berücksichtigung mit anderen Berufsgruppen in der Schweiz, ist der Verdienst im Gesundheitswesen attraktiv.

Lohn, Gehalt Pflegefachpersonen Schweiz, Verdienstmöglichkeiten

Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz – Facharzt, Oberarzt


Gehalt Arzt, was verdient man in der Schweiz

Was man als „Gehalt Arzt“ in der Schweiz erzielen kann, ist uneinheitlich geregelt. Es gibt Unterschiede zwischen den Kantonen und innerhalb der Kantone herrschen oft nochmals unterschiedliche Anwendungen von zum Teil vorhandenen Besoldungstabellen oder aber auch von individuellen Gehaltsmodellen in Kliniken.

Eine erste Übersicht – Kliniken

Fangen wir bei der Schweiz als Ganzes an. Hier auf Bundesebene gibt es keine einheitlich anwendbare Empfehlung für ärztliche Löhne. Da die Kantone aufgrund des politischen Systems für die Spitalplanung und -führung zuständig sind, finden wir hier auf dieser Stufe in manchen Kantonen Lohnempfehlungen zum Thema „Gehalt Arzt“. Warum nur in manchen? Die kleineren Kantone führen z.B. nur ein Spital. Hier existiert dann keine Lohnempfehlung. Man richtet sich nach einem Nachbarkanton oder nach internen Besoldungsrichtlinien. In grösseren Kantonen sind teilweise Empfehlungen vorhanden, diesen unterstehen jedoch wiederum meistens nur die Kliniken die der öffentlichen Hand unterstehen. Und sogar hier können noch städtische und die kantonale Besoldungen unterschiedlich in einem Besoldungssystem autonom festgelegt werden. Daher sind die Besoldungen unterschiedlich hoch.
Die privatrechtlichen Spitäler lehnen sich manchmal an den Besoldungssystemen an oder aber zeigen sich in jüngster Zeit hier neu oft mit innovativeren Modellen wie Fixum und Beteiligung, bereits ab Oberarztstufe.

Basis für die Berechnung „Gehalt Arzt“ bildet meistens das Datum des Erhalt Ihres Weiterbildungstitels (Facharzterwerbs) und die folgenden Jahre an Berufserfahrung als Oberarzt. Zusätzlich können weitere Zusatzqualifikationen im Rahmen eines weiteren Facharzttitels oder Zusatzbezeichnungen einen Einfluss haben. Es gibt hierzu ergänzend oft noch eine Richtpositionsumschreibung, die die ärztlichen Funktionen und ihre Zuordnung im Rahmen einer Anstellung festlegt. Hierbei handelt es sich um ein internes Dokument im Rahmen einer Wegleitung, Hilfestellung für die faire Einstufung auch im Vergleich mit anderen Kollegen.

Das Ganze ist etwas kompliziert und unübersichtlich!

Eine zweite Übersicht – Praxen

Da Praxen von Einzelpersonen, Gruppen oder Unternehmen geführt werden, unterliegen die Anstellungsbedingungen sehr dem freien Markt. Das „Gehalt Arzt“ kann bei solchen Anstellungen sehr variieren. Es bestehen verschiedene Lohnmodelle. Die einen bezahlen Fixgehälter, andere führen reine Umsatzmodelle und andere wiederum gemischte Modelle. Je spezialisierter eine Praxis ist und je spezialisierter und damit passender für diese Struktur ist, kann das Gehalt positiv abweichen. Eine Vergleichsbasis bieten einige Beispiele wie unten zu finden.

Von den Bruttogehältern werden die Arbeitnehmerabgaben an die Sozialversicherungen und je nach Status der Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung die Quellensteuer abgezogen.
Zusätzliche Informationen finden Sie unter: http://premiumjob.ch/images/download/lohnsystem.pdf
Unter www.bruttonetto.ch finden Sie hierzu auch eine einfache Berechnungshilfe.

Beispiele – Gehalt Arzt

Wir möchten hier einige Beispiele zum Thema „Gehalt Arzt“ als Veranschaulichung auflisten. Es sind Beispiele gelistet, die einem Durchschnitt entsprechen. Aus den obigen Ausführungen kann man entnehmen, dass Abweichungen durchwegs möglich sind. Verzichtet wird auf Beispiele, die nach oben vom Durchschnitt stark abweichen. Es ist jedoch so, dass es auch immer wieder „Perlen“ zu finden gibt.

Ergänzend sei angemerkt, dass Studien zwischenzeitlich belegen, dass im Rahmen der Arbeitnehmerzufriedenheit das Gehalt mit „nur“ einer Wichtigkeit von 30 – 35 % gewichtet wird. Andere Faktoren (Team, Arbeitsplatz, Vorgesetzte, Infrastruktur, ….) sind weitere wichtige Entscheidungskriterien.

