Aerztestatistik Schweiz


Aerztestatistik Schweiz: Die aktuelle Statistik der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte präsentiert jährlich die Entwicklungen zur Demographie und Berufstätigkeit der Ärzteschaft in der Schweiz. Sie zeigt die aktuellen Entwicklungen auf. Und daraus lassen sich für die Planung einer bedarfsorientierten Versorgung wichtige Informationen und Herausforderungen ableiten.

Aerztestatistik Schweiz

Im Jahre 2016 sind gemäss Statistik 36’175 Ärzte in der Schweiz berufstätig. Davon sind 41 % weiblichen Geschlechts und 59 % männlich. Das entspricht einer Zunahme von 850 Personen. Interessant ist auch die Entwicklung dieser Zunahme generell. Seit 2010 hat sich der männliche Anteil an der Zunahme mit 9,2 Prozent zu 37,9 Prozent bei den weiblichen Berufstätigen ergeben.
Es arbeiten 51,1 Prozent im ambulanten Bereich, 47,3 im stationären Sektor und 1,7 Prozent ausserhalb des ambulanten Bereichs und des stationären Sektors (z.B. Pharma, Industrie, Versicherung, ..).
Ein Blick in die meist verbreiteten Fachrichtungen ergibt folgendes Bild: mit 23 Prozent ist die Allgemeine Innere Medizin am meisten vertreten, danach mit 10,1 Prozent die Psychiatrie und Psychotherapie und mit 4,9 Prozent die Kinder- und Jugendmedizin.

Interessant sind aus der Aerztestatistik Schweiz auch die Angaben zum Durchschnittsalter, welches 49 Jahre beträgt. Aufgeteilt nach Geschlecht bei Männer 51,9 und bei Frauen 45,4. Die Unterschiede ergeben sich stark aufgrund den in Weiterbildung sich befindenden AssistenzärztInnen. Teils sind deswegen Ärzte im ambulanten Bereich mit 54,6 Jahren überdurchschnittlich älter als jene im stationären Umfeld mit 43.2 Jahren. Es wird aber auch festgestellt, dass sich Ärzte im stationären Bereich mit Erreichen des Pensionsalters tendenziell eher in den Ruhestand setzen. Dem steht die Sparte der ambulant tätigen Ärzte gegenüber, welche oft über das Pensionsalter hinaus weiterarbeiten. Das Pensionsalter in der Schweiz beträgt bei Männer 65 und bei Frauen 64 Jahre.

Ärztedichte in der Schweiz im Vergleich zur OECD

Die Schweiz weist eine Pro-Kopf-Ärztedichte von 4,2 Ärzten pro 1000 Einwohner auf. Im OECD-Durchschnitt beträgt dies 3,3 Ärzte pro 1000 Einwohner). Das Generalisten in ländlicheren Gebieten im Vergleich zu den Spezialisten besser vertreten sind, dürfte nicht erstaunen. Und daraus auch nicht, dass die Anzahl der ambulant tätigen Spezialisten in städtischen Gegenden deutlich höher ist.

Aerztestatistik   Quelle: Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Aerztestatistik Schweiz 2016

Weitere Angaben zur Aerztestatistik Schweiz finden sich auch beim Bundesamt für Gesundheit: Aerztestatistik BAG

Aerztestatistik Schweiz

Informationen Schweizer Gesundheitssystem – Gesundheitspersonal Schweiz – Mai 2017
News schweizerisches Gesundheitssystem – 06.2017

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