                                                            Alter         CHF (ohne Dienste)                 Spezielles
Allgemeinmedizin, Praxis           40ig jährig      150’020                                 mit Zusatzbezeichnungen
Allgemeinmedizin, Praxis           51ig                   132’000                                 mit Umsatzmodell im Hintergrund
Allgemeinmedizin, Praxis           45ig                  142’000 + 18’000                 (18′ = Bonusmodell)
Anästhesie                                      38ig                  142’000
Anästhesie, Praxis                         39ig                  150’000
Anästhesie, mbF                            52ig                  192’000                                 StaO-Leitung
Arbeitsmedizin                              56ig                  175’000                                  Doppel-FA
Arbeitsmedizin, Versicherung   53ig                   172’000                                 mit WB in Vers.medizin CH
Augenheilkunde                            38ig                  158’000
Augenheilkunde, ltd.                    44ig                  210’000
Chirurgie                                          54ig                  160’000
Chirurgie, Stv.                                 46ig                  190’000 + 45’000              3 FA
Chirurgie, Versicherung              60ig                  183’000                               ehemals ltd. CH
Dermatologie, Praxis                    51ig                   150’020 + 20’000
Dermatologie, Praxis                    54ig                  175’000                               spezialisiert
Gynäkologie, Spital                       34ig                  141’000
Gynäkologie, Spital                       50ig                  153’000
Gynäkologie, Praxis                      47ig                  165’000                               später zusätzlich Bonusmodell
Innere Medizin, Klinik                 43ig                  159’000
Innere Medizin, Klinik                 44ig                  178’000 + 35’000               stv. ltd. und Spezialfach
Innere Medizin, Praxis                 52ig                  143’000 + 20’000
Innere Medizin, Praxis                 59ig                  154’000
Innere Medizin, Versicherung   51ig                   155’000
Kinderheilkunde, Klinik              35ig                  146’000
Kinderheilkunde, Klinik              49ig                  163’000                               Spezialisiert mit entspr. ZB
Kinderheilkunde, Praxis             47ig                  156’000                                Ablösung durch Umsatzmodell
Kinderheilkunde, Praxis             39ig                  147’000                                Fix
Neurologie, Klinik                         48ig                  159’000
Neurologie, Reha                           52ig                  184’000                                Stv. Funktion
Psychiatrie, Klinik                        54ig                   158’000
Psychiatrie, Klinik                        55ig                   144’568                                später FA-Erwerb
Psychiatrie, Praxis                       54ig                   156’000
Psychiatrie, Versicherung         50ig  / 56ig       162’000 / 167′
Radiologie, Klinik                         31ig                   142’000
Radiologie, ltd. Klinik                 43ig                   190’000 + 45’000
Radiologie, Praxis                        43ig                   187’000

Gehalt Arzt, was kann man als Arzt in der Schweiz verdienen

Suchen Sie einen neuen Job als Arzt, Facharzt, Oberarzt oder leitenden Arzt in der Schweiz? Unsere aktuellen Jobangebote finden Sie hier: http://facharztjob.ch/jobangebote-stellen-aerzte-pflegefachpersonen-schweiz/

Arbeitsbedingungen für Pflegefachpersonal, Hebammen und MTRA in Schweizer Spitälern


Haben Sie eine Ausbildung als Pflegefachfrau / Pflegefachmann, Hebamme oder MTRA absolviert? Dann profitieren Sie von den attraktiven Arbeitsbedingungen bei Schweizer Kliniken.

Arbeitsbedingungen die von Interesse sein können, beinhalten zum Beispiel:

  • Strukturierte Personalentwicklung mit Führungs-, Bildungs- und Fachkarriere
  • Familie und Beruf: Flexible Arbeitszeitmodelle und Kindertagesstätten
  • Mitarbeiterwohnungen
  • 22 bis 25 Ferientage und ab dem 60. Altersjahr 30 Ferientage pro Jahr
  • Monatslohn und Dienstaltergeschenke
  • Verhältnismässig tiefe Steuerbelastung
    https://www.ch.ch/de/steuern-zahlen/
  • Vergünstigungen (Verpflegung, Einkäufe, Anlässe, Fitness, Günstige Prämien bei der Krankenkasse etc.)

Faires Gehalt und sehr gute Sozialleistungen (die Leistungen und der Prämienanteil des Arbeitgebers können sogar über die gesetzlichen Regelungen hinausgehen!).

Seit der Einführung der Fallpauschalen (DRG) im Jahr 2012 gerät zunehmend auch die  Pflege in den schweizerischen Spitäler unter vermehrten Druck. Ein Zusammenhang lässt sich auch darin finden, dass der Pflegebedarf in der Fallpauschale, dem DRG, noch ungenügend abgebildet wird. In erster Linie entscheiden medizinische Diagnosen darüber entscheiden, wie hoch die Vergütung für ein Spital für eine Behandlung von der Krankenkassen vergütet erhält. Das steht teils im Widerspruch zu der Tatsache, dass Menschen stationär in einem Spital behandelt werden, weil sie Pflege benötigen. Die Pflege jeweils individuell ist und nicht über eine medizinische Diagnose abgebildet werden kann (quasi eine Fallvergütung, aber jeder „Fall“ ist ein Individuum).

Anzumerken ist, dass man oft noch erstaunt ist, wenn man hört, dass in einigen europäischen Ländern Wochenarbeitszeiten von unter 40 Stunden Standard sind. In schweizerischen Kliniken sind dies meistens 42 Stunden in der Woche, bei vier / fünf Wochen Ferien im Jahr. Innovativere Arbeitszeitmodelle zielen neu auch auf 40 Stunden pro Woche hin und / oder es werden zusätzlich Ferientage gewährt. Die Höchstarbeitszeit pro Woche sowie die Ruhepausen ist im Arbeitsgesetz (ARG) geregelt. Es definiert die maximale Anzahl Dienste, Pikett und so weiter. Kliniken und öffentliche Spitäler fahren meistens ein 3-Schicht-Modelle. Dadurch fallen Pikettdienste weitgehend weg. Kleinere Spitäler arbeiten allerdings nach wie vor mit Dienstmodellen. Interventionszeiten und Dienstentschädigungen sind sehr unterschiedlich und von Klinik zu Klinik in deren eigenen Personalreglemente definiert.

Erwähnenswert dürfte noch die Anmerkung sein, dass aufgrund vieler Rückmeldungen die sehr kollegiale Zusammenarbeit zwischen Pflegefachpersonal und Ärzten als anders oder eben kollegialer erlebt wird.